Digitalisierung in der Luftfahrt Oerlikon und MTU Aero Engines vereinbaren Aufbau einer Smart Factory

Quelle: Oerlikon 2 min Lesedauer

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Oerlikon und die MTU Aero Engines arbeiten beim Aufbau einer Smart Factory für Thermisches Spritzen zusammen. Dadurch wollen beide Unternehmen ein einzigartiges Mass an Produktivität, Effizienz, Qualität und Transparenz in der gesamten Produktionskette von Triebwerkskomponenten erreichen.

Auf der Farnborough International Airshow 2024 besiegeln Toby Middlemiss (Head of Aerospace bei Oerlikon) und Dr. Markus Zeis (SVP Enablement bei MTU Aero Engines) die nächste Phase ihrer Zusammenarbeit beim Aufbau einer Smart Factory im Bereich Thermisches Spritzen. Beide Unternehmen machen damit einen wichtigen Schritt in der Digitalisierung in der Luftfahrt.(Bild:  Oerlikon)
Auf der Farnborough International Airshow 2024 besiegeln Toby Middlemiss (Head of Aerospace bei Oerlikon) und Dr. Markus Zeis (SVP Enablement bei MTU Aero Engines) die nächste Phase ihrer Zusammenarbeit beim Aufbau einer Smart Factory im Bereich Thermisches Spritzen. Beide Unternehmen machen damit einen wichtigen Schritt in der Digitalisierung in der Luftfahrt.
(Bild: Oerlikon)

Oerlikon und die MTU Aero Engines haben auf der Farnborough International Airshow 2024 die nächste Phase ihrer auf der Paris Airshow 2023 vereinbarten Kooperation eingeläutet, geben die Untenrehmen in einer Medlung bekannt. Demnach arbeiten sie beim Aufbau einer Smart Factory für Thermisches Spritzen zusammen und wollen durch den Einsatz dieser Spitzentechnologie und die Integration digitaler Prozesse ihre Produktivität, Effizienz, Qualität und Transparenz in der gesamten Produktionskette von Triebwerkskomponenten verbessern.

Ein Kernelement ist die 100-prozentige digitale Nachverfolgbarkeit von Bauteilen dank moderner Verfahren. Damit soll es möglich werden, jedes einzelne Teil während des gesamten Produktionsprozesses im Blick zu haben, um eine vollständige Transparenz und Kontrolle sicherzustellen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Schaffung eines digitalen Zwillings, der sowohl die Produktion von Antriebskomponenten simuliert, als auch den Prozess in Echtzeit überwacht, analysiert und optimiert. Das Projekt beschäftigt sich auch mit den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Hauptzielsetzung ist die Minimierung der Umweltauswirkungen durch Verbesserung der Energieeffizienz und Abfallreduzierung.

Oerlikon und die MTU werden ein funktionsübergreifendes Projektteam bilden, um die hohen Anforderungen zu erfüllen und eine nahtlose Integration der Systeme und Prozesse zu gewährleisten. Beide Partner haben ihr Engagement für Innovation und Wandel bekräftigt und wollen gemeinsam traditionelle Praktiken auf den Prüfstand stellen und Grenzen ausloten, um kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen.

Verschiedene Projektphasen

Das Projekt wird verschiedene Phasen durchlaufen und Ergebnisse erzielen, darunter Systemkonnektivität, bidirektionale Systemintegration, strukturierte Datenzuordnung und -architektur, Datenscreening zur Erkennung von Anomalien mithilfe von Data Science und Prozessanpassung mit automatischen Verbesserungsvorschlägen, prädiktive Instandhaltung und Prozessoptimierung.

«Wir freuen uns, gemeinsam mit Oerlikon die Smart Factory für Thermisches Spritzen zu realisieren», sagt Dr. Markus Zeis, SVP Enablement bei der MTU. "Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt in unserem Bestreben, die Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit des Thermischen Spritzens weiter zu verbessern.»

Toby Middlemiss, Head of Aerospace bei Oerlikon, konstatiert: «Die Zusammenarbeit mit der MTU bei diesem Projekt ist ein Beweis für unser gemeinsames Engagement für Innovation, Exzellenz und Digitalisierung. Wir werden unsere Expertise und Ressourcen nutzen, um eine Smart Factory zu schaffen, die neue Standards in den Produktionsprozessen der Luftfahrtindustrie setzt.»

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