Empack 2026 Branchentreff der Verpackungsindustrie

Quelle: Easyfairs Switzerland 4 min Lesedauer

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Die Empack 2026 findet am 28.–29. Januar 2026 in der Bernexpo Bern statt – parallel zur Logistics & Automation. Über 65 Aussteller zeigen Trends zu nachhaltigen Verpackungen und optimierten Technologien für mehr Effizienz und Kosteneinsparung. Highlights sind die Packaging Talks und der Swiss Packaging Award 2025.

Am 28. und 29. Januar 2026 trifft sich die Schweizer Verpackungsbranche wieder auf der Fachmesse Empack, Treffpunkt für Wissenstransfer und Networking, in der Bernexpo in Bern. (Bild:  Easyfairs/Sara Barth)
Am 28. und 29. Januar 2026 trifft sich die Schweizer Verpackungsbranche wieder auf der Fachmesse Empack, Treffpunkt für Wissenstransfer und Networking, in der Bernexpo in Bern.
(Bild: Easyfairs/Sara Barth)

Am 28. und 29. Januar 2026 trifft sich die Schweizer Verpackungsbranche wieder auf der Fachmesse Empack in der Bernexpo in Bern. Parallel findet die Logistics & Automation statt. Die Veranstalter erwarten gemeinsam über 3300 Fachleute. Für viele zahlreiche Firmen ist die Fachmesse wieder ein wichtiger Treffpunkt und Hotspot für Wissenstransfer und Networking in persönlicher Atmosphäre. Bereits 65 Aussteller haben sich angemeldet und die verbleibenden Standflächen sind fast vollständig vergeben. Das Rahmenprogramm wird vom Schweizerischen Verpackungsinstitut (SVI) gestaltet und sorgt wieder für spannende Inhalte und wertvolle Impulse. Als Partnerverband unterstützt zusätzlich der VLI die Messe.

Das bekannte Motto der Fachmesse lautet «The future of packaging». Führende Firmen aus der gesamten Schweizer Verpackungsbranche zeigen die neuesten Entwicklungen und Trends. Premiumpartner sind die Biplast AG und die peyer marking ag. Sie stellen ihre Ideen für nachhaltige Verpackungen und modernes Design zur Kennzeichnung vor. Die Biplast AG setzt auf individuell gestaltete Kunststoffverpackungen wie PET- und PE-Flaschen, produziert mit Verfahren wie «extrusion blow moulding» und «stretch blow moulding» und veredelt über Siebdruck und Sleeve-Applikationen, wobei Nachhaltigkeitsaspekte wie Rezyklate und materialoptimierte Designs besonders im Fokus stehen. Aber auch viele andere grosse Firmennamen der Branche sind dabei: BVS Verpackungs-Systeme AG, Cargopack Group AG, Collamat AG, egolf verpackungs ag und Videojet Technologies Suisse GmbH. Letztere zeigt unter anderem ihre Kennzeichnungslösung Videojet 1880 UHS, ideal für extrem schnelle Verpackungslinien, sowie die Thermotransferdrucker DataFlex 6330/6530, die mit einer optimierten Technologie längere Laufzeiten und einen reduzierten Wartungsaufwand versprechen.

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«Packaging Talks» und Gewinner des «Swiss Packaging Award» 2025

Ein Höhepunkt im zweitägigen Facheventprogramm sind wieder die «Packaging Talks», die das Schweizerische Verpackungsinstitut (SVI) veranstaltet. Am ersten Fachmessetag geht es unter anderem um das Thema «Verpackung im Wandel». Experten aus Wirtschaft und Politik sprechen über Nachhaltigkeit und neue Gesetze wie die PPWR. Am zweiten Tag lautet das Motto «Verpackung 4.0». Themen sind zum Beispiel 2D-Codes, künstliche Intelligenz und Digitalisierung.

