Für vielfältige elektronische Komponenten der Industrie und Gebäudetechnik bietet Phoenix Contact mit der neuen Serie MCS (Monitoring Case System) ein durchdachtes Gehäusekonzept. Das Design überzeugt auf allen Ebenen: vom Einbau der Leiterplatte und der einfachen Montage bis hin zur Wartung des Geräts.
Bild 1: MCS im Einsatzbereich der HKL-Anwendungen
(Bild: Phoenix Contact)
Digitalisierung, Dezentralisierung, Daten sammeln und auswerten – diese Trendthemen betreffen sowohl das industrielle Umfeld als auch die Gebäudeautomation. Um die relevanten Parameter zuverlässig zu überwachen, wird verschiedene Messtechnik benötigt. Über unterschiedliche Sensoren lassen sich so CO2-, Temperatur-, Druck- oder Feuchtigkeitswerte aufnehmen. Diese Messdaten sollen in unmittelbarer Nähe zur Messstelle bereits ausgewertet und weitergeleitet werden. Um die sensible Elektronik solcher Auswerteeinheiten oder Datenlogger zu schützen, werden geeignete Gehäuse benötigt. Diese müssen den Anforderungen an die anspruchsvolle Umgebung entsprechen. Hier kommt die neue Gehäusefamilie im Feldbereich von Phoenix Contact zum Einsatz: das Monitoring Case System (MCS).
Anforderungen an moderne Gehäusesysteme
Um dem Trend der Digitalisierung und Dezentralisierung gerecht zu werden, müssen Gehäusesysteme wichtige Kriterien erfüllen. Dazu zählen sowohl technische Eigenschaften als auch eine einfache Handhabung und vielfältige Einsatzweisen der Gehäuse im Feld.
Phoenix Contact entwickelte mit dem MCS eine Gehäusefamilie, die diese Eigenschaften erfüllt und zusätzlich über ein selbsterklärendes Baukastensystem individuelle Zusammenstellungen ermöglicht. Weitere Individualisierungen sind durch mechanische Bearbeitung und Bedruckung zu realisieren. (Bild 2)
Portfolioumfang der Gehäusefamilie
Die MCS-Gehäuse stehen in drei verschiedenen Grössen in jeweils einer IP40- und einer IP65/67-Variante zur Verfügung. Passend zu den Gehäusen kann der Geräte-Designer aus drei verschiedenen Abdeckfunktionen wählen: einem Design-Rahmen, einem Rahmen mit fest verrastendem, transparentem Fenster und einer Variante mit klappbarem, transparentem Fenster.
Jede Rahmenvariante wird in den vier Standardfarben lichtgrau (RAL 7035), gelb (RAL 1018), blau (RAL 5015) und schwarz (RAL 9005) angeboten.
Zusätzlich kann aus diversem Zubehör gewählt werden. Den multifunktionalen Einsatz ermöglicht eine Adapterplatte, die ergänzend angeboten wird. Für die einfache Montage oder Wartung der Geräte sind zusätzliche Scharniere einzusetzen.
Für eine weitere Leiterplatte gibt es die Möglichkeit, separate PCB-Schrauben zu bestellen. Diese eignen sich ebenfalls für einen extra festen Halt des Gehäuses auf der Adapterplatte, indem diese in die Verrastungen geschraubt werden.
Seine komfortable Bedienung erreicht das Gehäuse durch Design-Details wie z. B. die speziellen roten Scharniere, die sich nachrüsten lassen.
Sind sie installiert, kann das Gehäuse fächerartig geöffnet werden. Der Deckel bleibt fest verbunden und die Hände frei für Installations- oder Wartungsarbeiten. Selbst die Dichtung ist beim innovativen Gehäuse verlustsicher integriert. (Bild 3)
Eigenschaften und Vorteile des MCS
Die Montage des Gehäuses ist flexibel in nahezu jedem Anwendungsfall möglich. Durch die optionale Kombination mit einer Adapterplatte kann das Elektronikgehäuse an Masten oder Wänden, auf Aluprofilen sowie auf Hutschienen sicher und werkzeuglos aufgerastet werden. (Bild 4)
Abgestimmt auf Anwendung und Anforderungen stehen die MCS-Gehäuse in den Varianten IP40 oder IP65/IP67 zur Verfügung.
Damit eignen sie sich auch für den Einsatz unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen in der Gebäudetechnik oder im industriellen Einsatz.
Die Elektronik bleibt durch die zusätzliche 2K-Dichtung und das vorintegrierte Druckausgleichselement sicher geschützt. Zudem lassen sich durch dieses Design mit einem PCB-Layout zwei verschiedene Anwendungen realisieren. (Bild 5)
Zu den weiteren technischen Eigenschaften zählt ein grosser Temperaturbereich für den sicheren Betrieb von -40 °C bis 85 °C. Ebenso schützen die Gehäuse bis zu einer Schlagfestigkeit der IK07.
Durch ein umfassendes Baukastensystem lassen sich individuelle Wunschgehäuse einfach und mit wenigen Klicks zusammenstellen.
Dabei wird im Konfigurator aus verschiedenen Faktoren wie IP-Schutzart, Grösse und Farbe gewählt. Ergänzt wird das Gehäuse durch unterschiedliche Abdeckungsvarianten und weiteres Zubehör. (Bild 6)
Die schräge Gehäusekante ermöglicht einen nahezu horizontalen Einbau der Leiterplatte. Vormontierte Steckverbinder gleiten so einfach durch die Bohrungen im Gehäuse. Ein weiterer positiver Effekt: Die Gehäusegrundfläche kann nahezu komplett für die Leiterplatte genutzt werden. (Bild 7)
Stand: 08.12.2025
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Fazit
Der Trend zur Digitalisierung und Dezentralisierung im Industrie- und Gebäudebereich führt zu einer verstärkten Vernetzung und Automatisierung.
Die eingesetzte Sensorik ermöglicht eine präzise Erfassung und Überwachung von Umgebungsbedingungen zur optimalen Steuerung und Anpassung der Systeme.
Mit der innovativen MCS-Gehäusefamilie lassen sich verschiedene Sensor- und IoT-Applikationen im Bereich der Industrie- und Gebäudeautomatisierung umsetzen.
Das Gehäuse überzeugt durch technische Eigenschaften und eine hohe Praxistauglichkeit.