Mit grabenlosen Bohrverfahren lassen sich Zeitaufwand und Kosten sowie Auswirkungen auf die Umwelt minimieren. Bohrtechnik-Pionier Tracto hat die neueste Generation seiner steuerbaren Grundodrill-Bohrgeräte mit robusten Stahl-Energieführungsketten von Helukabel ausgerüstet. Diese tragen mit ihrer hohen Stabilität und Haltbarkeit entscheidend dazu bei, dass sich die gewaltigen Maschinen zuverlässig durch jede Art von Untergrund buddeln können.
Die HDD-Bohranlagen von Tracto sind darauf ausgelegt, sowohl gerade als auch kurvige Bohrtrassen für Strom-, Gas-, Kommunikations- oder Wasserleitungen durch jede Art von Gelände anzulegen.
(Bild: Helukabel/Andreas Metzner Fotografie)
Einer der langjährigsten und zweifellos der prominenteste Mitarbeiter der Firma Tracto ist gerade einmal wenige Zentimeter gross: Seit 1970 ist der Maulwurf «Mauli» das offizielle Markenzeichen des Sauerländer Unternehmens, das zu den Pionieren im grabenlosen Leitungsbau zählt. Tracto entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen und Zubehör für die ressourcenschonende und nachhaltige Verlegung und Erneuerung von Rohrleitungen – landläufig auch als «Maulwurf-Technologie» bekannt.
«Unsere Technik kommt auf der ganzen Welt zum Einsatz: In Städten, auf Bergen, in unwegsamem Gelände und in Naturschutzgebieten», erklärt Konstrukteur Stefan Hermes von der F&E bei Tracto. «Die grabenlose Bauweise ist gegenüber konventionellen Methoden flächen- und ressourcenschonender und verursacht weniger Lärm-, CO2- und Feinstaubemissionen. Ausserdem lassen sich damit Bauzeiten verkürzen und Kosten einsparen.»
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Tracto hat sich als Pionier auf diesem Gebiet mittlerweile zu einem international erfolgreichen Unternehmen mit 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit entwickelt.
Bei einem Blick in die Montagehallen von Tracto am Stammsitz in Lennestadt wird schnell deutlich: Maulis mechanische Kollegen sind um ein Vielfaches grösser und leistungsfähiger.
Steuerbar bohren durch jedes Gelände
Das Sortiment reicht von den sogenannten Erdraketen der Serie Grundomat, die pneumatisch angetrieben durch das Erdreich schiessen, bis zu den steuerbaren Bohrgeräten der Grundodrill-Familie: Diese gewaltigen Maschinen mit den Dimensionen einer Pistenraupe sind darauf ausgelegt, sowohl gerade als auch kurvige Bohrtrassen für Strom-, Gas-, Kommunikations- oder Wasserleitungen durch jede Art von Gelände anzulegen. Der Name dieses Verfahrens: Horizontal Directional Drilling, oder kurz HDD.
Die Grundodrill-Anlagen besitzen einen steuerbaren Bohrkopf, mit dem in der Regel zuerst eine Pilotbohrung entlang der geplanten Bohrtrasse erstellt wird. Bewegt wird er mithilfe von drei Meter langen Bohrstangen, die in einem Magazin aufbewahrt sind und bei Bedarf automatisch aneinandergeschraubt werden. Je nach Ausführung sind so bis zu 200 Meter und mehr Gesamtlänge möglich. Eine Bohrspülung aus Wasser und dem Tonmineral Bentonit unterstützt den Vorgang. Beim Zurückziehen des Bohrgestänges wird der Bohrkanal durch einen Aufweitkopf vergrössert und das anhängende Rohr in die Trasse eingezogen. «Über einen Sender im Bohrkopf kann der Benutzer den Bohrverlauf mit einem Ortungssystem permanent überwachen und bei Bedarf korrigieren», ergänzt Hermes. «Dadurch lassen sich Hindernisse wie zum Beispiel bestehende Leitungen um- oder unterfahren.»
Extreme Einsatzbedingungen sind Alltag
Auf die Technik aus dem Hause Tracto vertrauen unter anderem Tiefbauunternehmen, Energieversorger und Netzbetreiber. Die Einsatzbedingungen sind dabei meist rau: Staub und Schmutz, Feuchtigkeit, extreme Temperaturen sowie starke Vibrationen sind nur einige der Herausforderungen, mit denen die Bohranlagen konfrontiert sind. Eine besonders hohe Qualität aller verbauten Komponenten ist deshalb für den Hersteller essenziell, um eine lange Lebensdauer seiner Maschinen sicherzustellen.
