Dritter Platz für Schweizer Jungforscher Feuchtigkeitsangetriebene Roboter aus dem 3D-Drucker

Quelle: SJF 2 min Lesedauer

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Der Schweizer Jungforscher Gabriele Dutli hat bei der Weltmeisterschaft in Los Angeles mit seinem Projekt «Feuchtigkeitsangetriebene Roboter aus dem 3D-Drucker» den dritten Platz in der Kategorie Materials Science an der Regeneron International Science and Engineering Fair 2024 (ISEF) gewonnen.

Gabriele Dutli hat mit seinem Projekt «Feuchtigkeitsangetriebene Roboter aus dem 3D-Drucker» den dritten Platz in der Kategorie Materials Science an der Regeneron International Science and Engineering Fair 2024 (ISEF) gewonnen.(Bild:  SJF)
Gabriele Dutli hat mit seinem Projekt «Feuchtigkeitsangetriebene Roboter aus dem 3D-Drucker» den dritten Platz in der Kategorie Materials Science an der Regeneron International Science and Engineering Fair 2024 (ISEF) gewonnen.
(Bild: SJF)

Während die Schweiz den historischen Sieg von Nemo beim Eurovision Song Contest 2024 feiert, gibt es noch einen weiteren Grund zur Freude: Ein talentierter Schweizer Jungforscher, Gabriele Dutli (19) aus Dietlikon, Kanton Zürich, hat bei der Weltmeisterschaft in Los Angeles, Kalifornien, die Jury überzeugt. Er erreicht mit seinem Projekt Feuchtigkeitsangetriebene Roboter aus dem 3D-Drucker den dritten Platz in der Kategorie Materials Science an der Regeneron International Science and Engineering Fair 2024 (ISEF).

Während der letzten vier Tage hat Gab­riele sein Projekt in Los Angeles gemeinsam mit Lamiah Hammam (20) aus Ebnat-Kappel, SG, und Klaus Scheffler (20) aus Basel sowie anderen Finalisten aus 67 Ländern der internationalen Fachjury präsentiert. Begonnen hat die Reise an den grössten Projektwettbewerb der Welt für Gabriele im April 2023, als er mit der hervorragenden Bewertung am nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht (SJf) ausgezeichnet wurde. Der zusätzlich gewonnene Sonderpreis – die Teilnahme am ISEF – vergeben durch die Gebauer Stiftung, ermächtigte ihn zum Abenteuer diese Woche. Mit der heutigen Auszeichnung gehört Gabriele zu den besten Jungforschern weltweit. «Die Schweiz an der Weltmeisterschaft vertreten zu dürfen, hat mir gezeigt, dass wir durch den Einsatz unserer unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam eine bessere und friedlichere Zukunft gestalten können», freut sich Gabriele Dutli

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Kompletter Produktentwicklungszyklus

Sein Schweizer Experte Kaspar Löffel sagte über die heute in Los Angeles prämierte Arbeit: «In dieser Arbeit wurde ein kompletter Produktentwicklungsprozess durchgeführt; Resultat ist ein funktionierender energieautarker, biodegradabler Kleinroboter. Hierzu wurden neueste Ergebnisse aus der Spitzenforschung berücksichtigt, Materialver­halten charakterisiert, physikalische Abläufe analytisch und numerisch modelliert, Prototypen gebaut, und die Funktionalität experimentell überprüft. Der entwickelte Mechanismus, ‹Hygrobot› genannt, bezieht seine Energie aus den Feuchtigkeitsschwankungen der Umgebungsluft. Mehrere konkrete gesellschaftlich hochrelevante Anwendungsfälle werden aufgezeigt.»

Die International Science and Engineering Fair (ISEF) ist der weltweit grösste Projekt­wettbewerb für wissenschaftliche Forschungs­projekte, der von Schüler:innen durchgeführt wird. Er wurde 1950 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einem bedeutenden Ereignis in der globalen Wissenschaftsgemeinschaft entwickelt. Die ISEF bringt jedes Jahr 1700 Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen, um ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren, Ideen auszutauschen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Die ISEF ist eine inspirierende Veranstaltung, die die nächste Generation von Wissenschaftlern und Innovatoren feiert und fördert.

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