Low-Cost-Automation

igus automatisiert kostengünstig Produktion und Logistik

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ReBeL Move transportiert sicher Bauteile von A nach B

Für die Bereitstellung von Werkzeugen und Material an Arbeitsplätzen, aber auch den Transport zu Produktions- und Verpackungsmaschinen, setzt igus auf den autonomen mobilen Roboter ReBeL Move für nur 30 703.30 Euro. Optional kann der AMR mit dem ReBeL-Cobot kombiniert werden. Die Betriebsdauer von 8 Stunden und die Traglast von 50 kg sowie ein Zuggewicht von bis zu 100 kg machen den AMR äusserst leistungsfähig. Eine intuitive App ermöglicht eine schnelle Einrichtung und einfache Bedienung. Die gesamte Inbetriebnahme ist so leicht, dass Anwender innerhalb von 15 Minuten einfache Jobs programmieren können. Auch die Einbindung in gewachsene IT-Landschaften ist dank Schnittstellen wie IoT, VDA 5050, REST, SAP und ERP kein Problem. Für noch mehr Traglast und höhere Geschwindigkeit hat igus den ReBeL Move Pro entwickelt. Er überzeugt mit einer Geschwindigkeit von 2 m/s, 200 kg Traglast und 900 kg Zuggewicht. Eine präzise Navigation dank LIDAR-­Technologie erhöht Sicherheit und Effizienz in der Logistik.

Deltaroboter Robofeed unterstützt die Montage von e-ketten

Zu den Produkten von igus, die in Industrien auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen, zählen auch Energieketten. Für die Montage dieser e-ketten nutzt igus seit einigen Jahren Montageautomaten, welche die einzelnen Kettenglieder verbinden. Um sie dem Automaten zuzuführen, hat das Unternehmen Del­taroboter installiert. Sie erkennen mit einer Kamera die Kettenglieder, die ein Bunkerförderer vorvereinzelt und die dann mit einer rotierenden Scheibe vom Anguss getrennt werden. Die Deltaroboter greifen sie und führen sie der Montagemaschine zu. Je nach Artikel schaffen sie eine Zykluszeit von zwei Sekunden. «Der Preis für das System liegt inklusive Schutzumhausung bei knapp 45 000 Euro. Der ROI ist somit in der Regel in einem Dreivierteljahr erreicht», so Mühlens.

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Raumportale beladen Spritzgussmaschinen

Es gibt noch weitere Kandidaten auf der «No-boring-Jobs-Liste» von igus. Einer davon: Das Einlegen von Produkten wie Linearschlitten in Spritzgussmaschinen. Früher mussten Mitarbeiter die Produkte in die Maschine einlegen und eine Prozesszeit von 40 Sekunden abwarten – und das hundertfach am Tag. Heute übernimmt diesen Job ein Low-Cost-Portalroboter namens iSPEL. Die Abkürzung steht für igus-Spritzgusseinleger. Die Lösung funktioniert wie folgt: Die Linearschlitten lagern als Schüttgut in einem Behälter. Ein Stufenförderer transportiert die Schlitten auf eine Rutsche, über welche sie auf einer rotierenden Einheit landen, die für eine Vereinzelung sorgt. Eine Kamera erkennt die Position der Teile aus der Vogelperspektive, sodass ein Sauggreifer jeweils vier Teile auflegen und in einer Übergabestation ablegen kann. Ein zweiter Portalroboter legt diese dann in die Spritzgussmaschine ein. Die Projektkosten für diese Art von Raumportalen liegen in der Regel bei rund 22 000 Euro. Alternativ eignet sich für Beladearbeiten auch der ReBeL, ein Gelenkarmroboter, der bei igus zum Beispiel kleine Kugelkalotten in Spritzgussmaschinen einlegt.

Einige Lösungen amortisieren sich bereits nach zwei Monaten

Die Automation bei igus steht erst am Anfang, aber die Vision ist gross: Humanoide Roboter, die sich in Zukunft in der Produktion so frei bewegen wie menschliche Kollegen und die gesamte Infrastruktur nutzen können – von der Türklinke bis zum Touchscreen für die Maschinensteuerung. Ein Zwischenschritt auf diesem Weg ist der ReBeL Move, ein flaches, autonomes Fahrzeug, das beispielsweise Behälter mit Spritzgussteilen huckepack nehmen und befördern kann. Doch die Lösungen sollen stets eines bleiben: kostengünstig und einfach zu bedienen. Alexander Mühlens: «Wir streben immer einen Return on Investment von weniger als zwölf Monaten an. Einige unserer Lösungen amortisieren sich bereits nach zwei Monaten. Mit diesen Preisen machen wir es möglich, dass auch kleinere Unternehmen von Robotik profitieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können.»

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