asut IoT-Konferenz vom 11. März 2025 IoT-Zukunft gestalten – Technologien, Geschäftsmodelle, Sicherheit

Von asut 2 min Lesedauer

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Zum nunmehr siebten Mal lud die asut als führender Verband der Schweizer Telekommunikationsbranche zur IoT-Konferenz ein. Rund 20 Referentinnen und Referenten aus Industrie, Forschung und Entwicklung sowie Provider und Anwender präsentierten einen attraktiven Mix aus innovativen Technologien, Anwendungsberichten, Strategien und Trends. Eröffnet wurde die IoT-Konferenz von der neuen asut-Präsidentin Judith Bellaiche, welche die Bedeutung von IoT für die Digitalisierung der Schweiz hervorhob.

(Bild:  Andreas Leu)
(Bild: Andreas Leu)

Der Begriff «Internet der Dinge» (Internet of Things, kurz IoT) geht bereits auf die Jahrtausendwende zurück. Erst vor rund zehn Jahren startete dann eine spannende Entwicklung, die zunächst von Start-Ups geprägt war und schnell voranschritt. Wie die Liste der Firmen und Forschungseinrichtungen an der diesjährigen IoT-Konferenz beweist, hat sich IoT in der ICT-Welt längst etabliert. Im Fokus stehen dabei IoT-Lösungen mit klarem Mehrwert für Anwender und Provider.

Innovationen, neue Geschäftsmodelle und Cybersecurity

Die Eingangsfrage von Patrik A. Meier (Bühler Group) wies in die Richtung von IoT als Problemlöser: «Das Internet kann die Welt nicht ernähren. Aber kann es das Zusammenspiel von Technologie und Industrie?» Meier zeigte, dass innovative Technologien und digitale Geschäftsmodelle die globalen Herausforderungen in der Ernährungssicherheit durchaus bewältigen können.

Der Weg von der innovativen Idee bis zum Geschäftsmodell löst diverse Transformationen in den Unternehmen und Organisationen aus. Wie sich bestehende und neue IoT-Technologien effizient und sicher in bestehende Geschäftsmodelle integrieren lassen und welches Potential innovative «as a Service»-Modelle bieten, beleuchtete Wolfgang Schroeder (V-ZUG). Für ihn sind «Hausgeräte as a Service» keine leeren Worte, denn V-ZUG nutzt IoT, um ihr Gerätesortiment nachhaltiger und personalisierbarer zu machen. Dies entspricht einem klaren Nutzerbedürfnis, so Schroeder.

In praxisorientierten Pitch-Sessions gingen Fachexpertinnen und -experten noch detaillierter auf konkrete Geschäftsmodelle ein. Ob mit Sensoren ausgerüstete Drohnen oder die Vernetzung und Verwaltung medizinischer Geräte in Haushalten zur Erfassung von Telemedizin-Daten via Mobilfunknetze – die Vielfalt ist gross. Leider behindern Inkompabilitäten die reibungslose Verständigung, weshalb sich ABB und Samsung im B2C-Bereich für Standards wie Matter und offene Ökosysteme einsetzen, was neue Potenziale für die Industrie eröffnet.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Sicherheit von IoT-Systemen und -Anwendungen. Denn IoT kann auch personen- oder firmenbezogene Daten erfassen und verwerten. Somit muss das gesamte IoT-Ökosystem eine höchstmögliche Stabilität und Sicherheit bieten, um ohne Einschränkung zu funktionieren. IoT gewinnt damit das Vertrauen von Unternehmen und Anwendern. Datenschutz und Cybersicherheit stehen ebenso im Fokus wie Redundanz und Ausfallsicherheit, so ein Credo der Konferenz.

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