Optimiertes Solarauto Mit Sonnenkraft durch die Wüste fahren

Von igus 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit igus durch die härteste Solar-Rallye der Welt: Das Team Sonnenwagen der RWTH Aachen und FH Aachen optimiert Solarauto mit Leichtbauteilen aus Hochleistungskunststoffen von igus und erkämpfte sich auf der Bridgestone World Solar Challenge 2025 quer durch Australien den vierten Platz.

Mit igus Polymerlagern durch die australische Wüste: Das Team Sonnenwagen aus Aachen erreicht den 4. Platz dank Hochleistungskunstoffen bei der Bridgestone World Solar Challenge.(Bild:  Mario Branger/igus)
Mit igus Polymerlagern durch die australische Wüste: Das Team Sonnenwagen aus Aachen erreicht den 4. Platz dank Hochleistungskunstoffen bei der Bridgestone World Solar Challenge.
(Bild: Mario Branger/igus)

Das Team Sonnenwagen aus Aachen setzt sich aus über 40 aktiven Studenten der RWTH Aachen und FH Aachen zusammen – darunter die Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik und Betriebswirtschaft. Gemeinsam haben sie für die Rallye den Covestro Aethon gebaut, ein futuristisches Fahrzeug auf drei Rädern, ausschliesslich betrieben mit Solarenergie. Die Umsetzung erforderte zehn Monate intensiver Arbeit und zahlreiche Nachtschichten. Eine besondere Aufgabe lag in der Auswahl der richtigen Bauteile und Materialien, denn diese sollen in den nächsten Monaten einige Strapazen überstehen. Sie müssen extrem leicht sein, um die Solarenergie optimal zu nutzen, und gleichzeitig widerstandsfähig genug, um Vibrationen, Stössen, Unebenheiten und Temperaturen bis 40 Grad Celsius standzuhalten. Das Team setzt hier auf Leichtbau-Technologie von igus. Sie sorgt dafür, dass der Covestro Aethon bei einem Gewicht von unter 185 Kilogramm eine Höchstgeschwindigkeit von über 140 km/h erreicht.

Gewicht um 80 Prozent reduziert

Um das Gewicht des Solar-Fahrzeugs zu reduzieren, haben die Studenten an zahlreichen Stellen Gleitlager aus Hochleistungskunststoffen eingesetzt. Die iglidur Polymerlager finden sich unter anderem in den Mechanismen der Lenkung sowie im Lenkrad. «Wir waren überrascht, dass wir dank der Polymerlager das Gewicht im Vergleich zu klassischen Metalllagern um rund 80 Prozent reduzieren konnten. Das hat sich positiv auf die Energieeffizienz des Fahrzeugs ausgewirkt», sagt Charlotte Teckentrup vom Team Sonnenwagen Aachen. «Gleichzeitig sind die Polymerlager trotz des geringen Gewichts robust und verschleissfest. Zudem haben sie dämpfende Eigenschaften, sodass wir das Fahrgefühl verbessern konnten.» Ein weiterer Vorteil: Die Polymerlager ermöglichen einen reibungsarmen Trockenlauf ohne Schmierfett. Dadurch sind die Bauteile weniger anfällig für Verschmutzungen, die während der Rallye die Leichtgängigkeit reduzieren und schlimmstenfalls zu Ausfällen führen könnten.

Trotz Panne zurückgekämpft auf den vierten Platz

Am 24. August wurde es dann spannend für die RWTH Aachen und die FH Aachen. Das Team Sonnenwagen startete im australischen Darwin nach einem erfolgreichen Qualifying von der Pole-Position. Der Sieg schien möglich. Doch dann kam der Dämpfer. Ein elektrischer Defekt zwang das Solarfahrzeug zum Stopp, sodass über zehn Teams vorbeiziehen konnten. Trotz dieses Rückschlags gelang es dem Team aber, nach 3026 Kilometern, einer Fahrzeit von 36,5 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 85 km/h in Adelaide als Vierter durchs Ziel zu fahren. «Das Team Sonnenwagen hat gezeigt, was wahre Ingenieurskunst ausmacht: Nicht aufgeben, Probleme lösen und das Beste aus der Situation machen», sagt igus Geschäftsführer Tobias Vogel. Das Unternehmen unterstützt das Team seit der Gründung 2015 mit Bauteilen und Know-how. «Jeder Kilometer, den das Sonnenwagen-Team gefahren ist, bringt uns neuen Möglichkeiten für eine emissionsfreie Mobilität von morgen ein Stück näher.»

(ID:50588946)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung