gesponsertWorkforce of the Future Fünf Wege, dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen

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Der Fachkräftemangel macht sich branchenübergreifend bemerkbar. Für die meisten Industrieunternehmen stellt die Besetzung offener Stellen eine der dringendsten Herausforderungen dar. Welche Strategien können Unternehmen verfolgen, um diesem Engpass erfolgreich entgegenzuwirken?

Eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie ist essentiell, um Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.(Bild:  Copyright iStock 1490901354, Drazen Zigic)
Eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie ist essentiell, um Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.
(Bild: Copyright iStock 1490901354, Drazen Zigic)

Im Fachbereich ICT werden laut einer Studie des Instituts für Wirtschaftsstudien Basel (IWSB) bis zum Jahr 2030 rund 120.000 neue Fachkräfte in der Schweiz benötigt. Ein ähnliches Bild zeigt sich in den Nachbarländern. Neben der in vielen Unternehmen noch nicht ausgereiften digitalen Transformation trägt auch der demografische Wandel zur angespannten Personalsituation bei. Unternehmen sollten daher nachhaltige Massnahmen ergreifen, um eine „Workforce of the Future“ zu schaffen, die den künftigen Herausforderungen der Digitalisierung und des globalen Wettbewerbs sowohl quantitativ als auch qualitativ gewachsen ist. Dafür gibt es zentrale Ansatzpunkte.

Wissen zwischen den Generationen zu teilen und das Prinzip des lebenslangen Lernens sind zwei Bausteine, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.(Bild:  Copyright iStock 1020484974, alvarez)
Wissen zwischen den Generationen zu teilen und das Prinzip des lebenslangen Lernens sind zwei Bausteine, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
(Bild: Copyright iStock 1020484974, alvarez)

1. Digitalisierung vorantreiben

Unternehmen benötigen eine moderne digitale Infrastruktur, um auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu gehört die Ermöglichung von Remote-Arbeit, wo immer dies sinnvoll ist. Ebenso wichtig ist die Bereitstellung von Cloud-Diensten und digitalen Plattformen, die es Mitarbeitenden ermöglichen, von überall zu arbeiten und sich nahtlos mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Dies trägt entscheidend zur Attraktivität eines Arbeitsplatzes bei.

Zu den wichtigen Bestandteilen einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie gehört – neben sinnvollen Massnahmen zur Automatisierung – auch eine funktionierende und barrierefreie Zusammenarbeit über alle Teile der Organisation hinweg. Dies trägt dazu bei, Prozesse zu optimieren, die betriebliche Effizienz zu verbessern, Mitarbeitende zu entlasten und im besten Fall die Personalsituation zu entspannen.

2. Purpose definieren, Veränderung erlauben

„Purpose“ ist weit mehr als nur ein Schlagwort und wird zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor im Wettbewerb um die besten Talente. Jüngeren Generationen ist es immer weniger wichtig, eine bestimmte Rolle und Position einzunehmen. Stattdessen wollen sie in einer Organisation arbeiten, die ein klares Ziel verfolgt, Werte definiert und diese Ideale auch in der Praxis lebt.

Nachhaltiges unternehmerisches Handeln und die aktive Förderung von Diversität sind dabei wichtige Eckpfeiler. Die Unternehmenskultur und der Führungsstil sollten diese Aspekte in den Vordergrund stellen. Dazu gehört auch, die Mitarbeitenden nicht in feste Rollen zu zwängen. Genügend Freiraum, um über den Tellerrand zu schauen und out-of-the-box zu denken, kann die Identifikation mit dem Unternehmen stärken.

3. Wissen teilen, Silos aufbrechen

Der demografische Wandel führt in vielen Unternehmen zu erheblichen Umbrüchen. Mit dem Ruhestand der geburtenstarken Babyboomer-Generation geht nicht nur Arbeitskraft verloren, sondern auch wertvolles Wissen. Der Wissenstransfer wird daher zu einer entscheidenden Aufgabe für Unternehmen.

Aber wie lässt sich über Jahrzehnte angesammeltes Know-how innerhalb weniger Monate weitergeben? Eine hilfreiche Methode ist die Kollaboration auf digitalen Plattformen wie der 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes. Nahtlose Zusammenarbeit ermöglicht effektives Lernen voneinander und hilft dabei, bestehende Silos aufzubrechen. Wichtig ist auch der persönliche und wertschätzende Austausch zwischen den Generationen. Eine organisationsweite Kultur, die diesen Austausch fördert und bisherige Arbeitsweisen neu denkt, ist ein entscheidender Baustein für erfolgreiches Wissensmanagement.

4. Mehr Frauen für Technikberufe gewinnen

Obwohl der Frauenanteil in Ingenieurberufen in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen ist, herrscht dennoch ein grosses Ungleichgewicht. Ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern ist eine wichtige Stellschraube – nicht nur, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sondern auch für den langfristigen Unternehmenserfolg. Die Attraktivität als Arbeitgeber steigt mit grösserer Geschlechtervielfalt ebenso wie die Fähigkeit, aus verschiedenen Blickwinkeln an Problemstellungen heranzugehen.

Wie ein Wandel funktionieren und sich auszahlen kann, zeigt sich bei Dassault Systèmes . Das Technologieunternehmen gehört laut Frauen-Karriere-Index (FKI) zu den Top 10 der frauenfreundlichsten Unternehmen. Dafür verantwortlich sind zahlreiche erfolgreiche Massnahmen, darunter das Förderprogramm Rise Up!, das junge Frauen auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorbereitet, Reviews mit Führungskräften mit speziellem Fokus auf weibliche Talente und eine Top-Management-Nachfolgeplanung nach Diversity-Kriterien. Schon jetzt ist der Vorstand bei Dassault Systèmes zur Hälfte und die Führungsriege zu 38,5 Prozent mit Frauen besetzt.

5. Lebenslanges Lernen fördern

Früher hiess es: Nach dem Schulabschluss folgt eine Ausbildung oder ein Studium und damit ist die Ausbildung abgeschlossen, bevor man in die Arbeitswelt eintritt. Doch dieses Modell ist heute nicht mehr zeitgemäss. Neue, komplexe Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz erfordern es, sich immer wieder neu damit auseinanderzusetzen. Die Denkweise des lebenslangen Lernens ist jedoch bei vielen Arbeitgebern und Beschäftigten noch nicht ausreichend verankert.

Es ist daher nicht nur notwendig, das Bildungssystem zu verändern, sondern auch die Aus- und Weiterbildung in den Unternehmen – weg von reinen Anwenderschulungen hin zur Vermittlung tiefgehenden Fachwissens. Unternehmen sollten Fachkräfte frühzeitig mit den notwendigen Kenntnissen und Fähigkeiten ausstatten, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen und innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen zu entwickeln. Dies verschafft den Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

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