Die SPS – Smart Production Solutions 2024 hat ihre Tore geschlossen. Laut Veranstalter Mesago überzeugt die 33. Ausgabe der Fachmesse für smarte und digitale Automation als Innovationsplattform und begeisterte erneut alle Beteiligten mit einem breitgefächerten Angebot rund um die Schlüsseltechnologie für die Produktion in der Industrie.
Die 33. Ausgabe der SPS bot Besuchern aus aller Welt eine Plattform, um sich mit den Ausstellern, bei Podiumsdiskussionen, Produktvorstellungen und auf Sonderschauflächen über die neusten Trends zu informieren.
(Bild: Mesago / Arturo Rivas)
«Angesichts der momentan herausfordernden wirtschaftlichen Lage in der Industrie ist der Anstieg der Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr ein starkes und wichtiges Signal für die Automatisierungsbranche», resümiert Martin Roschkowski, President Mesago Messe Frankfurt GmbH über die 33. Ausgabe der SPS – Smart Production Solutions 2024. Auf insgesamt 125 000 m² in 16 Messehallen konnten sich die Interessierten auf der Fachmesse für smarte und digitale Automation über ein umfangreiches Angebot der Unternehmen freuen. Mit 1114 Ausstellern und rund 51 300 Besuchern war die Messe auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg, meldet der Veranstalter Mesago.
Intensive Fachgespräche zu neuen Produkten und aktuellen Markteinführungen sowie Ausblicke in die Automatisierung und Digitalisierung der Industrie prägten das Messegeschehen: «Die SPS ist das Gipfeltreffen der Automatisierer. Hier erleben die Besucher die neuesten Technologien und die dazugehörigen Experten live und können so wertvolle Branchenkontakte knüpfen und weiterentwickeln. Die SPS bleibt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein starker Ort für Innovation und Diskussion. Hier gestalten wir gemeinsam Zukunft», so Steffen Winkler, CSO der Business Unit Automation der Bosch Rexroth AG und Vorsitz des Ausstellerbeirats der SPS.
Umrahmt wurden die drei Messetage von einem fokussierten und hochqualifizierten Vortragsprogramm mit Fokusthemen wie zum Beispiel KI in der Automation oder Digitale Transformation. «Für uns ist der Top-Trend auf der SPS ganz klar die Künstliche Intelligenz. Wir sind überzeugt, dass diese Technologie in den kommenden Jahren – vielleicht sogar Jahrzehnten – enorme Produktivitätsvorteile bringen wird», erklärt Dr. Axel Zein, Geschäftsführer, WSCAD GmbH. Die insgesamt vier Messeforen boten die Gelegenheit, tief in die Materie einzutauchen und in den direkten Austausch mit den Experten zu gehen. Und auch nach der Veranstaltung stehen ausgewählte Fachbeiträge und Podiumsdiskussionen on demand auf der digitalen Plattform «SPS on air» zur Verfügung.
Gemeinschaftsstände als weitere Publikumsmagnete
Der seit vielen Jahren etablierte Gemeinschaftsstand «Automation meets IT» in Halle 6 hat auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher angezogen. Interessierte konnten sich hier unter anderem über IT-Management-Lösungen und Security-Massnahmen für die Fertigung, Cloud- und Edge-basierte Lösungen und auch IoT- und KI-basierte Lösungen bei den insgesamt 17 Ausstellern informieren. In der Halle 8 boten der «young INNOVATORS»-Gemeinschaftsstand und die Start-up Area einzigartige und brandaktuelle Einblicke in die neusten Produkte, Verfahren und Dienstleistungen im Bereich der smarten und digitalen Automation. Ergänzt wurde das Angebot durch Pitches der Newcomer auf dem Messeforum direkt daneben.
