Im Europapark testet der Befestigungsexperte fischer seine Construction Monitoring Lösung im Pilotbetrieb. Fünf Verschraubungen an den Sitzkonsolen der Achterbahn «blue fire Megacoaster» wurden durch SensorBolts ergänzt, die über eine integrierte Kraftmess- und Übertragungstechnik verfügen.
Preisgekrönter Publikumsliebling: Die Achterbahn «blue fire Megacoster» im Europa-Park (Rust) wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – zum Beispiel als „bester Launch Coaster weltweit“ im internationalen Coaster Poll unter 400 Kandidaten (2010) und mit dem Diamond ThemePark Award als beste Achterbahn Europas (2015).
(Bild: Europa-Park)
Fünf Sitzverschraubungen eines Zuges der Achterbahn «blue fire Megacoster» im Europa-Park wurden in enger Abstimmung mit dem TÜV Süd erfolgreich durch SensorBolts ergänzt. Diese sind mit jeweils einem SensorNode ausgestattet, welcher die Messwerte sicher von den Schrauben zu einem im Europa-Park installierten Gateway überträgt. Von dort gelangen die Daten Ende-zu-Ende-verschlüsselt in einen Cloudspeicher und werden über ein kundenspezifisches Dashboard zugänglich gemacht. Die SensorBolts erlauben die kontinuierliche Überwachung und garantieren dadurch dauerhaft die Zuverlässigkeit der Schraubenverbindungen an den Sitzkonsolen. Anlagenbetreiber können den Zustand der Befestigungspunkte jederzeit komfortabel per PC oder Smartphone einsehen. Mit den Produkten SensorBolt und SensorNode im Vorserienstadium führt der Befestigungsexperte fischer hier einen anspruchsvollen Eignungstest durch. Der Europa-Park erprobt die Pionierlösung auf ihre Praxistauglichkeit. Daniel Machauer, Projektmanager bei der fischer Deutschland Vertriebs GmbH, erklärt: «Durch unsere SensorBolts werden die Verschraubungspunkte der Sitzkonsolen kontinuierlich jederzeit auch aus der Ferne überwacht und präzise Daten zu deren Zustand gesammelt. Ziel ist es, durch wiederkehrende Belastungen entstehende Kräfte, die insbesondere durch die Fahrgäste und hohe G-Kräfte auf die Verbindungen einwirken, genau und dauerhaft zu messen.»
Hohe Anforderungen an Technik und Sicherheit
Die Achterbahn «blue fire Megacoster», eröffnet am 4. April 2009 im isländischen Themenbereich des Europa-Park, bietet dabei mit bis zu 3,8 G Beschleunigungskräften, die auf den Körper wirken, Nervenkitzel – hierbei spürt man das 3,8-fache des eigenen Körpergewichts. Vier Überkopf-Elemente sorgen auf der 1056 m langen Strecke mit 38 m Höhendifferenz für Adrenalinkicks – darunter der höchste Looping einer Katapultbahn in Europa und eine spektakuläre 360°-Schraube. In nur 2,5 Sekunden beschleunigt der LSM-Antrieb die Personen von 0 auf 100 km/h. Dabei sitzen bis zu 20 Gäste im Zug und nehmen an der 2:20 min andauernden Fahrt teil. Bei typischem Betrieb mit vier aktiven Zügen liegt die theoretische Kapazität bei rund 1450 Personen pro Stunde.
«Neben den hohen G-Kräften von bis zu 3,8 G wirken auch permanente Vibrationen und die starken Magnetfelder beim Abschuss der Achterbahnzüge auf die Schraubenverbindungen ein. Zudem sind die Produkte durch den Betrieb im Freien Wettereinflüssen ausgesetzt», ergänzt Dr. Daniel Rill, Produktmanager Connected Products bei fischer. «Bewähren sich unsere SensorBolts unter diesen anspruchsvollen Einsatzbedingungen, besteht die Perspektive, sie zukünftig in grösserem Umfang in weiteren Anwendungen im Europa-Park einzusetzen. Hier ist längerfristig angestrebt, die Construction Monitoring Lösung durch Datenintegration zu einem festen Bestandteil des Sicherheitskonzepts des beliebten Freizeit-parks zu machen.»
Structural Health Monitoring Lösung mit Zukunftsaussichten
Felix Düllo, Produktmanager bei der fischer Deutschland Vertriebs GmbH, betont: «Die Integration unserer SensorBolts in Sicherheitskonzepte ermöglicht eine noch gezieltere Planung von Instandhaltungsmassnahmen. So lassen sich Ausfallzeiten und Kosten senken – bei gleichzeitiger Verbesserung der schon bestehenden hohen Sicherheitan-forderungen und der langen Nutzungsdauer der Anlagen.»
Das Pilotprojekt im Europa-Parkt entstand hierbei nach einer erfolgreichen Produktvorstellung, bei der die Vorteile der fischer Sensor-Technologie überzeugten. Daniel Machauer legt dar: «Wir freuen uns sehr darüber, dass sich der Europa-Park für den Piloteinsatz unserer Sensorik-Innovation entschieden hat. Die hohe Qualität, die innovative Technologie und die Möglichkeit zur Echtzeitüberwachung sicherheitsrelevanter Verbindungen sprachen hierbei für unser fischer Construction Monitoring.»
Bauwerks- und Anlagenbetrieb von morgen
«Mit unserem Construction Monitoring bringen wir das Structural Health Monitoring (SHM) voran – mit Recht ein wachsender Trend in der Baubranche, angetrieben durch technologische Fortschritte und den Anspruch an einen sicheren, nachhaltigen und wirtschaftlichen Bauwerksbetrieb», betont Martin Neumann, Abteilungsleiter Connected Products. Der SensorBolt ist hierbei der neuste Zugang im fischer Portfolio digital ausgestatteter Befestigungsmittel, zu denen auch die Ankerstange SensorAnchor und die Unterlegscheibe SensorDisc gehören. Diese IoT-vernetzten Produkte ermöglichen die Dokumentation und Überwachung von Bauwerken und Anlagen – jederzeit auch aus der Ferne.
«Unsere Innovation kombiniert eine intuitive Monitoring-Anwendung und starke, sensorintegrierte Befestigungsmittel auf eine clevere Art und Weise», betont Martin Neumann. «Der Zustand von Befestigungspunkten lässt sich jederzeit per PC oder Smartphone unkompliziert überwachen – das erhöht die Wartungseffizienz, ermöglicht Kosteneinsparung, erhöht die Sicherheit, verringert Ausfallzeiten und verlängert die Nutzungsdauer von Bauwerken und Anlagen. Wir freuen uns darauf, die Vorteile unserer Construction Monitoring Lösung weiterhin in der Praxis zu beweisen – und dabei viele weitere Anwendungen in Piloteinsätzen zu erschliessen.»
Stand: 08.12.2025
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