Im Jubiläumsjahr 2023 Phoenix Contact feiert 100-jähriges Unternehmensbestehen

Quelle: Phoenix Contact 3 min Lesedauer

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Ein Jahrhundert voller Leidenschaft für Technologie und Innovationen: Das Familien­unternehmen Phoenix Contact hat sich in 100 Jahren von einer in Essen gegründeten Handelsvertretung für Industrieprodukte zu einem weltweit produzierenden Unternehmen entwickelt. Mit Produkten und Lösungen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur – und mit der Leidenschaft für Innovation und Technik. All dies treibt Phoenix Contact weiter voran – gemeinsam mit der Verpflichtung für eine nachhaltige Entwicklung von Lebens- und Wirtschaftsräumen auf unserem Planeten.

Das Familienunternehmen Phoenix Contact hat sich in 100 Jahren von einer Handelsvertretung für Industrieprodukte zu einem weltweit produzierenden Unternehmen entwickelt – mit Produkten und Lösungen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur.(Bild:  Phoenix Contact)
Das Familienunternehmen Phoenix Contact hat sich in 100 Jahren von einer Handelsvertretung für Industrieprodukte zu einem weltweit produzierenden Unternehmen entwickelt – mit Produkten und Lösungen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur.
(Bild: Phoenix Contact)

«Gemeinsam haben wir in diesen Jahren viel erreicht und sind dabei den Werten und der Kultur unseres Familienunternehmens trotz Wachstum und Weiterentwicklung treu geblieben. Dieses Jubiläum ist ein besonderer Moment für uns. Wir haben das Fundament aufgebaut, auf dem wir jetzt weiter den Weg in die Zukunft gehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Geschäftspartnern werden wir Lösungen für die Energiewende vorantreiben, die die Grundlage für eine nachhaltige Welt sind», beschreibt Frank Stührenberg, CEO Phoenix Contact, die Bedeutung des 100-jährigen Bestehens.

Verbindungen von Menschen und Technologien

Gute Verbindungen sind nicht nur elementar bei den Produkten von Phoenix Contact. Gute Verbindungen waren auch die Basis, um aus der Idee des Geschäftsmanns Hugo Knümann ein weltweit agierendes Industrieunternehmen entstehen zu lassen. Mit Gründung der Phönix Elektro- und Industrie-Bedarfsgesellschaft 1923 in Essen, startet das Unternehmen zunächst als reiner Vertrieb. 1928 führte die geschäftliche Verbindung mit RWE zur Erfindung der ersten Reihenklemme auf einer Tragschiene. Knümann hatte die Idee, die Blöcke zu trennen und zu Reihenklemmen auf einer Tragschiene einzeln anzuordnen. Zu einer erneut weitreichenden persönlichen und unternehmerischen Verbindung kam es 1949. Knümann lernte Josef Eisert, einen Entwicklungsingenieur bei Siemens, kennen, der 1953 nach dem Tod Knümanns das Unternehmen übernahm.

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Von Blomberg in die Welt

Mit dem Eintritt von Eisert wandelt sich das Unternehmen grundlegend: Aus einer reinen Handelsgesellschaft wird eine Firma mit eigener Produktion. Am Standort in Blomberg, an den das Unternehmen während des Krieges verlagert werden musste, entstehen bald Werkzeugbau, Kunststofffertigung, Schraubendreherei, Montage, Schlosserei, Lager und Versand.

Jetzt entstehen auch viele neue Produkte: Das Portfolio wird immer mehr in Richtung Elektronik erweitert. Mit dem innovativen Feldbussystem Interbus 1987 folgt die Grundlage für die industrielle Vernetzung. Der entscheidende Schritt in die Automatisierung ist getan. Nach der Gründung der ersten Auslandsniederlassung in den USA 1981 folgen weitere Tochtergesellschaften. Die Absatzmärkte liegen jetzt nicht mehr nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.

Die Niederlassung in der Schweiz mit Sitz in Tagelswangen wurde 1981 gegründet (und feiert ihr 42-Jahr-Jubiläum). Ein starkes Team von 80 Mitarbeitenden unterstützt als fairer Partner die Kunden in allen Belangen, um deren Ziele mitzuverfolgen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu realisieren. «Für uns ist es sehr wichtig, zur Unternehmensgruppe von Phoenix Contact zu gehören und einen verlässlichen Partner zu haben, der kontinuierlich die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen vorantreibt. Mit unseren Erfahrungen in unserem Vertriebsgebiet und den Anforderungen, die wir hier haben, tragen wir ebenfalls zur technischen Weiterentwicklung von Produkten bei», sagt Balz Märki, CEO Phoenix Contact AG.

Gemeinsam für die Zukunft

Heute beschäftigt Phoenix Contact rund 22 000 Mitarbeitende und hat im Jahr 2022 einen Umsatz von 3,6 Mrd. Euro erwirtschaftet. «Gerade in den letzten Jahren haben wir eine besondere Wachstumsdynamik erlebt, die uns zeigt, dass wir mit unseren Lösungen Antworten auf die wichtigen Fragen unserer Zeit geben können», bewertet Stührenberg die Umsatzsteigerungen. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in elf Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Mehr als 50 internationale Tochter­gesellschaften gehören zur Phoenix-Con­tact-Gruppe. So ist das Unternehmen immer nah an den Märkten und Kunden.

Gemeinsam mit Kunden und Partnern entwickelt Phoenix Contact mit richtungsweisender Verbindungs- und Automatisierungstechnik Lösungen für die Welt von morgen. Die ganzheitlichen Konzepte inklusive Engineering- und Serviceleistungen kommen zum Beispiel in der Verkehrsinfrastruktur, der Elektromobilität, für sauberes Wasser, regenerative Energien und intelligente Versorgungsnetze oder im energieeffizienten Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz.

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