AMA Verband für Sensorik und Messtechnik Schweizer Unternehmen für AMA-Innovationspreis 2024 nominiert

Quelle: AMA Verband 3 min Lesedauer

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Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik nominiert drei Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2024, darunter die Sensis AG aus Baar und Endress+Hauser mit dem Standort in Maulburg. Den Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ erhalten zwei herausragende Entwicklerteams.

Nominiert für den AMA-Innovationspreis 2024: Die SEN-3D-CAM ist eine 3D-Magnetfeldkamera von Senis, die einen kompakten magnetischen Bildgebungschip in einem kleinen Kopf integriert.(Bild:  Senis)
Nominiert für den AMA-Innovationspreis 2024: Die SEN-3D-CAM ist eine 3D-Magnetfeldkamera von Senis, die einen kompakten magnetischen Bildgebungschip in einem kleinen Kopf integriert.
(Bild: Senis)

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik hat die Nominierungen für den AMA-Innovationspreis 2024 bekannt gegeben. Darunter sind die Senis AG aus Baar sowie Endress+Hauser mit dem Standort in Maulburg in Deutschland. Laut AMA bewarben sich in diesem Jahr 25 Forscher- und Entwicklerteams um den renommierten AMA Innovationspreis. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 10 000 Euro. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern aus Forschung und Industrie. Bei der Begutachtung legen die Juroren besonderen Wert auf die Innovationshöhe, die Originalität der Lösungen und die Marktrelevanz der eingereichten Forschungs- und Entwicklungsleistungen.

Die Nominierungen AMA Innovationspreis 2024 sind folgende:

  • Erste echte 3D-Magnetfeldkamera für schnelle Inspektion, eingereicht von der Senis AG in Baar: Die SEN-3D-CAM ist eine 3D-Magnetfeldkamera, die einen kompakten magnetischen Bildgebungschip in einem kleinen Kopf integriert. Sie misst gleichzeitig alle drei Magnetfeldkomponenten (Bx, By, Bz) mit der von Senis entwickelten 3D-Hall-Technologie. Mit 16 000 Pixeln erfasst die Kamera schnell ein vollständiges magnetisches Bild und eignet sich ideal für die Inline- und Offline-Inspektion mit einer bisher nie dagewesenen Präzision.
  • Höchste Messperformance in Miniaturformat: 180 GHz Radarmesstechnik, eingereicht von Endress+Hauser SE+Co. KG, Maulburg: Die Innovation ist ein kompaktes Radargerät zur Füllstandsmessung, das speziell für Anwendungen in den Industrien Food&Beverages und Life Sciences entwickelt wurde. Die neue 180 GHz-Technologie ermöglicht kleinste Antennen mit hoher Performance, was die Füllstandmessung in kleinen Behältern ermöglicht.
  • Photonisch integrierter FMCW-Einzelchip-LiDAR, eingereicht von Scantinel Photonics GmbH, Ulm: Scantinel entwickelt einen bahnbrechenden Single-Chip FMCW-LiDAR, der auf einer photonisch integrierten Plattform basiert. Diese Technologie hebt die autonome Mobilität auf die nächste Stufe, indem sie die Herausforderungen bestehender LiDAR-Sensoren löst, CMOS-kompatible photonische Integrationsplattformen verwendet und die Kosten, Grösse und Gewicht des finalen LiDAR-Systems erheblich reduziert.

Sonderpreise für zwei junge Unternehmen

In der Sonderkategorie ‚Junge Unternehmen‘ konnten sich Unternehmen bewerben, die nicht länger als fünf Jahre am Markt sind, weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro erwirtschaften. Die Gewinner des Sonderpreises erhalten einen kostenfreien Messestand auf der Sensor+Test 2024. In diesem Jahr überzeugten zwei Entwicklerteams aus insgesamt 10 eingereichten Bewerbungen in dieser Kategorie die Jury.

  • FlexSense - Elektroaktive Polymer (EAP) Dehnungs- und Drucksensoren, Mateligent GmbH aus Saarbrücken: Weiche, dünne, anpassungsfähige Sensorelemente, die bei Materialdehnungen von bis zu 100 % über Millionen von Zyklen genaue Messwerte liefern können.
  • Mikro-Elektro-Chemische-Sensor-Technologie (MECS-Technologie), Faradaic Sensors GmbH, Berlin: Die ersten elektrochemischen Gassensoren auf einem MEMS-ähnlichen Chip, die Gase wie O2, CO2, H2 und viele andere messen.

«Wir bedanken uns bei allen Bewerbern für die vielen, qualitativ hochwertigen Einreichungen. Insbesondere die zwei Unternehmensgründungen setzten sich vom restlichen Bewerberfeld dieser Sonderkategorie ab. Wir laden beide Teams ein, ihre Entwicklungen auf einem kostenfreien Messestand auf der Sensor+Test 2024 zu präsentieren», sagt Professor Andreas Schütze, Juryvorsitzender von der Universität des Saarlandes. «Die drei nominierten Teams für den AMA Innovationspreis 2024 bilden die Vielfalt der Entwicklungen und Lösungen ab, in denen innovative Sensorik und Messtechnik richtungsweisend für den technischen Fortschritt ist. Wir dürfen gespannt sein, wer in diesem Jahr das Rennen macht.»

Die Gewinner des AMA Innovationspreises 2024 werden am 11. Juni 2024 auf der Eröffnungsveranstaltung der Fachmesse Sensor+Test 2024 in Nürnberg bekannt gegeben.

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