Sensorik und Messtechnik AMA Verband meldet positive Entwicklung

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Die Sensorik- und Messtechnikbranche verzeichnete im 1. Quartal 2025 ein Umsatzplus von 3 % und 11 % mehr Auftragseingängejeweils zum Vorquartal. Trotz globaler Unsicherheiten zeigt sie sich stabiler als das verarbeitende Gewerbe. Sorgen bereiten jedoch neue US-Zölle und die starke Exportabhängigkeit.

Positive Entwicklung für das erste Quartal 2025: AMA Verband für Sensorik und Messtechnik meldet Umsatz- und Auftragseingangsplus der Branche.(Bild:  AMA Verband)
Positive Entwicklung für das erste Quartal 2025: AMA Verband für Sensorik und Messtechnik meldet Umsatz- und Auftragseingangsplus der Branche.
(Bild: AMA Verband)

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine rund 450 Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Im ersten Quartal 2025 verzeichnete die Branche demnach ein Umsatzwachstum von drei Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Gegenüber dem ersten Quartal 2024 stieg der Umsatz um vier Prozent. Die Auftragseingänge legten zum Jahresbeginn um elf Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Mit einem Umsatzplus von drei Prozent und einem deutlichen Anstieg der Auftragseingänge ergibt sich für das erste Quartal ein Book-to-Bill-Ratio von 1,08. Dieser Wert gilt als Indikator für die Auftragslage und beschreibt das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz im gleichen Zeitraum.

Positive Signale von der Sensorik

Damit zeigen die Sensorik und Messtechnik eine positive Entwicklung im Vergleich zum verarbeitenden Gewerbe insgesamt. Laut aktuellen Erhebungen des ifo Instituts präsentierte sich das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe insgesamt im ersten Quartal 2025 weiterhin gedämpft. Trotz einzelner positiver Signale dominierten Berichte über sinkende Auftragsbestände und eine schwache Nachfrage. Damit zeigt sich die Sensorik- und Messtechnikbranche trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten zu Jahresanfang stabil.

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Aktuell exportieren 69 Prozent der AMA Mitglieder nach Nordamerika, 18 Prozent des Gesamtumsatzes werden in den USA, in Kanada und Mexiko erzielt. Diese Zahlen belegen die internationale Bedeutung der Branche, werfen jedoch auch einen kritischen Blick auf die Abhängigkeit von außereuropäischen Märkten. Während dieser Umfrage kündigte die US-Administration an, ihre Einfuhrzölle für Waren aus der EU drastisch anzuheben, ungeachtet aller unberechenbaren Konsequenzen für die Branche und die Weltwirtschaft. Es ist nicht abzusehen, wie weit die daraus resultierenden Handelshemmnisse die Märkte abschwächen. Aus diesem Grund hält sich der AMA Verband mit Prognosen und Erwartungen für die Branche zurück.

«Die Ergebnisse unserer aktuellen Umfrage zeigen, dass die Sensorik- und Messtechnik in fast allen Bereichen unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten, das macht sie resilienter gegenüber Krisen», sagt Philipp Gutmann, Geschäftsführer des AMA Verbandes. «Sensoren sind und bleiben ein zentraler Baustein für Innovation und Digitalisierung in Deutschland und weltweit. Gleichzeitig beobachten wir die politischen Entwicklungen im nordamerikanischen Markt mit Sorge.»

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