Im Labor rauscharm und flexibel messen Differentieller Ladungsverstärker mit flexibler Signalverarbeitung für Hochtemperatur-Sensoren

Von Kistler 1 min Lesedauer

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Kistler präsentiert den ersten differentiellen Ladungsverstärker für piezoelektrische Druck- und Beschleunigungssensoren, der die Vorteile differentieller Messungen mit einem Maximum an Flexibilität in der Signalverarbeitung verbindet.

(Bild:  Kistler)
(Bild: Kistler)

Bei piezoelektrischen Druck- und Beschleunigungsmessungen im sehr hohen Temperaturbereich ist differentielle Messtechnik Pflicht. Sie eliminiert zuverlässig Störsignale, wie sie etwa durch Rauschen in Maschinenumgebungen (Erdschleifen) oder langen Kabeln entstehen. Schon länger sind entsprechende Sensoren und Ladungsverstärker im Einsatz. Letztere waren jedoch durch fixe Filtereinstellungen beschränkt in ihrer Flexibilität. Gerade bei Tests von Neuentwicklungen mit unbekanntem Frequenzverhalten bedeutete dies zusätzliche Aufwände beim Versuchsaufbau. Der Ladungsverstärker LabAmp 5166A von Kistler verschafft dank anpassbarer, digitaler Filter Abhilfe. Der differentielle Ladungsverstärker deckt mit 10 bis 54 000 pC und mit 0,5 bis 50 000 Hz besonders grosse Ladungsbereiche und Frequenzbandbreiten ab, so dass Anwender mit einem einzigen Ladungsverstärker auskommen. Eine sehr hohe Abtastrate (bis zu 200 kSps bei 24 Bit Datenerfassung pro Kanal) sorgt für detaillierte Ergebnisse, selbst bei sehr dynamischen Messungen. Sämtliche Einstellungen für die Signalverarbeitung werden dabei bequem über eine übersichtliche Benutzeroberfläche (Web-UI) getätigt. Der LabAmp 5166A verfügt über vier Kanäle, an die differentielle piezoelektrische Sensoren angeschlossen werden können. Die aufbereiteten Messdaten stehen Anwendern über frei skalierbare analoge Outputs oder als digitales Signal zur Verfügung, das eine direkte Auswertung über eine entsprechende Messdatenanalyse-Software wie jBEAM von Kistler ermöglicht. Bei grösseren Mess­aufbauten lassen sich mehrere LabAmps zusammenschalten und mittels Precision Time Protocol (PTP) synchronisieren. In diesem Fall können Anwender die Einstellungen für alle Ladungsverstärker über die Kistler-Software für Datenerfassung KiStudio Lab vornehmen. Auch eine REST API ist vorhanden und erlaubt es, den differentiellen Ladungsverstärker bei Bedarf in anwenderspezifische Software zu integrieren.

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