Innovationsabenteuer Er hatte eine Idee – Wir hatten die Lösung

Von Erowa 3 min Lesedauer

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Ein Kunde, ein Stift und ein Gedanke: «Ich möchte gerne Rohteile automatisch bestücken.» Was als Idee und Skizze begann, wurde bei Pavese und Erowa zur durchdachten Automationslösung – mit Rohteil- und Palettenhandling in einem, automatisiertem Spannen und voll integrierter Prozesskontrolle. Eine Geschichte über Mut, Macher und Maschinen, die mitdenken.

Erowa Robot Six mit kombiniertem Paletten- und Rohteilhandling.(Bild:  Erowa AG)
Erowa Robot Six mit kombiniertem Paletten- und Rohteilhandling.
(Bild: Erowa AG)

Gemeinsam Automatisierung neu denken – die Idee

Daniele Pavese, Geschäftsführer der Pavese AG, ist kein Mann für halbe Sachen. Wer mit ihm spricht, spürt sofort den Drang nach Verbesserung – in jedem Detail. Sein Wunsch: eine effizientere Fertigungszukunft.

Der Mann meint es ernst. Und jeder, der ihn kennt, weiss: Wo andere Kompromisse machen, beginnt Daniele Pavese erst warmzulaufen: «Ich will Paletten UND Rohteile automatisch beladen – und das Rohteil spannen auf Paletten gleich mit.» Warum? Wenn diese Prozesse automatisiert sind, lassen sich mehrere Probleme gleichzeitig lösen:

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Zum einen muss niemand mehr manuell Rohteile aufspannen. Zum anderen – und das ist das Wesentliche an diesem Prozess – wird vor dem Entladen geprüft, ob eine Nacharbeit am gefertigten Teil erforderlich ist.

Dazu wird der Prüfprozess in das übergeordnete Leitsystem integriert und automatisiert: Palettisierte Werkstücke werden flexibel und nicht linear automatisiert an die Messmaschine zugeführt – und über Nacht geprüft. So wird unser Engpass – das In-Prozess-Messen – entlastet.

Genau diese Schritte sollen in einen gemeinsamen Prozess eingebunden werden. Für Erowa Neuland: «Unsere Systeme waren präzise, effizient, intelligent – doch das Handling von Rohteilen? Neuland.» Doch wer Grenzen nie in Frage stellt, bleibt stehen.

Die Vision trifft auf Entwicklungskraft: Eine Zelle, die alles kann

2022 sondiert Pavese potenzielle Partner. 2023 ist klar: Mit Erowa ist das Projekt machbar. Das interdisziplinäre Projektteam bei Erowa ist der perfekte Sparringspartner: kritisch, klar, kreativ. Gemeinsam entwickeln sie eine Lösung, die Neuland betritt – aber so robust ist, dass sie zum massgeschneiderten Erowa Standard für viele werden kann.

«Ich will keine 0815 Lösung. Ich will Prozesse, die zu uns passen.»

Mit diesem klaren Anspruch trat der Geschäftsführer der Pavese AG an Erowa heran – und stellte damit nicht einfach eine technische Anfrage: «Es war eine Einladung, unsere Komfortzone zu verlassen und das Potenzial unserer Automatisierung und Software neu zu denken», so der Projektleiter Erowa.

Doch die Lösung sollte standardisiert, reproduzierbar und unkompliziert in der Umsetzung sein – ohne Kompromisse. Ein System, das sich über Jahrzehnte hinweg nachrüsten und aktualisieren lässt, auch bei Änderungen oder Software-Updates. Langlebig, anpassbar, zukunftssicher.

Heute arbeitet Pavese mit einer einzigartigen Zelle – modular, skalierbar und komplett durchdacht:

  • Rohteil- und Palettenhandling in Kombination
  • Automatisiertes Spannen von Rohlingen
  • In-Prozess-Messung
  • Offene Architektur für künftige Erweiterungen

Von einer Stunde auf zehn Minuten

Die Auswirkungen? Spürbar – jeden Tag. «Der Anwender muss selbst entscheiden können, wann das Teil rausgeht. Die Automation arbeitet für uns – nicht umgekehrt.»

Was früher eine Stunde fürs Rüsten und Spannen kostete, ist heute in zehn Minuten erledigt. Kein morgendlicher Stau an der Messmaschine mehr. Kein wahlloses Aussortieren. Stattdessen: laufende Korrektur, flüssige Abläufe, entspannte Mitarbeitende.

Automation mit Bodenhaftung

Und die Belegschaft? Voll dabei – Der Hauptbediener war von Anfang an Teil des Projekts. Die Automatisierung hat keine Arbeitsplätze ersetzt – sie hat sie verändert. Die Arbeit ist heute anders: strukturierter, entspannter, effizienter. Kein Mitarbeiter wurde entlassen – im Gegenteil: Das Unternehmen wächst. Denn mit derselben Mannschaft wird nun mehr erreicht. Mehr Output, weniger Druck – und mehr Raum für das Wesentliche.

Der Traum fährt auf Rädern

Was mit einer Skizze begann, folgt einer klaren Vision – in drei Stufen gedacht. Nach der erfolgreichen Entwicklung der automatisierten Zelle steht nun die nächste Etappe bevor: Ein fahrerloses Transportsystem (AGV), dass selbstständig die Messmaschine ansteuert – und so den Weg zu einem durchgängig automatisierten Prozess ebnet.

Was heute noch wie Zukunftsmusik klingt, nimmt bei Pavese bereits konkrete Formen an. Damit wird der letzte manuelle Schritt automatisiert, der Prozess geschlossen.

Ein modularer Standard war das Ziel

Die grösste Herausforderung? Die Balance zwischen Vision und Standardisierung. Das Ziel war nicht eine einmalige Lösung, sondern ein konfigurierbares System, das auch in anderen Betrieben einsetzbar ist.

Partnerschaftlich, provokant, produktiv

Für Pavese war entscheidend, mit einem Partner auf Augenhöhe zu arbeiten. Erowa war nicht nur Umsetzer, sondern Mitgestalter.

Nicht nur Entwickler, sondern Herausforderer. Daniele Pavese meint dazu: «Ich wusste, was ich will – aber ich brauchte Partner, die es möglich machen. Und genau das habe ich bei Erowa gefunden.»

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