TwinCAT for Linux und Virtual PLC Linux-basierte Echtzeitsteuerung auch als virtuelle PLC

Von Beckhoff 1 min Lesedauer

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Auf Basis von TwinCAT for Linux erschliesst Beckhoff zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten für die ressourceneffiziente und virtualisierte Verteilung von TwinCAT-Anwendungen. Hierbei lassen sich sowohl die TwinCAT-SPS-Laufzeit als auch TwinCAT Functions in Form von Containern nicht nur lokal auf der Steuerung, sondern ebenso in einem Rechenzentrum betreiben. Die Kommunikation mit dezentralen I/Os kann hierbei über den EtherCAT-Koppler EK1000 erfolgen..

Eine Virtual PLC kann mit der TwinCAT Runtime for Linux und dem EtherCAT-Koppler EK1000 realisiert werden.(Bild:  Beckhoff)
Eine Virtual PLC kann mit der TwinCAT Runtime for Linux und dem EtherCAT-Koppler EK1000 realisiert werden.
(Bild: Beckhoff)

TwinCAT for Linux ermöglicht nicht nur die Ausführung der Automatisierungssoftware TwinCAT auf Basis des Betriebssystems Linux, sondern ebenfalls die Verteilung und den Betrieb von TwinCAT in Form von Containern. Dabei können durch den modularen Aufbau von TwinCAT die einzelnen TwinCAT-Anwendungen auch auf mehrere Container verteilt werden. Für eine netzwerkübergreifende Kommunikation steht mit ADS-over-MQTT eine Technologie bereit, welche bereits seit vielen Jahren am Markt etabliert und bei den Anwendern bekannt ist. Auch die Anbindung eines, ebenfalls virtualisiert nutzbaren, Engineering-Systems kann über diese Kommunikationstechnologie erfolgen.

Durch diese Umsetzung einer virtuellen SPS lassen sich die Anwendungsmöglichkeiten auch auf das lokale Rechenzentrum ausdehnen. Dadurch können bestimmte Steuerungs- oder Simulations- und Testaufgaben aus der Maschine bzw. von deren Steuerungs-PC ausgelagert werden. Gerade für Applikationen mit geringeren Anforderungen an die Echtzeit ist diese Betriebsart sehr interessant.

Eine Kommunikation mit den dezentral platzierten I/Os kann über den EtherCAT-Koppler EK1000 erfolgen, welcher die Anbindung der I/Os über ein geswitchtes und geroutetes IP-Netzwerk unterstützt. Somit wird die Verteilung verschiedener TwinCAT-Anwendungen vereinfacht und die zentrale Anbindung von I/Os, die sich an unterschiedlichen Stellen des Unternehmens befinden, über das IT-System realisiert.

Die Vorteile der virtuellen Steuerungstechnik mit TwinCAT und Beckhoff Hardware sind:

  • erhöhte Flexibilität: Virtuelle Steuerungen lassen sich leicht skalieren und an unterschiedliche Anforderungen anpassen.
  • geringere Kosten: Der Bedarf an physischer Hardware im Feld und die damit verbundenen Kosten werden reduziert.
  • vereinfachte Wartung: Wartung und Software-Upgrades lassen sich einfacher durchführen, da keine physische Hardware betroffen ist.

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