Besonders spannend: Die «Empack 2026» zeigt die Gewinnerprojekte des «Swiss Packaging Award» 2025. Diese liefern neue Ideen, Vergleichsmöglichkeiten und wertvolle Impulse für Expertinnen und Experten. Andreas Zopfi, Geschäftsführer des SVI, betont: «Die Gewinnerprojekte des ‹Swiss Packaging Award› stehen exemplarisch für die Innovationskraft unserer Branche. Mit der Ausstellung an der ‹Empack› erhalten sie die verdiente Sichtbarkeit und gleichzeitig schaffen wir mit den ‹Packaging Talks› eine Plattform, um aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu entwickeln. Für uns ist die ‹Empack› ein wichtiger Treffpunkt und ein wiederkehrendes Jahreshighlight.»

Übersicht über die diesjährigen Gewinnerkategorien und -unternehmen:

  • Nachhaltigkeit: der Doppelkammerbecher der Säntis Packaging AG. Dieser Becher ist besonders leicht und wiegt nur noch 8,8 statt 12,8 Gramm. So verbindet er einen leichten Aufbau mit praktischer und nachhaltiger Nutzung.
  • Marketing: die Verpackung «Daily Dose Stick Pack» von Körber Pharma Packaging Materials. Sie hat ein klares und einfaches Design. Damit dosieren Nutzer Granulat-Medikamente leicht und übersichtlich.
  • Design: das Musterset «Snapfix/Edizio.liv» von Aroma AG und Optipac GmbH. Es ist eine schlichte Verpackung aus Wellpappe. Ihr minimalistisches Design verbindet die Funktion optimal mit der Marke.
  • Convenience: die Sterilverpackung der Medipack AG. Sie ist nutzerfreundlich und nachhaltig. Die Verpackung mit mehreren Lagen schützt chirurgische Implantate sicher und lässt sich einfach und sicher öffnen.
  • Technik und Konstruktion: die MAP-Schalen der Bachmann Group. Ein besonderer Boden nimmt Fleischsaft auf, sodass keine extra Einlagen mehr benötigt werden. Das spart bis zu 30 Prozent Kunststoff. Die Verpackung besteht nur aus einem Material und lässt sich gut recyceln.
  • «Empack»-Publikumspreis: die Verpackung von PAWI Packaging Schweiz AG für die Pralinés Hausassortiment/Truffes von Sprüngli. Sie erhielt den «Empack»-Publikumspreis der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Sonderbereich «Science Experience Area» zur Zukunft der Verpackungsforschung

Auch 2026 dürfen sichBesucher wieder auf die «Science Experience Area» freuen. In diesem Sonderbereich präsentieren Hochschulen ihre neuesten Forschungsergebnisse und geben Einblicke in innovative, nachhaltige Materialien und Technologien für Verpackungen. Damit wird die «Science Experience Area» zu einem Schaufenster der Zukunft der Verpackungsforschung und zeigt, wie Wissenschaft und Praxis Hand in Hand arbeiten.

Nachhaltiges Networking mit digitalem Tool «Touch & Collect»

Neben dem Erkunden und Lernen ist der intensive Austausch und Kontakt mit anderen Experten wichtig. Die Empack 2026 bietet für den Wirtschaftsstandort der Hauptstadt und den Einzugsbereich der Westschweiz die optimale Gelegenheit, direkt mit Fachleuten, Führungskräften und möglichen Geschäftspartnerinnen und -partnern zu sprechen und sich zu vernetzen. Besucher können sich mit dem Einladungscode 1600 kostenlos vorab anmelden – der Eintritt im Wert von 30 Franken ist dann frei. Sie erhalten damit Zugang zu allen Fachmessebereichen und bekommen gratis Kaffee.

Mit dem digitalen Werkzeug Touch & Collect sammeln Besucher und Aussteller einfach Kontaktdaten und Informationen von den Ausstellern und kontaktierten Personen. Das geht schnell und ist umweltfreundlich. So bleibt man auch nach der Fachmesse leicht im Gespräch, um weitere Kooperationen oder wertvolle Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

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