Für mehr Barrierefreiheit Arrow Electronics unterstützt .lumen

Von Arrow Electronics 2 min Lesedauer

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Support bei der Skalierung der Produktion der ‘Glasses for the Blind’; .lumen wurde letzte Woche auf der CES als Innovation Awards Honoree in Accessibility and Longevity 2026 ausgezeichnet.

(Bild:  Scott Robinson)
(Bild: Scott Robinson)

Arrow Electronics unterstützt das rumänische Startup .lumen bei der Skalierung intelligenter Navigationsbrillen für blinde und sehbehinderte Menschen. Ziel ist es, zentrale Funktionen eines Blindenführhundes technisch nachzubilden.

Die ‘Glasses for the Blind’ von .lumen kombinieren zu diesem Zweck künstliche Intelligenz, sechs integrierte Kameras und haptisches Echtzeit-Feedback in einem tragbaren Headset. Die Brille erfasst und interpretiert ihre Umgebung fortlaufend, erkennt Hindernisse, identifiziert sichere Wege und führt Nutzerinnen und Nutzer mithilfe sanfter, richtungsweisender Vibrationen.

Das gesamte Navigationssystem läuft lokal auf dem Gerät und ist unabhängig von Cloud-Diensten. Diese Architektur ermöglicht extrem niedrige Latenzzeiten – ein entscheidender Faktor für eine sichere und zuverlässige Orientierung in dynamischen Umgebungen wie belebten Strassen oder unbekannten Innenräumen.

.lumen war vom 5. bis 9. Januar 2026 als Aussteller auf der CES in Las Vegas vertreten und erhielt den CES Innovation Award 2026 in der Kategorie ‘Barrierefreiheit und Langlebigkeit’. Darüber hinaus gewann das Unternehmen den Pitch-Wettbewerb der CTA Foundation 2026.

Arrow stellt .lumen umfassende Engineering- und Supply Chain-Services zur Verfügung, um die Produktion effizient zu skalieren. Dazu gehören die Identifikation, Beschaffung und Integration der zahlreichen erforderlichen elektronischen Komponenten, wie Prozessoren, Kameras, Sensoren und Steckverbinder. Darüber hinaus unterstützt Arrow .lumen bei der Sicherstellung einer verlässlichen Versorgung mit Komponenten, der Kostenkontrolle sowie der Leistungsoptimierung der komplexen Wearable-Technologie.

Mit diesem Projekt baut Arrow seine Aktivitäten im Bereich Semi-Autonomous Mobility (SAM) weiter aus. Ziel dieses Ansatzes ist es, mithilfe intelligenter Technologien Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein höheres Mass an Selbstständigkeit zu ermöglichen. Ein Beispiel für frühere Projekte in diesem Bereich ist das Arrow SAM Car – eine Serie hochentwickelter Fahrzeuge, die von einem querschnittsgelähmten Rennfahrer gesteuert werden können. Möglich wird dies durch ein KI-Modell und Elektroniklösungen, die von Arrow Ingenieuren entwickelt wurden.

«Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der alle ausser mir eine Behinderung hatten. Dadurch habe ich früh erkannt, was Technologie für Menschen mit Behinderungen leisten kann – und zugleich, wie selten sie wirklich für sie entwickelt wird. Genau deshalb habe ich .lumen gegründet», erläuterte Cornel Amariei, Gründer und CEO von .lumen. «Die ‘Glasses for the Blind’ basieren auf der firmeneigenen Pedestrian Autonomous Driving KI-Technologie von .lumen. Im Kern leistet sie das, was ein selbstfahrendes Auto macht – jedoch aus der Perspektive der Fussgänger. Und das Beste daran: Diese Technologie funktioniert ohne jede Anpassung der bestehenden Infrastruktur.»

«Wir helfen dabei, ein Gerät zu entwickeln, das langfristig das Leben von Millionen von Menschen verbessern kann», sagte Vitali Damasevich, Regional Director Engineering Osteuropa bei Arrow. «Unser Anspruch ist es, das .lumen-Team so zu unterstützen, dass diese bahnbrechende Technologie zuverlässig und effizient gefertigt werden kann und genau dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.»

.lumen nimmt aktuell Bestellungen für das Gerät entgegen, das seinen Nutzern ein bislang unerreichtes Mass an Mobilität und Freiheit ermöglichen soll. Zukünftige Software-Updates bringen zusätzliche Funktionen, beispielsweise ‘Take Me’, eine Funktion zur Anbindung an Kartendienste, die die Navigation deutlich über die reine Hindernisvermeidung hinausführt.

Weitere Informationen finden Sie hier

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