AMA-Verband mit Branchenentwicklung Sensorik und Messtechnik: Leichtes Wachstum 2024 erwartet

Quelle: AMA Verband 2 min Lesedauer

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Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zurückliegenden Jahr insgesamt ein Umsatzplus von sechs Prozent, gibt der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik bekannt. Die Branche rechnet für das laufende Jahr mit einem leichten Umsatzwachstum.

Sensorik und Messtechnik mit wechselhafter Marktentwicklung.(Bild:  AMA Verband)
Sensorik und Messtechnik mit wechselhafter Marktentwicklung.
(Bild: AMA Verband)

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder im Januar 2024 zur wirtschaftlichen Entwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres. Die AMA Mitglieder erwirtschafteten demnach ein Umsatzplus von sechs Prozent, verglichen zum Vorjahr. Im vierten Quartal gingen die Umsätze um sechs Prozent und die Auftragseingänge um drei Prozent zurück, verglichen zum Vorquartal. Die AMA Mitglieder schauen aber verhalten positiv in das Geschäftsjahr 2024 und rechnen mit einem Umsatzwachstum von zwei Prozent.

Höhere Investitionen geplant

Die AMA Mitglieder investierten im zurückliegenden Jahr 2023 ein Prozent mehr als im vorherigen, planen jedoch für das laufende Jahr die Investitionen um dreizehn Prozent zu steigern, bei Beibehaltung des Personals. Damit setzen die Mitglieder auf die Zukunftsfähigkeit der Branche, investieren in Technologien und unterstreichen die Relevanz der Sensorik und Messtechnik.

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Exportrückgang ins nicht europäische Ausland

Die Exportquote der Sensorik und Messtechnik sank im Jahr 2023 um 17 Prozentpunkte auf 48 Prozent. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf die nachlassenden Exporte in das aussereuropäische Ausland. Die Exportquote ins mitteleuropäische Ausland blieb stabil.

Verfügbarkeit von wichtigen Zuliefererprodukten

Im Jahr 2023 verringerten sich die Lieferengpässe bei Halbleitern und anderen kritischen Zulieferprodukten spürbar für die Mehrheit der AMA Mitglieder. Rund 20 Prozent der Befragten geben an, weiterhin Schwierigkeiten bei der Beschaffung zu haben. Die meisten Sensorik-Spezialisten sind mittlerweile in der Lage, ihren Bedarf wieder problemlos zu decken.

Zusammenfassendes Statement

«Das 4. Quartal 2023 lief für die Sensorik und Messtechnik schwieriger als erwartet. Der Umsatzrückgang traf die grossen Mitglieder stärker als die kleinen und mittleren Unternehmen. Insbesondere betraf das die grossen Mitglieder, die in die Automobilindustrie liefern», fasst Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband, die neue Statistik zusammen. «Für das laufende Jahr 2024 zeigen unsere Mitglieder sich verhalten optimistisch und rechnen mit einem Umsatzwachstum von zwei Prozent. Erfreulich ist die geplante Steigerung der Investitionen um dreizehn Prozent, für mich ein deutliches Bekenntnis in die Innovationskraft und in die Relevanz der Sensorik und Messtechnik für die Industrie.»

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