Visionary AI-Assist KI-gestützte Umfeld- und Personen- erkennung für mobile Maschinen

Quelle: Sick 3 min Lesedauer

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Sicks Visionary AI-Assist ist eine KI-basierte Sensorlösung für mobile Maschinen, die Personen erkennt und Kollisionen vermeidet. Robust und flexibel integrierbar, steigert der AI-Assist Arbeitssicherheit und Effizienz auch unter rauen Bedingungen.

Überwachung des Rückraums eines Radladers zur Kollisionsvermeidung mit dem Visionary AI-Assist von Sick.(Bild:  Sick)
Überwachung des Rückraums eines Radladers zur Kollisionsvermeidung mit dem Visionary AI-Assist von Sick.
(Bild: Sick)

Mit dem Visionary AI-Assist bringt Sick eine neue, KI-basierte Sensorlösung auf den Markt, die zur Umfeldüberwachung und Personenerkennung in mobilen Maschinen entwickelt wurde. Das System kombiniert 2D- und 3D-Bildverarbeitung in einem Gerät und ermöglicht so eine zuverlässige Kollisionsvermeidung, selbst unter anspruchsvollen Aussenbedingungen. Damit leistet Sick einen Beitrag zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und Reduktion von Ausfallzeiten im industriellen und mobilen Umfeld.

Der Visionary AI-Assist wurde speziell für den Einsatz in Baumaschinen, Landtechnik, Flurförderzeugen und autonomen Fahrzeugen entwickelt. Dank seiner integrierten künstlichen Intelligenz erkennt der Sensor Personen und Objekte präzise, misst deren Entfernung und bewertet die jeweilige Gefahrensituation. Selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen, Staub oder Nässe arbeitet das System zuverlässig und reduziert durch intelligente Klassifikation Fehlalarme deutlich.

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All-in-one-Gerät mit integrierter KI

Die Sensorlösung besteht aus zwei eng abgestimmten Komponenten: der 3D-Stereokamera Visionary-B Two und der Software AI-Assist. Während die Kamera zweidimensionale Bilder erfasst und daraus dreidimensionale Punktwolken generiert, analysiert die Software die Daten KI-gestützt. Der Sensor vereint Datenerfassung, -verarbeitung und -ausgabe in einem Gerät – zusätzliche Steuerungen, Cloud-Anbindungen oder externe Recheneinheiten sind nicht erforderlich.

Dank Stereoskopie eignet sich die Lösung besonders gut für den Einsatz in rauen Umgebungen. Das anpassbare Sichtfeld (130 × 105 Grad bei bis zu 16 m Reichweite oder 90 × 60 Grad bei bis zu 37 m Reichweite) erlaubt eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anwendungen und Gefahrenzonen.

Flexible Integration über Standardschnittstellen

Die Integration des Visionary AI-Assist ist plattformunabhängig und erfolgt komfortabel über einen Webbrowser. Für die steuerungstechnische Einbindung stehen digitale Ein- und Ausgänge, Ethernet mit REST-API und RTSP-Live-Video-Streaming sowie CAN auf Basis von J1939 zur Verfügung. Damit lässt sich der Sensor nahtlos in bestehende Fahrzeug- und Maschinensteuerungen integrieren.

Robustes Design für den Outdoor-Einsatz

Die Lösung erfüllt sämtliche Anforderungen an mobile Anwendungen im Aussenbereich. Sie arbeitet im Spannungsbereich von 10 bis 57 V DC und in einem Temperaturbereich von –40 °C bis +55 °C. Mit den Schutzarten IP67, IP69 und IPx9K ist der Sensor gegen Staub, Feuchtigkeit und Hochdruckreinigung geschützt. Zudem ist er EMV-konform nach EN ISO 14982 (Land- und Forstwirtschaft), EN 13766 (Baumaschinen) und EN 12895 (Flurförderzeuge). Prüfungen auf Schock- und Vibrationsfestigkeit bestätigen die Eignung für raue Industrieumgebungen.

Praxisgerechtes Zubehör und einfache Nachrüstung

Für die Integration in Neu- und Bestandsmaschinen bietet Sick ein umfangreiches Zubehörprogramm an. Dazu gehören vibrationsgedämpfte Montagesets, konfektionierte Strom- und Ethernetleitungen sowie Schutzhauben gegen Witterungseinflüsse wie Regen, Staub oder direkte Sonneneinstrahlung. Damit eignet sich der Visionary AI-Assist sowohl für die Erstausrüstung als auch für die Nachrüstung bestehender Fahrzeuge.

Sicherheit und Effizienz im Fokus

Durch die Kombination aus 3D-Stereokameratechnik, integrierter KI und robuster Hardware sorgt der Visionary AI-Assist für mehr Sicherheit im Arbeitsumfeld. Er erkennt Personen zuverlässig, löst gezielte Warnungen aus und vermeidet Fehlalarme. Für Betreiber bedeutet das: weniger Zwischenfälle, kürzere Stillstandszeiten und eine höhere Akzeptanz beim Bedienpersonal.

Mit dem Visionary AI-Assist führt Sick seine Expertise in der industriellen Bildverarbeitung konsequent in die nächste Entwicklungsstufe. Die Lösung ist ein Beispiel dafür, wie künstliche Intelligenz die industrielle Sensorik ergänzt – für intelligente, selbstüberwachende Maschinen in der Praxis von heute.

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