Das Automatisierungsunternehmen Pilz erzielte trotz der schwierigen Rahmenbedingungen 2022 einen Rekordumsatz. Die Lieferfähigkeit bleibt bestimmendes Thema. Ausserdem feiert das Familienunternehmen sein 75-jähriges Bestehen und investiert in Produktion und Produktionstechnik.
Sichere Automatisierungslösungen ist das Kerngebiet von Pilz.
(Bild: Pilz)
«2022 war zugleich ein schwieriges, wie auch ein positives Jahr! Es ist uns bei Pilz gemeinsam gelungen, aus den so ungünstigen und unwägbaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das Beste zu machen. Deshalb ist die Freude über das gute Ergebnis sehr gross», blickt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co. KG, auf einem Pressegespräch am 25. Mai 2023 am Stammsitz in Ostfildern zurück. 2022 erzielte das Unternehmen demnach einen Umsatz von 403,3 Mio Euro was einem Umsatzwachstum von 15,8 Prozent entspricht. Damit hat das Unternehmen trotz der Lieferketten- und Bauteileprobleme so viele Geräte produziert wie noch nie in der Geschichte. Der Exportanteil stieg 2022 um 1,1 Prozentpunkte auf 76,3 Prozent. Besonders stark ist Pilz in Asien gewachsen. Deutschland bleibt der grösste Markt für Pilz. Trotz spürbarer Entspannung auf den Beschaffungsmärkten behandelt Pilz das Thema Lieferfähigkeit weiter vorrangig.
Zudem investiert das Unternehmen bis 2025 rund 38 Mio. Euro nicht nur am Stammsitz Ostfildern (Deutschland) sondern auch in der Schweiz in Bad Ragaz sowie in Betschdorf (Frankreich) und Jintan (China), zum Beispiel in Ausbau und Erneuerung der SMD-Fertigung, Relaisproduktion und die Intralogistik.
Auch die Zahl der Mitarbeiter stieg 2022. Weltweit beschäftigte das Automatisierungsunternehmen zum 31.12.2022 in 42 Ländern 2399 Mitarbeiter. Das ist eine Zunahme um 2,7 Prozent. In Deutschland betrug die Mitarbeiterzahl 1010, ein Plus von 1,7 Prozent. Traditionell begegnet das Unternehmen dem Fachkräftemangel mit einer starken betrieblichen Ausbildung: Am Stammsitz waren es am 31.12.2022 43 Auszubildende, darunter 21 Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.
Pilz ist Anbieter von sicheren Automatisierungslösungen. Das Unternehmen erweitert sein Angebot im Bereich Industrial Security. Neben technischen Lösungen bietet Pilz auch Unterstützung in Form von Dienstleistungen und Schulungen an. «Beim Thema Security kommen auf die gesamte Industrie in den nächsten Jahren grosse Herausforderungen zu. Um die Produktivität zu sichern, müssen Maschinen gegen Manipulationen und vor unerlaubten Zugriffen geschützt werden», verdeutlicht Thomas Pilz, geschäftsführender Gesellschafter Pilz GmbH & Co. KG. «Unternehmen müssen sich dafür rechtzeitig auch auf die sich verändernden gesetzlichen Vorgaben, wie die der neuen Maschinenverordnung oder der NIS II, einstellen. Dabei unterstützen wir unsere Kunden», ergänzt er.
2023 feiert Pilz seinen 75. Geburtstag. 1948 gegründet, blickt das Familienunternehmen auf eine Geschichte der Wandlungen zurück. «Unser Unternehmen hat sich immer wieder gewandelt – von der Glasbläserei zum Elektronikunternehmen, zum Automatisierer und Digitalisierer. Gemeinsam sind allen Zeiten: Unsere Unternehmenswerte und die Freude an der Innovation. So konnten wir uns immer wieder an Herausforderungen orientieren und zu dem Unternehmen werden, das wir heute sind», erklärt Thomas Pilz.
Zu den Produkten und Lösungen des Unternehmens zählen Sensoren, Steuerungen und Antriebstechnik. Die dazugehörigen Softwaretools, Diagnose- und Visualisierungssysteme sowie ein umfangreiches Dienstleistungsangebot ergänzen das Portfolio. Sichere Automatisierungslösungen von Pilz kommen in allen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus zum Einsatz, wie beispielsweise in der Verpackungs- und Automobilindustrie, an Roboter-Applikationen, in der Intralogistik, sowie in der Bahntechnik. Ausserdem sorgen Produkte des schwäbischen Automatisierers dafür, dass Gepäckförderanlagen in Flughäfen gefahrlos laufen, Theaterkulissen sich reibungslos bewegen und Seil- oder Achterbahnen sicher unterwegs sind
Pilz sagt «Ja!» zu 2023
In das Jahr 2023 ist Pilz gut gestartet und strebt bei anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen ein erneutes Wachstum in Bezug auf Umsatz und Mitarbeiterzahl an. Susanne Kunschert blickt positiv in die nahe Zukunft: «Wenn wir auf 2023 schauen, kann man bis heute bei weitem noch nicht wieder von einem normalen Jahr sprechen. Wir tasten uns behutsam aber optimistisch voran – mit einem freudigen «Ja!» zu dem, was auf uns zukommt.»
Stand: 08.12.2025
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