SMC und ZHAW Kompetenzzentrum Potential der digitalen Automatisierung für Schweizer Industrie

Von SMC 2 min Lesedauer

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SMC und die ZHAW haben an einem Medienanlass am gemeinsamen Kompetenzzentrum am SMC Firmensitz in Weisslingen aufgezeigt, wie digitale Technologien die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie stärken können. Im Fokus standen Entwicklungen rund um Smart Factory, Augmented Reality, den Digital Product Pass sowie KI-basierte Optimierung von Produktionsprozessen.

ZHAW und SMC haben in das Potenzial der digitalen Automatisierung für die Schweizer Industrie aufgezeigt und im gemeinsamen Kompetenzzentrum konkrete Anwendungen zu Energieeffizienz, Predictive Maintenance und Digital Twins präsentiert.(Bild:  SMC)
ZHAW und SMC haben in das Potenzial der digitalen Automatisierung für die Schweizer Industrie aufgezeigt und im gemeinsamen Kompetenzzentrum konkrete Anwendungen zu Energieeffizienz, Predictive Maintenance und Digital Twins präsentiert.
(Bild: SMC)

Am Medienanlass «Digitalisierung für die Industrie made in Switzerland» haben SMC und die ZHAW School of Engineering aufgezeigt, welchen Mehrwert die Digitalisierung der Schweizer Industrie bietet. Swissmem-Präsident Martin Hirzel betonte, dass digitale Transformation die Resilienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie nachhaltig stärke. Gleichzeitig wies er auf Herausforderungen wie volatile Märkte und steigende Anforderungen an Transparenz hin.

SMC: Digitaler Produktpass mit Mehrwert für Industriepartner

Alessandro Grizzetti von der SMC Schweiz AG zeigte auf, wie das Unternehmen die enge Zusammenarbeit mit der ZHAW nutzt, um sich bei seinen Kunden als Technologiepartner zu positionieren. SMC und ZHAW arbeiten im Kompetenzzentrum für digitale Automatisierung unter anderem in folgenden Bereichen zusammen: Energieeffizienz, Predictive Maintenance, digitale Services, neue Geschäftsmodelle und Aufbau eines umfassenden Digital Twin Portfolios. Bis 2028 will SMC sämtliche rund 700 000 Produkte mit einem Digitalen Produktpass ausstatten, der im Zuge der EU-Regulatorik obligatorisch wird. Mit den digitalen Abbildern will SMC seinen Kunden bei Effizienzsteigerungen und transparenten Informationen über Produkt-Lebenszyklen unterstützen.

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Für die ZHAW bietet die Zusammenarbeit Zugang zu realen Industrieprojekten und direkten Herausforderungen aus verschiedenen Branchen. Dadurch gewinnen Forschungsteams zusätzliche Expertise und können Innovationen praxisnah entwickeln.

Auch Industriekunden wie Reishauer AG oder Prematic AG profitieren. Das Kompetenzzentrum fungiert für sie als Sparrings- und Forschungspartner. Die Reishauer AG, weltweit führend in der hochpräzisen Zahnradbearbeitung für die Autoindustrie, treibt die digitale Transformation ihrer Werkzeugmaschinen konsequent voran. Im Fokus stehen KI-gestützte Überwachungssysteme zur Verbesserung von Prozess- und Komponentenqualität sowie neue digitale Services wie die Kundenplattform myReishauer. Gemeinsam mit der ZHAW arbeitet Reishauer zudem an einem Pilotprojekt für einen Digital Product Pass, um zukünftige regulatorische Anforderungen effizient erfüllen zu können.

Augmented Reality vereinfacht Wartungsarbeiten

Prematic AG präsentierte das von Innosuisse geförderte Projekt «Doctor Chiller», das gemeinsam mit ZHAW, SMC und Ynovatec AG realisiert wird. Gezeigt wurde ein Temperiergerät, dass dank Augmented Reality Wartungsarbeiten stark vereinfacht. Anwender können Servicearbeiten selbst durchführen – ein entscheidender Faktor, um Stillstandzeiten und Kosten deutlich zu reduzieren.

Digitale vernetzte Fertigung nimmt Fahrt auf Der Besuch bei Prof. Dr. Wernher van de Venn im Kompetenzzentrum verdeutlicht: Die Schweizer Industrie ist bereit für die digital vernetzte Fertigung. Maschinenbauer und Produktionsbetriebe nutzen neue Technologien gezielt, um Effizienz und Produktivität zu steigern und im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Auslöser für die zunehmende Digitalisierung in der Industrie ist neben den Bestrebungen für Produktivitätssteigerungen unter anderem der europäische Green Deal, der neue Anforderungen an Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette setzt. Schweizer Maschinenbauer und Produktionsbetriebe investieren deshalb verstärkt in digitale Lösungen – mit dem Ziel, Stillstandzeiten zu reduzieren, Wartungen zu automatisieren und Prozesse effizienter zu gestalten.

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