SPF 2022 vom 8. bis 10. November in Zürich Oerlikon SPF 2022: Startschuss zum zweiten Swiss Production Forum

| Aktualisiert am 22.02.2022Von Matthias Böhm

Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Aussteller des ersten Swiss Production Forums 2021 in Zürich- Oerlikon ist bereits das zweite SPF 2022 in Planung: das SPF 2022 wird vom 8. bis 10. November in diesem Jahr stattfinden. Standort ist die Messe- und Eventlocation Halle 550, eine ehemalige ABB-Produktionshalle in Zürich-Oerlikon. Im Interview zeigt Abetare Yaves (Eventleiterin, Swiss Production Forum – SPF), was Aussteller und Besucher von dem SPF 2022 erwarten können.

«Das SPF ist eine sehr konzentrierte Veranstaltung. Mit drei Tagen verfügt es über eine ideale Länge, in der zwar Manpower gebunden, aber nicht überstrapaziert wird. Und mit drei Tagen bietet es für die Besucher einen genügend gossen Terminspielraum, um es zu besuchen.» Abetare Yaves (Eventleitung, SPF), Head of Sales & Marketing, Vogel Communications Group AG.
«Das SPF ist eine sehr konzentrierte Veranstaltung. Mit drei Tagen verfügt es über eine ideale Länge, in der zwar Manpower gebunden, aber nicht überstrapaziert wird. Und mit drei Tagen bietet es für die Besucher einen genügend gossen Terminspielraum, um es zu besuchen.» Abetare Yaves (Eventleitung, SPF), Head of Sales & Marketing, Vogel Communications Group AG.
(Thomas Entzeroth)

Frau Yaves, Sie sind Eventverantwortliche SPF der Vogel Communications Group AG – Herausgeber des Schweizer Maschinenmarkts. Können Sie kurz begründen, warum Sie das Swiss Production Forum auch in 2022 lancieren?

Abetare Yaves: Wir haben nach dem erfolgreich durchgeführten SPF 2021 eine Umfrage getätigt, hier haben 80% der Aussteller bezüglich einer Weiterführung des SPF konkret zugestimmt. Generell möchten wir die Veranstaltung jährlich stattfinden lassen. Endgültig entscheiden werden wir das nach der Austragung des kommenden SPF. Wir wollen ganz gezielt alle Aussteller mit an Bord haben und entscheiden anhand der Daten. Das heisst, wir orientieren uns zu 100 Prozent am Marktbedürfnis der ausstellenden Unternehmen und der Besucher des SPF 2022.

Wo setzen Sie die Schwerpunkte beim kommenden Swiss Production Forum?

A. Yaves: Definitiv bei den Ausstellern, wir werden das Format in Nuancen verändern. Zum einen findet eine integrierte Vortragsreihe statt, thematisch angebunden an das Swiss Production Forum. Parallel lancieren wir den SMM-Award und küren die besten Innovationen 2022 im Industriebereich. Das Hauptaugenmerk liegt aber, wie gesagt, klar bei den Ausstellern.

Können Sie das konkretisieren?

A. Yaves: Ja, deshalb haben wir das Konzept der Modulstände lanciert und setzen auch dieses Jahr auf das extrem einfach zu buchende Modul-Standkonzept inklusive Kommunikationspaket. Natürlich kann jeder Aussteller für sich strategisch entscheiden, ob er anstelle eines Modulstandes einen individuellen Stand bevorzugt. Das bieten wir auf Wunsch an. Was wir aber klar nicht fördern wollen, ist ein kostenintensiver Standbau, der die Preise der Aussteller in die Höhe treiben würde. Das ist nicht in unserem Interesse. Aber: Wir möchten jedem in der Branche die Möglichkeit bieten, als Aussteller zu fungieren, deshalb setzen wir auf ein geringes Preisgefüge der Stände. Der Einstieg beginnt bereits bei 6900.– CHF, wo ein 1900-CHF-Kommunikationspaket integriert ist.

Sie sagen, parallel zur Ausstellung findet eine Vortragsreihe statt. Welche Themen werden im Rahmen der Vortragsreihe behandelt?

A. Yaves: Thematisch setzen wir auf praxisorientierte Vorträge rund um das Themenspektrum einer zukunftsfähigen Produktionstechnik. Den Ausstellern bieten wir die Möglichkeit, hier ihre Technologien interessierten Besuchern vorzustellen. Zudem werden wir Referenten aus den Entwicklungsabteilungen von Fertigungsunternehmen wie auch Hochschulen mit einbinden, so dass wir eine breit abgestützte Kongressveranstaltung, integriert ins SPF, realisieren.

