Das Potenzial von Physical AI ausschöpfen Agile Robots hat Thyssenkrupp Automation Engineering übernommen

Quelle: Agile Robots 2 min Lesedauer

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Agile Robots hat erfolgreich Teile von Thyssenkrupp Automation Engineering übernommen und führt diese unter dem Namen Krause weiter. Mit der Akquisition will der Anbieter KI-gestützter Robotiklösungen aus München seine Position im Bereich Automatisierungslösungen stärken und neue Wachstumsmärkte erschliessen.

(Maks Lab - stock.adobe.com)
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Agile Robots, ein führender Anbieter von KI-gestützten Robotiklösungen, hat erfolgreich Assets von Thyssenkrupp Automation Engineering in Europa und Nordamerika übernommen, das gibt Agile Robots in einer Meldung bekannt. Thyssenkrupp Automation Engineering wird demnach als Teil von Agile Robots unter dem Namen Krause Automation weitergeführt. Die Namensgebung erfolgt in Anlehnung an die Krause-Tradition als führender Anbieter automatisierter Produktionssysteme.

KI-gestützte Automatisierungslösungen mit 75-jähriger Engineering- und Umsetzungskompetenz

Die Übernahme vereint die KI-gestützten Automatisierungslösungen von Agile Robots mit der mehr als 75-jährigen Engineering- und Umsetzungskompetenz von Krause Automation. Das erweiterte Portfolio soll die Position von Agile Robots stärken als führender Anbieter von Automatisierungslösungen aus Deutschland und als bevorzugten Partner für Industrien weltweit. «Durch die Verbindung der KI-Fähigkeiten von Agile Robots mit der Engineering-Expertise von Krause Automation ist das gemeinsame Unternehmen ein starkes Beispiel dafür, was die deutsche Industrie auf globaler Ebene leisten kann – mit intelligenten Automatisierungslösungen für Kunden, von Roboter-Hardware und KI-Software bis zur vollständigen Anlagenintegration, entwickelt und geliefert aus Deutschland», kommentiert Dr. Rolf-Günther Nieberding, zuvor CEO von Thyssenkrupp Automation Engineering. Er wird Krause Automation weiterhin als CEO leiten.

Als Teil von Agile Robots eröffnen sich Krause Automation neue Branchen wie Unterhaltungselektronik, Medizintechnik und Logistik. Kunden profitieren von der erweiterten End-to-End-Expertise – von Industrierobotern bis zur Anlagenintegration – als Full-Service-Angebot von früher Planungsphase bis zum erfolgreichen Projektabschluss.

Zhaopeng Chen, CEO und Gründer von Agile Robots, kommentiert die Übernahme: «Dieser Schritt spiegelt unseren Anspruch wider, das volle Potenzial von Physical AI für die globale Industrie auszuschöpfen.» Physical AI verbindet künstliche Intelligenz und Robotik: Systeme, die nicht lediglich vorprogrammierte Anweisungen ausführen, sondern ihre Umgebung wahrnehmen, aus realen Industriedaten lernen und sich in Echtzeit anpassen. «Das Ergebnis: vollständige Fertigungssysteme, in denen alle Elemente intelligent und miteinander vernetzt sind und kontinuierlich lernen», ergänzt Chen.

Agile Robots ist ideal ausgestattet, um diese Transformation anzuführen. Gegründet von Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), vereint das Unternehmen tiefgreifende Robotik-Expertise mit einem der grössten Forschungs- und Entwicklungsteams der Branche sowie einer Bilanz von über 20 000 installierten Robotiklösungen weltweit. Diese Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, realen Industriedaten und Umsetzungsstärke macht Agile Robots zu einem Vorreiter dabei, Physical AI aus dem Labor in die Fabrikhalle zu bringen. Die Integration von Krause Automation in das Portfolio stärkt die Engineering-Kompetenz von Agile Robots zusätzlich und erweitert sein globales Netzwerk um etablierte Standorte und Lieferketten in allen wichtigen Industriemärkten.

Starkes Signal für den deutschen Industriestandort

In einer Zeit, in der die deutsche Industrie einem tiefgreifenden Strukturwandel gegenübersteht – vom Wandel der Automobilbranche bis hin zum wachsenden Wettbewerbsdruck aus globalen Märkten – bietet Physical AI einen konkreten Weg nach vorne. Deutschlands einzigartige Kombination aus umfassender Maschinenbau-Expertise, industriellem Know-how und umfangreichen realen Produktionsdaten schafft eine starke Grundlage für KI-gesteuerte Fertigung. Und auch die Schweizer Industrie kann davon profitieren.

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