Messerückschau Erfolgreiche «maintenance Schweiz» 2025

Von Easyfairs 3 min Lesedauer

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Vom 26. bis 27. November 2025 trafen sich Fachleute in Zürich zur 17.«maintenance Schweiz». Die Fachmesse gilt als das wichtigste Treffen für industrielle Instandhaltung und fand parallel zur «Aqua Suisse» und «Pumps & Valves Zürich» statt. Mehr als 240 ausstellende Firmen und Partner präsentierten neue und bewährte Lösungen für die Industrie. Im Fokus der Fachmesse standen unter anderem Themen wie künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Predictive Maintenance. Insgesamt waren rund 4’126 Fachpersonen auf dem Messetrio vor Ort.

(Bild:  Sara Barth)
(Bild: Sara Barth)

Die «maintenance Schweiz» 2025 stellte aktuelle Fragen der Branche in den Mittelpunkt: Wie arbeiten Anlagen zuverlässig? Wie sparen Unternehmen Energie und schützen gleichzeitig das Klima? Wie wird die Technik sicherer? Lösungen und Best Practices wurden den Fachbesuchenden sowohl im Rahmen der Ausstellung als auch auf der Vortragsbühne «maintenance talks» präsentiert. Dazu gehörten die «smarte» Wartung mit KI, die Überwachung von Maschinen sowie die vorausschauende Wartung. «Die Kombination aus hoher fachlicher Tiefe, praxisnahen Innovationen und intensivem Austausch macht die Fachmesse für unsere Ausstellenden und Besuchenden zu einem unverzichtbaren Branchenevent.» erklärte die Messeleiterin Anna Sandmann.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als Leitmotive

Die Relevanz des Themas nachhaltige Wartung nimmt stetig zu. Dies zeigte sich auch in der Vielzahl neuer Produkte und Lösungen, die vor Ort präsentiert wurden, um Energie und Rohstoffe zu sparen und die CO₂-Bilanz der Industrie zu verbessern. Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen stellten energieeffiziente Antriebe, optimierte Lüftungs- und Anlagentechnik sowie ressourcenschonende Reinigungs- und Schmiermittel vor.

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Ein Vortrag der Industriellen Werke Basel (IWB) verdeutlichte, wie sich der Energiemarkt im Zuge der Energiewende verändert und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für Unternehmen ergeben – insbesondere im Facility-Management, in dem wirtschaftlicher Druck und die Umsetzung energieeffizienter Massnahmen eng miteinander verknüpft sind.

Darüber hinaus wurden weitere Aspekte von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz beleuchtet, beispielsweise in Bezug auf Gebäudetechnik oder strategische Energieplanung. Die Beiträge gewährten Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigten auf, wie Unternehmen Effizienzpotenziale erschliessen und gleichzeitig regulatorische Vorgaben und Klimaziele berücksichtigen können.

Von Predictive Maintenance bis Fachkräfteentwicklung

Ein weiteres relevantes Thema der Fachmesse war der Wandel in der Wartung. Früher reagierten Unternehmen vornehmlich auf Störungen. Heutzutage wollen sie Probleme voraussagen, um Ausfälle zu vermeiden. Das gelingt mit modernen Sensoren und einer intelligenten Datenanalyse. Demnach überwachen Firmen den Zustand von Maschinen sehr genau und erkennen Probleme frühzeitig.

Holger Düster von der Renera AG erläuterte dies anhand eines Beispiels aus der Gebäudetechnik. Er zeigte, wie Sensoren und Daten helfen, Wartungseinsätze rechtzeitig zu planen. Orhan Fischer von CBRE präsentierte, wie eine kluge Überwachung mit virtuellen Helfern funktioniert.

Auch die Rolle des Menschen war ein zentrales Thema vor Ort. Bernhard Bürgler, Vorstandsmitglied von fmpro, Verantwortlicher Ressort Maintenance und bei Nestlé Nutrition für die strategische Wartung zuständig, stellte konkrete und erfolgreiche Ansätze auf der Vortragsbühne vor, wie Unternehmen ihre Fachkräfte gezielt weiterbilden. Bürgler sagte zur «maintenance Schweiz» 2025: «Es war für mich spannend, an den «maintenance talks» zu referieren, um den zahlreich erschienenen Zuhörenden neue Ideen zu vermitteln, um die Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiter zu fördern. Insgesamt waren es auch für unseren Verband fmpro bereichernde Begegnungen und zwei erfolgreiche Messetage.»

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit in der Instandhaltung

Bei den «maintenance talks» standen neue Trends und Praxisbeispiele im Fokus, die aufzeigen, wie digitale Lösungen und künstliche Intelligenz die Instandhaltung verändern. In verschiedenen Beiträgen wurde deutlich, dass KI heute bereits in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommt – von der automatisierten Inspektion über die Unterstützung im Störungsfall bis hin zur systematischen Auswertung von Erfahrungswissen.

Unter anderem wurden Anwendungen vorgestellt, bei denen Inspektionsaufgaben zunehmend automatisiert ablaufen und Zustandsdaten von Anlagen fortlaufend erfasst und ausgewertet werden. Auf dieser Basis lassen sich Wartungseinsätze gezielter planen, Sicherheitsrisiken früher erkennen und Stillstandzeiten reduzieren. Weitere Beispiele zeigten, wie Assistenzsysteme das Instandhaltungspersonal mit technischen Informationen versorgen, Handlungsempfehlungen geben und bei der Dokumentation unterstützen.

Darüber hinaus spielte der Aspekt der Wissenssicherung eine grosse Rolle: Mehrere Beiträge verdeutlichten, dass sich fachliches Know-how mithilfe von KI strukturiert erfassen und für Entscheidungen nutzbar machen lässt. Fachreferierende betonten, dass der Einsatz von KI weniger mit «schwerer Technik» als vielmehr mit praxis- sowie alltagstauglichen Lösungen verbunden ist, die bestehende Prozesse ergänzen. Zugleich wurde aufgezeigt, wie Verbände und Weiterbildungsangebote – beispielsweise im Bereich technischer Kundendienst – dazu beitragen, Fachkräfte auf diese Entwicklungen vorzubereiten und Berührungsängste mit neuen Technologien abzubauen.

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