Zahlreiche Angebote für Young Talents
Sowohl der Makeathon, der über die gesamte Laufzeit stattgefunden hat, als auch der Young Talents Day am letzten Messetag erfreuten sich grosser Beliebtheit: «Das Interesse, sich an diesen Angeboten zu beteiligen, war bei unseren Austeller sofort sehr gross und die Plätze in kürzester Zeit vergeben. Dies bestätigt uns darin, dass wir in Zeiten des Fach- und Nachwuchskräftemangels den richtigen Nerv getroffen haben», resümiert Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS. Beim Makeathon konnten Studierende des Ingenieurwesens ihr Erlerntes anwenden sowie Kreativität beweisen und an realen Projekten tüfteln. Die angebotenen Guided Tours, die am Donnerstag stattfanden, führten die junge Zielgruppe zu jeweils sechs Ausstellern. Dort erhielten sie wertvolle Einblicke in die neuesten Trends und Technologien direkt von den Experten und konnten Kontakte zu Branchenprofis knüpfen. Darüber hinaus boten zwei Jobbörsen mit digitalem Zugang zur Karriereplattform SPS CareerDrive in den Hallen 8 und 10 nicht nur für Young Talents, sondern für alle Interessierten eine Übersicht aktueller Jobangebote in der Automation.
Ausblick
Eine ausführliche Messeanalyse mit weiteren Ergebnissen zur SPS 2024 steht ab Anfang 2025 zur Verfügung. Im kommenden Jahr kehrt die Fachmesse auf den altbekannten und bewährten Termin in der letzten Novemberwoche zurück und findet vom 25. – 27.11.2025 in Nürnberg statt.
Um sich auch unterjährig mit der SPS-Community auszutauschen, zu vernetzen und aktuelle Trends nicht zu verpassen, bietet die SPS ein vielseitiges Programm und Informationsangebot an. Im SPS Automation Hub werden technikbegeisterte Menschen zusammengebracht, um gemeinsam die Zukunft mit smarten, digitalen Lösungen voranzutreiben. Sei es über digitale Events wie den monatlichen Technology Talks, über die SPS Insights mit News aus der Branche oder bei der Premiere des Industrial Technology Summit am 22.05.2025 in Stuttgart – es dreht sich immer um Automatisierung und deren Anwendungsfelder. Das neue Event im Mai kommenden Jahres bietet Fachleuten und Entscheidungsträgern aus der Industrie eine weitere persönliche Plattform, um sich über technologische Fortschritte und ihre praktischen Anwendungen in der Automatisierung auszutauschen. Im Fokus stehen neben dem thematischen Austausch das Netzwerken der Teilnehmenden und die Chance, gemeinsam neue Perspektiven und Projekte zu entwickeln. Weiterführende Informationen rund um die SPS, den SPS Automation Hub und die unterjährigen Formate sind online unter sps-messe.de zu finden.
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«Diese Messe ist einzigartig – aus gutem Grund: Ob als Konstrukteur, Maschinenbauer, Anlagenbetreiber oder Produktionsleiter – das ist der ‚Place to be‘ um sich umfassend zu informieren. Denn nirgendwo sonst findet man eine solche Konzentration und Fokussierung auf Automatisierungsthemen wie auf dieser Messe.»
Andreas Baumüller, Geschäftsführender Gesellschafter, Baumüller Gruppe:
«Die SPS setzt schon mit dem Titel ‚Smart Production Solutions‘ einen klaren Impuls: Hier können Produkte, Lösungen und Anwendungen in einem passenden Umfeld diskutiert werden, was zu wegweisenden Lösungen führt. Gleichzeitig bietet diese Leitmesse die Gelegenheit, global zu agieren.»
Stefan Hoppe, President and Executive Director, OPC Foundation:
«Die SPS-Messe zieht Experten an, die sich gegenseitig zuhören. Hier sind vor allem technische Fachkräfte und Entwickler vertreten. Auf keiner anderen Messe sehe ich so viele technische Entscheider aus anderen Unternehmen – das macht die SPS wirklich einzigartig.»