World Solar Challenge Mit dem Solarauto 3000 Kilometer durch das australische Outback

Von Sandro Kipar 1 min Lesedauer

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Alle zwei Jahre stellen sich Studenten aus der ganzen Welt in Australien einer schwierigen Aufgabe: Sie fahren mit einem selbstgebauten Solarauto einmal quer durch Australien. Erstmals ist auch ein Team der ETH-Zürich dabei.

Das Chassis des Solarautos der ETH Zürich besteht aus kohlenstofffaserverstärkten und glasfaserverstärkten Polymeren. Hinzu kommt das vier Quadratmeter große Solarmodul aus einkristallinem Silizium. (Bild:  ETH Zürich)
Das Chassis des Solarautos der ETH Zürich besteht aus kohlenstofffaserverstärkten und glasfaserverstärkten Polymeren. Hinzu kommt das vier Quadratmeter große Solarmodul aus einkristallinem Silizium.
(Bild: ETH Zürich)

Eine Strecke über 3000 Kilometer und Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius in der Fahrerkabine: die World Solar Challenge ist eine extreme Herausforderung für Konstrukteure und Fahrer. Laut einer Mitteilung hat erstmals auch ein Team der ETH Zürich an dem Wettbewerb im australischen Outback teilnehmen.

Das Rennen selbst gibt es schon seit über 30 Jahren. Ziel ist es, die technologischen Grenzen rund um die Solarautos zu verschieben und in der gnadenlosen Umgebung Australiens zu testen. 2019 nahmen 53 Teams, in der Regel Studenten, aus 24 Ländern an dem Rennen teil. Das Rennen beginnt in Darwin im Norden Australiens und endet nach fünf Tagen im südlichen Adelaide.

Die Solarautos dürfen fünf Kilowattstunden Energie speichern, der Rest muss durch die Sonne oder mithilfe von Kinetik erzeugt werden. Haben die Teams in Darwin die nötigen Inspektionen und Sicherheitschecks bestanden, dürfen sie täglich bis 17 Uhr fahren und müssen dann ihr Camp aufschlagen.

Zur Vorbereitung befindet sich das Team aus der Schweiz bereits seit Anfang Oktober in Australien und hat auf dem Stuart Highway im Süden bereits einige Testkilometer zurückgelegt. Laut den Studenten konnte dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 78 Kilometern pro Stunde erreicht werden. Neben den Temperaturen seien auch die Seitenwinde eine Herausforderung für den Piloten. Bei einem Fahrzeuggewicht von 188 Kilogramm könne eine kräftige Böe einen unaufmerksamen Fahrer schnell in Schwierigkeiten bringen.

Neben dem Team Alpha Centauri der ETH Zürich gibt es auch ein Team aus Deutschland: Studenten der RWTH Aachen und der FH Aachen machen sich ebenfalls auf den Weg nach Australien, um sich dort den herausfordernden Bedingungen zu stellen.

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