Technologiezentrum Laufenburg Baubeginn für weltweit grössten Redox-Flow-Batteriespeicher

Quelle: Flexbase 2 min Lesedauer

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In Laufenburg im Kanton Aargau entsteht ein Technologiezentrum (TZL). Als Herzstück wird das TZL den weltweit grössten und modernsten Redox-Flow-Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1,6 GWh und ein hochleistungsfähiges Rechenzentrum für KI beherbergen.

Visualisierung des Technologiezentrum Laufenburg.(Bild:  Frei Architekten)
Visualisierung des Technologiezentrum Laufenburg.
(Bild: Frei Architekten)

Am 5. Mai 2025 war es so weit: Nach der Baufreigabe erfolgte der Spatenstich für das Technologiezentrum Laufenburg (TZL) der Flexbase Group. Das TZL entsteht gegenüber dem ehemaligen und ebenfalls neu belebten Swissgrid-Gebäude. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2028 geplant.

Visionäres Projekt und unverzichtbar für unsere Energiezukunft

Marcel Aumer, Group CEO, Verwaltungsratspräsident und Co-Founder von Flexbase, betont: «Die Baufreigabe ermöglicht die Umsetzung eines visionären Projekts, mit dem wir die Energieversorgung von morgen nachhaltig sichern – The Power of Innovation for Tomorrow's World.» Das TZL wird am «Stern von Laufenburg» errichtet, der Stromdrehscheibe Mitteleuropas mit 41 Grenzleitungen. Durch die direkte Anbindung ans europäische Stromnetz wird der Wirkungsgrad der Anlage maximiert.

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Weltgrösster Redox-Flow-Batteriespeicher

Auf über 20 000 m² entsteht der weltweit grösste und modernste Redox-Flow-Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1,6 GWh und einer Leistung von über 800 MW. Als Energiespeicher dient eine Flüssigkeit mit 75 % Wasseranteil, ergänzt durch 25 % eines metallischen Elektrolyten – typischerweise Vanadium oder Brom. Diese Zusammensetzung sorgt dafür, dass die Batterie nicht brennbar und nicht explosiv ist. «Mit unserem Batteriespeicher treiben wir die Energiewende der Schweiz aktiv voran und schaffen das Fundament für eine effiziente Energiezukunft in Europa», so Group CEO Marcel Aumer.

KI-Rechenzentrum und Fernwärmeversorgung

Das KI-Rechenzentrum kombiniert Spitzentechnologie mit höchsten Sicherheitsstandards und nutzt innovative Wasserkühlung. Die Abwärme des Rechenzentrums wird in ein Fernwärmenetz eingespeist, das Laufenburg und umliegende Gemeinden im Radius mehrerer Dutzend Kilometer sowie Industriebetriebe mit erhöhtem Bedarf an Wärme versorgt. In Zukunft soll die Laufenburger Altstadt mit Fernwärme aus den bestehenden Rechenzentren im Flexbase-Betriebsgebäude versorgt werden, wodurch allein in Laufenburg in den nächsten 30 Jahren rund 75 000 Tonnen CO2 eingespart werden können.

Win-win für die Region und über die Landesgrenzen

Flexbase schafft mit diesem Projekt rund 300 bis 350 neue Arbeitsplätze. «Unser Vorhaben ist ein klassisches Win-win-Projekt durch wegweisende Lösungen für den Energiewandel und eine zuverlässige Stromversorgung», so Marcel Aumer: «Das Projekt stärkt die regionale Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und liefert Fernwärme – sogar bis nach Deutschland.»

Über Flexbase Group – The Power of Innovation for Tomorrow's World

Die 2022 von Marcel Aumer und Sascha Carroccio gegründete Flexbase Group verfolgt die Vision, mit modernen und innovativen Technologien in den Bereichen Informatik und Energie neue und moderne Arbeitsplätze für Laufenburg und die gesamte Region zu schaffen. Zur Gruppe gehören Flexbase Holding GmbH, FB Real Estate AG, FB Data AG, FB Storage AG, FB Power AG und Flexbase Service AG. Der Standort des Technologiezentrums ist bewusst beim «Stern von Laufenburg» geplant, der Stromdrehscheibe Mitteleuropas, die schweizweit die beste Anbindung an das Stromnetz bietet.

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