Menschliche Bedürfnisse bei Veränderungsprozessen Transformation ja, aber Veränderung beginnt beim Menschen

Von Ann-Kristin Johänning und Dr. Dirk Franssens

Unternehmen stehen in der modernen, digitalisierten Welt vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen. Dazu gehören: die Anpassung an veränderte Kundenanforderungen, die Notwendigkeit, junge, digital affine Kund:innen zu gewinnen und zu überzeugen sowie am Markt gegen innovative, neue Mitbewerber zu bestehen.

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Die unbewusste Beziehungsebene bzw. unbewusste Verhaltensweisen entscheiden zu rund 90 Prozent über den Erfolg von Veränderungsprojekten.
Die unbewusste Beziehungsebene bzw. unbewusste Verhaltensweisen entscheiden zu rund 90 Prozent über den Erfolg von Veränderungsprojekten.
(Bild: elaboratum)

Unternehmen sind gezwungen, sich zu verändern, wollen sie wettbewerbsfähig bleiben. Transformation ist das Schlagwort der Stunde. Häufig rücken vor allem digitale Technologien oder neue IT-Systeme ins Zentrum der Aufmerksamkeit, wenn es um Transformation geht. Das greift jedoch deutlich zu kurz. Ein wesentlicher Aspekt wird vernachlässigt: der Mensch und seine Bedürfnisse und Emotionen, die in Veränderungsprozessen entstehen.

Mit PsyChange hat elaboratum eine Herangehensweise entwickelt, die dafür sorgt, dass Veränderungsprozesse bedürfnisorientiert gestaltet werden. Die Methode kombiniert klassische Change-Ansätze mit verhaltenspsychologischen Mustern. Ihr Ziel ist es, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Emotionen im Change-Prozess in den Mittelpunkt zu stellen. Gleichzeitig soll aber auch ihre Komplexität reduziert werden.

Schlüssel zum Erfolg bei Transformationsprozessen

Von Entscheider:innen wird die Bedeutung und Komplexität der Emotionen in einem Veränderungsprozess oft unterschätzt. Rein rationale Argumente reichen nicht aus, um Mitarbeitende von der Notwendigkeit der Veränderung zu überzeugen und neue Verhaltensweisen zu etablieren. Die Nachhaltigkeit von Veränderungen erhöht sich deutlich, wenn auf die inneren Bedürfnisse aller am Change-Prozess Beteiligten eingegangen wird.

Bei der inneren Haltung der Mitarbeitenden beginnen

Die unbewusste Beziehungsebene bzw. unbewusste Verhaltensweisen entscheiden zu rund 90 Prozent über den Erfolg von Veränderungsprojekten. Diese Verhaltensweisen entstehen keineswegs willkürlich. Die psychologische Forschung hat gezeigt, dass das menschliche Verhalten zum grossen Teil von unbewussten, wiederkehrenden Mechanismen beeinflusst wird, den so genannten Behavior Patterns. Im E-Commerce kommt das Wissen über Behavior Patterns bereits seit einigen Jahren zum Einsatz. Zudem hat es sich in zahlreichen Projekten zur Verbesserung der digitalen Customer Journey als erfolgreich erwiesen. Mit PsyChange hat elaboratum die Wirkungsweise unbewusster Verhaltensmuster auf eine Herangehensweise für Veränderungsprojekte übertragen. Der Einsatz von Behavior Patterns ermöglicht es, die Komplexität der unterschiedlichen Bedürfnisse und Emotionen im Change zu reduzieren.

Erfolgreicher Wandel mit Behavioral Change Journey-Design

In Veränderungsprozessen wird häufig eine so genannte Change Journey erstellt, um Meilensteine im Prozess zu definieren und den Weg zu einem neuen Zielbild aufzuzeichnen. Hier gilt es, klassische Change-Methoden mit verhaltenspsychologischen Erkenntnissen zu integrieren. Das gelingt, indem die menschlichen Bedürfnisse in den Mittelpunkt des Veränderungsprozesses gestellt werden. In einer gründlichen Analysephase werden die Bedürfnisse entlang der Change Journey mit Hilfe von Behavior Patterns sichtbar gemacht. Daraus lassen sich dann in der Umsetzung konkrete Massnahmen und Methoden ableiten, um die Veränderung personenzentriert und bedürfnisorientiert zu begleiten. Diese Vorgehensweise heisst Behavioral Change Journey-Design.

Kleine Teilschritte führen auch zum Ziel

Im Zuge der Umsetzung von Veränderungen muss nicht immer zwingend die gesamte Change Journey im Zentrum stehen. Einzelne Transformationsprojekte können den Fokus auf kleine Teilschritte legen. Ziel sollte immer sein, mit ausgewählten Behavior Patterns Bedürfnisse zu decken, die während des Change-Prozesses möglicherweise nicht gedeckt sind. Zahlen ausgewählte Methoden auf die definierten Patterns ein, wirken sie effizienter. PsyChange kann nicht nur für grosse Transformationsprojekte eingesetzt werden, sondern auch gezielt für bestimmte Teilschritte oder kleine Veränderungsprojekte. Denn Menschen ändern sich, wenn ihre Bedürfnisse erfüllt sind.

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