Technologische Entwicklungen Lopec 2026: Flexible und gedruckte Elektronik

Quelle: Messe München 3 min Lesedauer

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Von Indoor-Solarzellen über grüne Elektronik bis hin zu Sensorsystemen für die Landwirtschaft: Auf der Lopec in München erhalten Besucher in der letzten Februarwoche 2026 einen fundierten Einblick in aktuelle technologische Entwicklungen. Mehr als 160 internationale Aussteller zeigen neue Materialien, Fertigungstechnologien und konkrete Anwendungen.

Auf der Lopec in München, der weltweit führenden Fachmesse mit begleitendem Kongress für flexible, organische und gedruckte Elektronik, erhalten Besucher vom 24. bis 26. Februar 2026 einen fundierten Einblick in aktuelle technologische Entwicklungen.(Bild:  Messe München GmbH)
Auf der Lopec in München, der weltweit führenden Fachmesse mit begleitendem Kongress für flexible, organische und gedruckte Elektronik, erhalten Besucher vom 24. bis 26. Februar 2026 einen fundierten Einblick in aktuelle technologische Entwicklungen.
(Bild: Messe München GmbH)

In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit zum Erfolgsfaktor wird, erkennen immer mehr Branchen wie zum Beispiel die Automobilindustrie, die Unterhaltungselektronik und die Medizintechnik die Vorteile der gedruckten Elektronik. Die dünnen, leichten und flexiblen Komponenten erfüllen Nachhaltigkeitskriterien und lassen sich in vielfältige Produkte integrieren. Faszinierende Neuheiten präsentiert die Lopec 2026, weltweit führende Fachmesse mit begleitendem Kongress für flexible, organische und gedruckte Elektronik, vom 24. bis 26. Februar 2026 in München im Innovation-Showcase. Zu sehen sein wird dort unter anderem die energieautarke TV-Fernbedienung von Google, die mit gedruckten Indoor-Solarzellen des Lopec-Ausstellers Epishine ausgestattet ist. Der deutsche Automobilzulieferer Marquardt wiederum kooperiert mit dem US-Unternehmen E Ink, dem Erfinder der elektronischen Tinte für E-Reader. In München stellen Marquardt und E Ink Verkleidungen für den Fahrzeuginnenraum vor, die sich per Knopfdruck in Farbe und Muster ändern lassen – je nach Stimmung und Geschmack der Insassen.

Neue Chancen für gedruckte Elektronik

«Gedruckte Elektronik eröffnet vielfältige neue Chancen für zahlreiche Branchen», betont Wolfgang Mildner, General Chair der Lopec und CEO des deutschen Beratungs- und Technologieunternehmens MSWtech. Dies spiegelt sich unter anderem in der starken Beteiligung von Startups wider: Sechs von ihnen stellen in diesem Jahr aus. Darüber hinaus nahmen mit 15 Teilnehmern so viele junge Unternehmen wie nie zuvor an der Lopec Startup Competition teil. Die fünf besten Ideen sind für den Start-Award nominiert und tragen auf der Lopec vor. Die Das unterstreicht die technologische Dynamik der gedruckten Elektronik.

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Gleichzeitig bietet die Lopec sowohl Experten als auch Einsteigern fundierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Anwendungen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten dabei die Application Sessions zu Mobility (25. Februar, 11:30 Uhr) und Smart Living (26. Februar, 11:20 Uhr). Beide Sessions sind Teil des Lopec-Kongresses und können mit einem Halbtagesticket besucht werden.

Der ganztägige Workshop «Design@Lopec», der am 24. Februar stattfindet und von E Ink als Sponsor unterstützt wird, richtet sich an Industrie- und Modedesigner aus den verschiedensten Branchen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat die niederländische Designerin Marina Toeters erneut die Organisation übernommen, diesmal unterstützt von Jean-Charles Flores, Mitgründer von Flexoo in Heidelberg. Die besten Ergebnisse werden im Lopec Innovation Showcase präsentiert.

Aktuelle Themen der gedruckten Elektronik

Den aktuellen Herausforderungen in den Sektoren Verteidigung, Luft- und Raumfahrt widmet sich der Lopec Roundtable am 25. Februar um 15:00 Uhr. Unter dem Titel «Aerospace and Defense – What Role for Flexible and Printed Technologies?» diskutieren Experten darüber, wie gedruckte Elektronik die hohen Ansprüche dieser Industriezweige erfüllt und welche neuen Möglichkeiten sich daraus für die Einbettung von gedruckten Sensoren und intelligenten Systemen ergeben.

Ganz oben auf der Agenda des Lopec-Kongresses steht auch das Thema Nachhaltigkeit mit Short Courses zu «Bio-based Materials» (24. Februar, 9:45 Uhr) und «Sustainable Printed Electronics» (24. Februar, 16:15 Uhr) sowie Sessions zu «Circular Economy and Green Electronics» (25. Februar, 14:30 Uhr) und «Sustainable Processes, Materials and Sensors» (26. Februar, 14:20 Uhr).

Den Auftakt jedes Kongresstages bilden Plenary Sessions, die neueste Trends und bahnbrechende Entwicklungen der flexiblen und gedruckten Elektronikbranche beleuchten. Das Spektrum reicht hier von Elektronik aus Kohlenstoffnanoröhren bis zu gedruckten Sensoren, die das Mikroklima auf Blättern und Früchten erfassen, so kann die Bewässerung optimiert und die Landwirtschaft nachhaltiger gestaltet werden.

Neu im Kongressprogramm sind die «Business Insights» zu zukunftsträchtigen Geschäftsmodellen am 24. Februar um 15:40 Uhr sowie der Poster Pitch am 25. Februar, dem ersten Messetag um 16:30 Uhr mit Kurz-Vorträgen zu den Höhepunkten der Poster-Session. Zu sehen ist unter anderem ein Beitrag zu «Kirigami Electronics», das flache gedruckte Elektronik durch Schneiden und Falten in 3D-Systeme verwandelt.

«Gedruckte Elektronik überzeugt mit ihrer Flexibilität – und auch die Lopec passt sich kontinuierlich den Anforderungen des Marktes an», fasst Wolfgang Mildner zusammen. Mit der Kombination aus internationaler Fachmesse, Kongress und vielfältigem Rahmenprogramm präsentiert die Lopec die gesamte Bandbreite der gedruckten Elektronik – von der Forschung über die Produktion bis zur Anwendung.

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