Gleichstromnetze geregelt hochfahren DC-Microgrids kontrolliert einschalten, sicher betreiben und überwachen

Von Andreas Leu 1 min Lesedauer

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Die DC-Technologie bietet grosses Potential und wird in der Industrie immer wichtiger. DC-Microgrids ermöglichen eine effiziente und stabile Energieversorgung und die einfache Integration von regenerativen Energien und Speichersystemen – wesentlich für mehr Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.

(Bild:  Weidmüller)
(Bild: Weidmüller)

In der Industrie laufen Geräte und Maschinen in der Regel mit Gleichstrom bzw. Direct Current (DC). Die Versorgung und der Transport erfolgen allerdings mithilfe von Wechselstrom bzw. Alternating Current (AC). Die Gleichrichter verursachen beim Umwandeln von Wechsel- auf Gleichstrom hohe Energieverluste. Diese Umwandlungs- sowie die Transportverluste lassen sich jedoch mithilfe zentraler Energiewandlersysteme um bis zu zehn Prozent reduzieren. Die Energieversorgung von Industrieanlagen, die mit Gleichspannung (UN = 650 V) arbeiten, kann dann direkt mit Gleichstrom erfolgen. DC-Microgrids für die Produktion sind ein entscheidender Baustein für Klimaneutralität, Energieeffizienz und Netzqualität der Industrieautomatisierung. Deswegen ist die Frage nicht, ob, sondern wie schnell die DC-Technologie hier einziehen wird. Um DC-Netze geregelt und sequenziell hochfahren zu können, hat Weidmüller sogenannte Vorladesteuerungen entwickelt. Sie erlauben es, dass DC-Sektoren und einzelne Verbraucher wie Antriebe, Motoren oder komplexe Lastkreise nacheinander gestartet werden können, damit Stromspitzen bei der Einschaltung vermieden werden. Die Vorladesteuerungen des Elektronik- und Verbindungstechnikunternehmens Weidmüller sind in vier verschiedenen Leistungsvarianten verfügbar: topPCU DC650 40, topPCU DC650 100, topPCU DC 500, maxPCU DC650 40. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich hinsichtlich des Vorladestroms für DC-Sektoren mit einer Grösse von 40 A, 100 A oder 500 A und der Möglichkeit, ein zusätzliches Kommunikationsmodul zu integrieren. Bei allen topPCU-Geräten der Familie lassen sich der Betriebsmodus sowie die Einschaltverzögerung direkt am Gerät einstellen. Über die optionale Kommunikationsschnittstelle sind zudem weitere Einstellungs- und vielfältige Diagnosemöglichkeiten wählbar. Bei der Nutzung der optionalen Kommunikationsschnittstelle lässt sich die Vorladesteuerung passgenau auf die jeweilige Anwendung einstellen.

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