Service-Robotik Mit Service-Robotern Transformation des Arbeitslebens gestalten

Quelle: United Robotics 4 min Lesedauer

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Die Service-Robotik ist ein echter Wachstumsmarkt, wie die Zahlen des Weltroboterverbands IFR zeigen: Rund 121 000 professionelle Service-Roboter wurden 2021 weltweit verkauft, ein stolzes Plus von immerhin 37 Prozent. Mit der United Robotics Group bietet einer der führenden Akteure der Branche bereits konkrete Lösungen. Im Zentrum steht dabei stets die enge Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Automatisierung von Laboren: uMobileLAB ist eine CobiotX-Lösung und automatisiert manuelle Aufgaben und navigiert autonom unter Nutzung von Aufzügen und Türen.(Bild:  United Robotics)
Automatisierung von Laboren: uMobileLAB ist eine CobiotX-Lösung und automatisiert manuelle Aufgaben und navigiert autonom unter Nutzung von Aufzügen und Türen.
(Bild: United Robotics)

Die United Robotics Group wurde vor rund drei Jahren unter dem Dach der RAG-Stiftung gegründet und vereint heute neun Unternehmen mit Kompetenzen in Robotik-Hardware, -Software und -Integration. Dazu gehören Aldebaran, Dahl Robotics, Entrance Robotics, Geenial, Rethink Robotics, RobSolutions, Robotnik, RobShare sowie Ruhrbotics. Hinter der Gründung stand die Erkenntnis, dass der Einsatz von Service-Robotern zunehmen wird – auch durch eine alternde Gesellschaft, Fachkräftemangel und steigenden Druck auf die Gesundheitssysteme.

Während die erste Generation von Robotern grosse, fest installierte Industriemaschinen waren, die einzelne, sich wiederholende Produktionsschritte automatisierten und unabhängig vom Menschen arbeiteten, wurde mit den Cobots der zweiten Generation die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen möglich. Roboter verrichten ihre Arbeit nach wie vor statisch in einer definierten Umgebung durch geschultes Personal. Als Erfinder von CobiotX, der neuen und dritten Generation von Robotern, definiert United Robotics Group den Standard für Service-Roboter – der Roboter ist mobil im Einsatz, einfach zu bedienen, flexibel und erhöht die soziale Interaktion. Bei CobiotX handelt es sich um eine Wortkombination aus «Co» für Zusammenarbeit mit Menschen, «bio» für Nach­haltigkeit und Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt, «iot» für Automatisierung und Effizienz, «bot» für Vernetzung und Anpassungsfähigkeit sowie «X» für Vielseitigkeit.

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Die Roboter bewältigen komplexe, technisch anspruchsvolle Abläufe. Mithilfe von Sensoren und Kameras sowie einem definierten Mapping bewegen sie sich autonom, weichen Hindernissen aus und integrieren sich nahtlos in eine bestehende Infrastruktur. Darüber hinaus erfüllen sie hohe Nachhaltigkeits- und Sicherheitsanforderungen und entsprechen ethischen Richtlinien. Massgeblich ist, dass der Mensch jederzeit die Kontrolle behält. Das gewährleisten Sicherheitsbarrieren sowie eine strenge Regulierung der Technik.

Weit gespannter Einsatzbereich

Die Service-Robotik bietet attraktive Potenziale. Die Frage, wie genau Roboter den Menschen bestimmte Aufgaben abnehmen können, wird angesichts fehlender sowie oft überlasteter Fachkräfte immer relevanter. Insgesamt konzentriert sich die United Robotics Group auf sechs Betätigungsfelder. Im Segment «Hospitality» bringen Roboter Speisen und Getränke von der Küche zum Gast oder unterstützen das Servicepersonal beim Abräumen der Tische. Bei der «Intralogistik» können zum Beispiel durch den Einsatz mobiler Palettierlösungen die belastenden und zeitraubenden Aufgaben automatisiert werden. Geht es um «Inspection & Maintenance», übertragen Roboter unter anderem Live-Aufnahmen aus Tunneln in einen Kontrollraum oder übernehmen die Überwachung von Räumen und Infrastrukturen, um Risiken zu minimieren und die Sicherheit sowie Verfügbarkeit zu maximieren.

Im Bereich «Education» können Kinder oder auch Erwachsene mithilfe von Robotern Fremdsprachen oder das Programmieren lernen. Im Bereich «Healthcare» gibt es verschiedene mögliche Anwendungen zur Unterstützung, etwa zu Informationszwecken am Empfang von Gesundheitseinrichtungen oder auch bei der Arbeit mit traumatisierten Patienten. Neben der Animation und Unterhaltung können sie das Pflegepersonal auch bei Gedächtnis-Übungen für Alzheimer-Patienten unterstützen – ohne dabei ungeduldig oder müde zu werden. Nicht zuletzt können Roboterlösungen im Bereich «Life Science» zentrale Prozesse in medizinischen und pharmazeutischen Laboren automatisieren und einen 24-Stunden-Betrieb aufrechterhalten. Grundsätzlich bieten Service-Roboter Unternehmen durch Automatisierung die Möglichkeit, auch an Wochenenden oder nach Feierabend produktiv zu bleiben.

Von Plato bis uMobileLAB

So wird der Cobiot Plato im Gastgewerbe eingesetzt, wo er das Personal unterstützt und die Arbeitsbedingungen verbessert. Mit seiner autonomen mobilen Plattform und einem intelligenten Indoor-Navigationssystem bewegt er sich sicher in jedem Umfeld. Im Gesundheitswesen kann Plato das Pflegepersonal beim Transport von Mahlzeiten, medizinischem Material, Gegenständen des täglichen Bedarfs und sogar bei der Abfallentsorgung unterstützen. So kann sich das Personal auf den Patienten und die Qualität in der Pflege konzentrieren.

Auch der humanoide Roboter Pepper wird im Gesundheitssektor eingesetzt. Als erster seiner Art erkennt Pepper Gesichter sowie einfache Emotionen und interagiert durch ein Gespräch oder per Touchscreen direkt mit seinem Gegenüber. Die soziale Interaktion kann dazu beitragen, die kognitiven Fähigkeiten von Patienten zu erhalten oder gar zu stärken und dadurch die Lebensqualität von Hilfs- und Pflegebedürftigen zu verbessern. Darüber hinaus gibt es mit uMobileLAB eine CobiotX-Lösung für die Automatisierung von Laboren. Sie automatisiert manuelle Aufgaben wie das Pipettieren oder Zentrifugieren und navigiert autonom unter Nutzung von Aufzügen und Türen – und entlastet damit Mitarbeiter entscheidend.

Ergänzung – nicht Ersatz

Die Roboter sind nicht dafür bestimmt, die Menschen zu ersetzen, sondern sollen mit ihnen und für sie arbeiten – und ihnen damit ermöglichen, sich auf wertschöpfendere Tätigkeiten zu konzentrieren, die tatsächlich nur von Menschen ausgeübt werden können und Kreativität, Fürsorge, Service sowie Sozialkompetenz erfordern. Im Bedarfsfall sollte der breite Einsatz von Service-Robotern von einem gesellschaftlichen Diskurs beziehungsweise einem gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess begleitet werden, um bestehende Ängste und Vorurteile abzubauen. Was es dazu allerdings neben einem entsprechenden Technologie- und Lösungsangebot braucht, ist ein entsprechendes Mindset. Der Ansatz, neuen Herausforderungen mit neuen Lösungen zu begegnen, muss sich als Alternative zu konventionellen Möglichkeiten etablieren.

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