6 Tipps für Verkäufer Schutz vor Betrugsversuchen auf Online-Marktplätzen

Von Cisco 2 min Lesedauer

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Auf Online-Marktplätzen sind neben den Käufern auch die Verkäufer von Produkten durch Betrugsversuche gefährdet. Tatsächlich zeigen aktuelle Analysen, dass Verkäufer zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Cisco Talos hat sechs häufige Betrugsmaschen ermittelt – und zeigt wirksame Schutzmassnahmen.

(Bild:  Cisco)
(Bild: Cisco)

«Online-Marktplätze sind ein beliebter Ort für Cyberkriminelle», stellt Thorsten Rosendahl von Cisco Talos fest. «Dort wo Geld bewegt wird, sind Cyberangreifer in der Regel nicht fern. Wir sehen viele betrügerische Aktivitäten, die oft wenig technisches Wissen benötigen und so immer weiter verbreitet werden.»

1) Direkte Nachricht

Betrüger schicken Verkäufern häufig über Messaging-Funktionen einer Online-Plattform direkt eine Nachricht. Darin behaupten sie, an einem Produkt interessiert zu sein. In Wirklichkeit wollen sie aber den Verkäufer dazu bringen, persönliche Informationen wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten preiszugeben.

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Schutz: Geben Sie niemals vertrauliche Informationen per Chat oder E-Mail weiter und melden Sie Nutzer, die Sie des Betrugs verdächtigen.

2) Kompromittierung des Kontos

Neben Phishing erhalten Betrüger die Anmeldedaten eines Verkäufers auch durch Datendiebstahl. Damit kann er dessen Angebote, Sendungen und automatische Zahlungseinstellungen manipulieren sowie mit aktuellen und früheren Käufern kommunizieren.

Schutz: Nutzen Sie für Ihr Konto immer eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) als zusätzliche Sicherheitsebene.

3) Betrug bei der Überprüfung des Kontos

Manchmal geben sich Betrüger als Mitarbeiter des Kundendienstes einer Online-Plattform aus und behaupten, es gäbe ein Problem mit dem Verkäufer-Konto. Er solle auf einen Link klicken, um die Verifizierung des Kontos abzuschliessen. Die Website steht jedoch in Wirklichkeit unter der Kontrolle des Angreifers, um persönliche und finanzielle Informationen zu stehlen.

Schutz: Überprüfen Sie die Nachrichten und kontaktieren Sie selbst das echte Support-Team anhand der auf der Marktplatz-Website veröffentlichten Informationen.

4) Transaktionen ausserhalb der Plattform

Betrüger wollen Verkäufer mit einem Vorwand davon überzeugen, die Bezahlung über eine andere Plattform als dem ursprünglichen Marktplatz abzuwickeln. Häufig täuschen sie Zeitdruck oder fehlgeschlagene Transaktionsversuche vor. Bei Überweisungen oder anderen Zahlplattformen sind jedoch Verkäuferschutz und Regressmöglichkeiten begrenzt.

Schutz: Nutzen Sie keine Dienste oder Plattformen Dritter und bleiben Sie bei den Standard-Transaktionsverfahren des originalen Online-Marktplatzes mit ihren Schutzfunktionen.

5) Änderung der Lieferadresse

Betrüger geben sich als jemand aus, der vor kurzem einen Artikel gekauft hat, und möchten die Lieferadresse ändern. So hoffen sie, den Artikel anstelle des rechtmässigen Käufers zu erhalten.

Schutz: Schlagen Sie dem Käufer in diesem Fall vor, seine Adresse über den Online-Marktplatz selbst zu ändern und dessen Support-Team über die Änderung zu informieren.

6) Zahlungsoption «Freunde und Familie»

Betrüger wollen Verkäufer davon überzeugen, die Zahlungsoption «Freunde und Familie» zu verwenden. Damit werden neben den Gebühren vor allem viele Schutzmechanismen ausser Kraft gesetzt.

Schutz: Transaktionen sollten Sie immer über die Standard-Prozesse der Plattform abwickeln, die hohen Schutz für Verkäufer und Käufer bieten.

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