Sowohl der gewaltige Bohrschlitten, mit dem der Bohrkopf vor und zurück bewegt wird, als auch das automatische Gestängemagazin werden hydraulisch angetrieben. Die Schläuche dafür werden in Energieketten geführt – so sind sie vor äusseren Einflüssen geschützt und können durch die Bewegungen der Maschine nicht eingeklemmt und beschädigt werden. «In der Vergangenheit haben wir Kunststoffketten verbaut», erinnert sich Hermes. «Es stellte sich allerdings heraus, dass diese nicht robust genug waren, um den hohen Anforderungen in der Praxis dauerhaft standzuhalten.» Häufige Ausfälle und Reparaturen waren die Folge, weshalb sich die Experten bei Tracto nach einer besseren Lösung umschauten.
Die Lösung: Stahl statt Kunststoff
Fündig wurden sie bei Helukabel: Der Spezialist für elektrische Verbindungstechnik hat hochwertige und massgeschneiderte Energieketten in seinem Portfolio – und zwar nicht nur aus Kunststoff, sondern auch aus Stahl. Für diese anspruchsvolle Anwendung entschieden sich die Konstrukteure für die Ketten der Baureihe Heluchain Steel Link 4-SL: Dabei handelt es sich um eine äusserst robuste Stahllaschenkette, die beispielsweise für grosse freitragende Längen, grosse Kabelmengen oder – wie bei Tracto – schwere Hydraulikschläuche geeignet ist. Vier dieser Ketten mit Längen zwischen 80 Zentimetern und vier Metern werden in der neuen Generation der Grundodrill-Bohranlagen verbaut.
Stand: 08.12.2025
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«In den ersten Gesprächen mit Tracto konnten wir unter anderem durch die nachweislich hohe Qualität unserer Energieführungsketten und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis punkten», berichtet Karsten Göbel, Sales Manager Solutions bei Helukabel. «Unsere Techniker standen in ständigem Austausch mit den Ingenieuren des Kunden, um sicherzustellen, dass unsere Lösung optimal an seine speziellen Anforderungen angepasst ist.» Die Ketten sind mit Kunststoff-Zwischenstegen ausgestattet und besitzen eine breite Auflage, um die Hydraulikschläuche zuverlässig und präzise zu führen. Kantenschutzprofile und abgerundete Stege verhindern Abrieb und Beschädigungen an den Schläuchen und verlängern so deren Haltbarkeit.
Bei Tracto ist man mit den neuen Stahlketten aus dem Hause Helukabel rundum zufrieden. «Die Energieführungsketten bewältigen ihre Aufgabe in der Maschine mühelos, wir konnten die Robustheit und Stabilität der gesamten Bohranlage damit deutlich steigern», freut sich Stefan Hermes. «Dank der kompetenten Beratung durch Helukabel und der direkten, unkomplizierten Zusammenarbeit zwischen beiden Entwicklungsabteilungen konnten wir die neue Lösung schnell und effizient implementieren.» Funktionalität und Flexibilität der Anlage werden im Vergleich zu den bislang verwendeten Kunststoffketten keinesfalls eingeschränkt – denn auch die Heluchain Steel Link 4-SL-Ketten lassen sich durch ihren modularen Aufbau problemlos an veränderte Bedingungen anpassen.
Einige der Energieführungsketten liefert Helukabel bereits komplett mit den benötigten Hydraulikschläuchen und elektrischen Leitungen belegt. «So bekommen wir alles aus einer Hand und haben weniger Aufwand bei der Beschaffung und bei der Montage», freut sich Hermes. «Mit dem Umstieg auf Stahlketten konnten wir die Langlebigkeit und Qualität unserer Maschinen noch einmal steigern – ein wichtiges Kriterium für ihren anhaltenden Erfolg.»
Angesichts von so viel Lob überrascht es kaum, dass Tracto auch in Zukunft mit Helukabel zusammenarbeiten möchte. «Wir streben immer langfristige Partnerschaften mit unseren Lieferanten an und greifen auf bewährte Lösungen zurück», schildert Hermes. «Davon profitieren letztlich nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden.» Die Energieführungsketten der Heluchain-Reihe konnten ihre Zuverlässigkeit inzwischen auch auf lange Sicht unter Beweis stellen: Die rund 10.000 Betriebsstunden einer durchschnittlichen Grundodrill-Anlage machen sie problemlos mit. «Gemeinsam mit Helukabel haben wir hier definitiv eine Lösung gefunden, die funktioniert», resümiert Hermes. «Deshalb haben wir auch keinerlei Bedarf, daran irgendetwas zu ändern.»