Die Hannover Messe 2023 zeigt vom 17. bis 24. April 2023 Lösungen für eine vernetzte und klimaneutrale Industrie und bietet zusätzlich eine Bühne für den Diskurs zwischen Industrie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Denn die Lösung der Herausforderungen der Gegenwart liegt im konsequenten Einsatz von Technologien.
Alternative Antriebstechnologien mit Wasserstoff und Strom sind schon seit Jahren Trendthema in der Industrie.
(Bild: Deutsche Messe)
«CO2-neutrale Produktion, Künstliche Intelligenz, Wasserstofftechnologien, Energiemanagement und Industrie 4.0 – das sind die übergreifenden Themen der Hannover Messe 2023», sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. «Nur im Zusammenspiel dieser Technologien wird es gelingen, unseren Wohlstand nachhaltig zu sichern und gleichzeitig den Klimaschutz voranzutreiben.» Auf der Weltleitmesse der Industrie zeigen in Hannover vom 17. bis 24. April 2023 rund 4000 Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft Lösungen für die Produktion und Energieversorgung der Zukunft. Von der Digitalisierung und Automatisierung komplexer Produktionsprozesse über den Einsatz von Wasserstoff zur Energieversorgung von Fabriken bis hin zur Anwendung von Software zur Erfassung und Reduzierung des CO2-Fussabdrucks bietet die Hannover Messe ein ganzheitliches Bild. Köckler: «Für jede der aktuellen globalen Herausforderungen werden auf der Hannover Messe Lösungsansätze gezeigt.»
Zu den ausstellenden Unternehmen gehören sowohl globale Tech-Konzerne wie Amazon Web Services, Microsoft, Google, SAP, Siemens, Bosch, Nokia, Servicenow oder Schneider Electric als auch mittelständisch geprägte Technologieführer wie Beckhoff, Festo, Harting, ifm, Pepperl+Fuchs, Phoenix Contact, Rittal oder SEW. Namhafte Forschungsinstitute wie Fraunhofer oder das KIT (Karlsruher Institut für Technologie) sowie mehr als 300 Start-ups versprechen Spitzentechnologien und völlig neue Geschäftsmodelle. Die Hannover Messe wird von Bundeskanzler Olaf Scholz und vom indonesischen Staatspräsidenten Joko Widodo eröffnet. Indonesien ist in diesem Jahr Partnerland der Hannover Messe. Am zweiten Messetag wird der deutsche Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck nach Hannover kommen und die Messe besuchen, um mit der Industrie den Weg zur klimafreundlichen Produktion zu diskutieren.
Damit das volle Potenzial von Industrie 4.0 erschlossen werden kann, braucht es Daten. Viele Daten, auf die alle am Wertschöpfungsprozess beteiligten Unternehmen zugreifen können. Ein neues zusammenhängendes Datenökosystem soll Abhilfe schaffen: Manufacturing X. Vorangetrieben wird diese Vision einer souveränen und sicheren Datenplattform in Deutschland unter anderem von den Wirtschaftsverbänden BDI, VDMA und ZVEI. Im engen Schulterschluss mit dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz werden auf der Hannover Messe die ersten Schritte zur Umsetzung von Manufacturing X vorgestellt. Köckler: «Ziel ist es, die Souveränität der Unternehmen zu erhalten, den Zugang zur Kundenschnittstelle nicht zu verlieren und dennoch die Potenziale der Plattformökonomie zu erschliessen.»
Künstliche Intelligenz (KI) spielt in der Industrie eine immer grössere Rolle. Neben der Optimierung von Prozessen setzt die produzierende Industrie zunehmend auf KI in der Simulation und in der Produktentwicklung. Auch die sogenannte generative KI wird den Weg in die Industrie finden. Systeme wie ChatGPT oder DALL-E können heute schon beim Texten, Programmieren und Designen unterstützen. «In Zukunft ist durchaus denkbar, dass eine KI eine Maschine entwirft und der Mensch dann überprüft, welche Anpassungen für einen Realbetrieb notwendig sind. Das spart Zeit und bietet angesichts des vorherrschenden Fachkräftemangels erhebliches Potenzial», so Köckler. Zum Thema KI bietet die Hannover Messe ein umfassendes Angebot an Besucherführungen, Foren und Präsentationen von KI-Tools und Use Cases der Aussteller.
Energieströme und -verbrauch sichtbar machen
Im Zusammenspiel von Software und Maschinen entstehen erhebliche Energieeinsparpotenziale. «Smart Energy Monitoring»-Lösungen der Hannover-Messe-Aussteller helfen dabei, Energieverbräuche auf Maschinenebene zu ermitteln, zu optimieren und damit den CO2-Fussabdruck zu reduzieren. «Viele versteckte Verbräuche sind den meisten Industrieanwendern bis heute kaum bewusst», so Köckler. Ungeregelte Motoren in Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren oder Maschinen gehören in vielen Fabriken noch zum Alltag. Ohne intelligente Steuerungstechnik und das Zusammenspiel von Elektrotechnik und IT sind Effizienzsteigerungen bei der Energie kaum umsetzbar. Köckler: «Die Industrie verbraucht ca. 45 Prozent des Stroms in Deutschland. Die Lösungen der ausstellenden Unternehmen können einen wichtigen Beitrag leisten, deutlich energieeffizienter zu produzieren.»
Stand: 08.12.2025
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Mit Wasserstoff will sich die Industrie aus der Abhängigkeit von fossiler Energie lösen. Doch es gibt Herausforderungen. Das Herstellen von Wasserstoff ist aufwendig und teuer. Fragen der Verfügbarkeit, des Transports und der Speicherung im grossen Massstab müssen noch geklärt werden. Köckler: «Mehr als 500 Unternehmen auf der Hannover Messe zeigen Lösungen für den Einsatz von Wasserstoff in der Industrie. Damit ist Hannover die weltweit wichtigste und grösste Plattform zum Thema Wasserstoff.»
Nachwuchsinitiative Your Future
Mit der Nachwuchsinitiative Your Future hat die Hannover Messe gemeinsam mit Partnern ein neues Konzept entwickelt, das sich in erster Linie an Abschlussklassen, Studenten und Young Professionals richtet. Ihnen bietet die Hannover Messe eine zentrale Diskussionsplattform sowie geführte Touren zu interessierten Ausstellern. Der Karrierekongress Women Power ist eine der erfolgreichsten Netzwerk- und Diskussionsveranstaltungen für Frauen, wenn es um Diversität, Karriereförderung, Nachhaltigkeit und neue Arbeitswelten geht. Der Kongress wird alljährlich im Rahmen der Hannover Messe ausgerichtet. Neben dem Programm aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops bietet Women Power Unternehmen, Verbänden, Netzwerken, Organisationen und Trainern die Möglichkeit, in der begleitenden Ausstellung über Karriereperspektiven, Studien, Coaching- und Mentoring-Angebote sowie weitere arbeitspolitische Themen und Trends zu informieren.