Next Industries und SMC Die Zukunft der Industrie mit Digitalen Zwillingen

Quelle: SMC 2 min Lesedauer

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Next Industries und SMC gestalten die Zukunft der Industrie mit Digitalen Zwillingen – mit dem Praxiszirkel «Standardisierte Digitale Zwillinge als Schlüssel zu nachhaltiger, sicherer und smarter Industrie». Die Veranstaltung bot für 20 Firmen eine Plattform für den intensiven Austausch über die fortschreitende Digitalisierung und Standardisierung industrieller Prozesse.

Hans Wernher van de Venn, Leiter Institut für Mechatronische Systeme bei der ZHAW, erklärt den Digital Twin des Industrie 4.0 Demonstrators von der ZHAW.(Bild:  SMC)
Hans Wernher van de Venn, Leiter Institut für Mechatronische Systeme bei der ZHAW, erklärt den Digital Twin des Industrie 4.0 Demonstrators von der ZHAW.
(Bild: SMC)

Am 27. Februar fand der Next Industries-Praxiszirkel «Standardisierte Digitale Zwillinge als Schlüssel zu nachhaltiger, sicherer und smarter Industrie» bei der SMC Schweiz AG in Weisslingen statt. Unter der Schirmherrschaft von Next Industries präsentierten SMC und ZHAW (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften) Praxis-Beispiele zur Implementierung digitaler Zwillinge auf Basis der Asset Administration Shell (AAS). «Diese standardisierte Technologie ermöglicht eine effiziente Verwaltung und Nachverfolgung von industriellen Produkten und Anlagen über deren gesamten Lebenszyklus hinweg», erklärte Alessandro Grizzetti, Manager Business Development bei der SMC Schweiz AG. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Integration der AAS in industrielle Kühlsysteme von SMC und der Demonstration ihrer Vorteile für Predictive Maintenance und Datenmanagement.

Ein weiteres zentrales Thema war der Digitale Produktpass (DPP), der eine transparente und nachhaltige Kreislaufwirtschaft unterstützt, wie es in Zukunft in der EU gefordert wird. ZHAW zeigte anhand eines Projektes mit Burckhardt Compression wie die Kombination aus AAS und DPP dazu beiträgt, Produktinformationen über Unternehmensgrenzen hinweg zu standardisieren und somit die Interoperabilität innerhalb der Industrie 4.0 zu stärken.

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Data Spaces und SmartAssets: Die Zukunft der vernetzten Industrie

Neben digitalen Zwillingen standen auch sichere Datenräume im Fokus. Gemäss Matthias Kühne, Ressortleiter Digitalisierung bei Next Industries bilden diese eine wichtige Grundlage: «Data Spaces ermöglichen Unternehmen die vertrauenswürdige und effiziente Datenverwaltung.» Dies, beispielsweise mit dem Konzept «AAS Data Space for Everybody», welches durch dezentrale Architekturen Datenhoheit und Zugangskontrolle sicherstellt.

SMC als weltweit führender Hersteller von pneumatisch und elektrischen Automatisierungslösungen treibt mit weiteren Partnerunternehmen das Projekt «SmartAssets» zur Digitalisierung industrieller Komponenten und Anlagen voran. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und dem Internet der Dinge (IoT) können Produktions- und Wertschöpfungsketten so optimiert und agilere Fertigungsprozesse ermöglicht werden.

Live-Demonstrationen und praxisnahe Einblicke

Höhepunkt des Praxiszirkels war eine umfassende Live-Demo-Session in der ZHAW Smart Factory. Die Teilnehmenden erlebten hautnah die Implementierung digitaler Zwillinge in industrielle Prozesse, darunter die Anwendung der AAS auf industrielle Kühlsysteme, Predictive Maintenance mittels Machine Learning sowie die nahtlose Verbindung von AAS und DPP.

Ein starkes Netzwerk für die Industrie 4.0

Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Industrieverbänden, mit Next Industries als Vertreterin von Swissmem. Genau solche Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten fördert die Initiative Next Industries als Netzwerk-, Wissenstransfer- und Veranstaltungsplattform. Durch den Praxiszirkel wurde deutlich, wie standardisierte digitale Zwillinge und innovative Datenmanagementlösungen die Grundlage für zukunftsfähige, nachhaltige und vernetzte Industrie bilden werden.

Next Industries und Unternehmen wie SMC setzen sich weiterhin aktiv für die Entwicklung und Implementierung dieser Technologien ein, um Unternehmen den Zugang zu digitalen Innovationen zu erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie langfristig zu stärken.

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