IDTA Neue Nutzerorganisation für Digitalen Zwilling startet

Redakteur: Katharina Juschkat

Die neue Nutzerorganisation Industrial Digital Twin Association will den Digitalen Zwilling zur Marktreife verhelfen – und das herstellerübergreifend. Dazu haben sich 23 bekannte Unternehmen und Verbände zusammengeschlossen.

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Die Nutzerorganisation will den digitalen Zwilling herstellerübergreifend zur Marktreife bringen.
Die Nutzerorganisation will den digitalen Zwilling herstellerübergreifend zur Marktreife bringen.
(Bild: gemeinfrei/geralt / Pixabay )

Zum 2. März startet die Industrial Digital Twin Association (IDTA) offiziell mit ihrer Tätigkeit. Die IDTA will als Nutzerorganisation mit internationaler Ausrichtung den Digitalen Zwilling in der Industrie vorantreiben. Gegründet wurde die Initiative von 23 Unternehmen und Verbände aus der Elektroindustrie, dem Maschinenbau, der Softwarebranche und Anwenderindustrien gemeinsam mit den Industrieverbänden VDMA und ZVEI.

Open-Source-Projekte helfen auf dem Weg zur Marktreife

Im Kern geht es darum, den Digitalen Zwilling als Kerntechnologie von Industrie 4.0 zur Marktreife zu entwickeln – herstellerunabhängig. Dazu verfolgt die Organisation auch Open-Source-Projekte.

Die Nutzerorganisation startet dabei nicht bei null, sondern baut dem Konzept der Verwaltungsschale („Asset Administration Shell“) auf. Diese wurde bereits vor sechs Jahren auf den Weg gebracht, mit der IDTA erfolgt nun die Operationalisierung. Die IDTA will die Verwaltungsschale vom Protoypen zur offenen Technologielösung führen.

Die Gründungsunternehmen der IDTA sind:

  • ABB
  • Asentics
  • Bitkom
  • Bosch
  • Bosch Rexroth
  • Danfoss
  • Endress+Hauser
  • Festo
  • Homag
  • Kuka
  • Lenze
  • Pepperl+Fuchs
  • Phoenix Contact
  • SAP
  • Schneider Electric
  • Schunk
  • Siemens
  • Trumpf
  • Turck
  • Volkswagen
  • Wittenstein

Dieser Beitrag wurde zuerst auf unserem Partnerportal elektrotechnik.vogel.de veröffentlicht

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