Generell gibt es in der Deutschschweiz wie auch Westschweiz bereits etablierte Veranstaltungen für die Fertigungsindustrie. Welche Vorteile bietet das SPF aus Ihrer Sicht für die Aussteller?

A. Yaves: Das SPF ist eine sehr konzentrierte Veranstaltung. Mit drei Tagen verfügt es über eine ideale Länge, in der zwar Manpower gebunden, aber nicht überstrapaziert wird. Und mit drei Tagen bietet es für die Besucher einen genügend grossen Terminspielraum, um es zu besuchen.

Was unterscheidet Sie, die Vogel Communications Group AG, als Veranstalter von anderen Eventveranstaltern?

A. Yaves: Die Vogel Communications Group AG ist der Herausgeber des Schweizer Maschinenmarkts und seit 120 Jahren in der Schweizer Fertigungstechnik beheimatet. Da unser Fundament die Medienmarken SMM und MSM bilden, bedeutet dies, dass wir eine hohe Zielgruppennähe haben. Unser Ziel ist es, das Maximale an Werbepräsenz für jeden einzelnen Aussteller rauszuholen. Darüber können wir integrierte Kommunikationspakete anbieten, die ein anderer Veranstalter nicht anbieten kann. Unsere Print- und digitalen Industrie-Plattformen sind die stärksten Formate in der Schweiz. Derzeit gibt es nichts Vergleichbares im Markt.

Das SPF läuft zeitlich parallel zur Fertigungsmesse Jimtof in Japan, sehen Sie da keine Probleme mit einer Terminkollision seitens der Aussteller?

A. Yaves: Der Termin ist sicher nicht perfekt, weil einige Unternehmen parallel zur Jimtof ausstellen respektive diese besuchen werden. Wir haben diese Thematik mit den Ausstellern intensiv diskutiert und sind letzten Endes zum Fazit gekommen, dass die Terminkollision für das Swiss Production Forum unkritisch ist.

Mit Walter Meier wie auch Fehlmann waren in 2021 bereits zwei Werkzeugmaschinen-Aussteller auf dem Swiss Production Forum. Welche Rolle werden die Werkzeugmaschinen auf dem zweiten SPF spielen?

A. Yaves: Werkzeugmaschinen respektive Bearbeitungszentren als Investitionsgüter spielen eine sehr grosse Rolle, nicht zuletzt da sie die Basis eines jeden Fertigungsprozesses bilden. Daher auch der Entscheid, die Veranstaltung für drei Tage durchzuführen, damit es sich für WZM-Hersteller lohnt, Maschinen auszustellen. Die Logistik, Bodenbelastung wie auch die Technik (Druckluft, Strom) sind entsprechend auf WZM-Präsenz ausgerichtet.

An welche Besuchergruppen richtet sich das SPF?

A. Yaves: Da das SPF sehr praxisnah ist, richtet es sich konkret an Produktionsleiter, Fertigungstechniker, Polymechaniker, Ingenieure, Management und CEOs: Konkret sind alle Personengruppen angesprochen, die im Bereich von Produktions- und Fertigungsprozessen agieren.

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Über welche Kompetenzen verfügt das SPF-Team?

A. Yaves: Matthias Böhm, Geschäftsleiter und Chefredaktor des SMM, ist ein aus­gezeichneter Kenner des Werkplatzes Schweiz und der Fertigungsbranche. Mit Sasa Tanasic und Daniel Fritz haben wir zwei Messespezialisten, die seit Jahren Fertigungsmessen betreut, organisiert und realisiert haben. Ihr Know-how ist eine ausgezeichnete Ergänzung und es hat sich bei der ersten Durchführung des SPF bestätigt, dass sie die gesamten logistischen und organisatorischen Herausforderungen perfekt gemeistert haben. Aleksandra Djordjevic, unter anderem verantwortlich für den SPF-Webauftritt, ist unsere marketingtechnische Kompetenz und Eventplanerin in persona. Noch dazu verantwortet sie die Eventwebsite und die Social-Media-Kanäle, welche heute eine immer höhere Bedeutung im gesamten Messe-Kommunikationskonzept haben.

Was ist das konkrete Ziel des SPF 2022?

A. Yaves: Wie bereits bekannt agiert die Vogel Communications Group anhand der drei Säulen: Print, Digital und Events. Im Print- und Digitalbereich haben wir es bereits geschafft, die Menschen und die Technologie der Fertigungsbranche zu vernetzen. Und dies möchten wir auch im Eventbereich mit dem SPF in Zukunft fortsetzen und der Fertigungsbranche eine moderne Kommunikationsplattform bieten. Wir sehen uns in der Pflicht, Plattformen auf allen Ebenen zur Verfügung zu stellen, um das Netzwerken in der MEM-Industrie zu ermöglichen. SMM

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