Vibrationsmessung Schwingungen in drei Achsen mit IO-Link überwachen

Quelle: ifm 2 min Lesedauer

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Vibrationen von Maschinen sind wichtige Merkmale, wenn es um die Beurteilung des aktuellen Zustands geht. Schäden an Wälzlagern und anderen Maschinenkomponenten lassen sich so frühzeitig erkennen, bevor es zum kostspieligen Maschinenstillstand kommt. Der neue und smarte IO-Link-Vibrationssensor von ifm hilft dabei, ein einfaches und skalierbares Condition Monitoring zu realisieren – alles in einem einzigen Gerät.

Mit Condition Monitoring lassen sich entstehende Maschinenschäden an rotierenden Maschinen frühzeitig erkennen.(Bild:  ifm/Adobe Stock)
Mit Condition Monitoring lassen sich entstehende Maschinenschäden an rotierenden Maschinen frühzeitig erkennen.
(Bild: ifm/Adobe Stock)

Der neue Condition-Monitoring-Sensor VVB30x von ifm erfasst kontinuierlich die Schwingungen in allen drei Raumrichtungen. Aus den aufgenommenen Messwerten berechnet der Sensor bewährte Zustandsindikatoren zur Bewertung des Maschinenzustands: Informationen über Ermüdung (v-RMS), mechanische Reibungen (a-RMS), Stösse (a-Peak) und Lagerverschleiss (Crest-Faktor). Ausserdem wird die Oberflächentemperatur als zusätzlicher Verschleiss­indikator übermittelt. Zusätzlich bietet der Sensor noch eine ganze Bandbreite an smarten Zusatzfunktionen: In der Ausführung Basic Condition Monitoring kann der Sensor kontinuierlich eine entstehende Unwucht der Maschine analysieren und im Bedarfsfall sicher kommunizieren, zudem erfasst der Sensor die Maschinenbetriebsstunden auf Basis des maschinenbezogenen Schwingungspegels, welcher eine weitere Hilfsgrösse in der modernen Instandhaltung darstellt. In der Ausführung DataScience Condition Monitoring bietet das Gerät zusätzlich noch ein smartes Lagerdemodulationsverfahren zur sicheren und kontinuierlichen Lageranalyse an, den sogenannten BearingScout.

Condition Monitoring in einem einzigen Gerät

Zur Datenübertragung, Gerätediagnose und Parametrierung setzt der neue Schwingungssensor auf IO-Link. Darüber können Anwender die Schwingungsüberwachung und -analyse herstellerunabhängig in jedem beliebigen SCADA-System über die marktüblichen Feldbus-Protokolle oder gleichzeitig über eine standardisierte MQTT- oder HTTPS-­Schnittstelle in jedem beliebigen IT-System realisieren. ifm electronic bietet hier mit der IIoT-Plattform moneo eine ganze Bandbreite von smarten Zusatzfunktionen zur Fehler-Ursachen-Analyse an, wodurch sich ein IT-basiertes Condition Monitoring einfach umsetzen lässt. Auch die Konfiguration erfolgt ganz einfach über IO-Link: Basierend auf der jeweiligen Maschinenkategorie gemäss ISO 20816-3 sind vordefinierte Grenzwert-Profile direkt im Gerät hinterlegt. Diese können über das entsprechende Systemkommando an die jeweilige Zielapplikation angepasst werden. Wird ein Grenzwert überschritten, ist dank des integrierten BLOB-Ringspeichers eine detaillierte Fehler-Ursachen-Analyse problemlos auch ohne moneo möglich. Bis zu 12 Sekunden an Rohdaten können im Bedarfsfall automatisch bereitgestellt werden. Darüber hinaus ist der Sensor mit einer internen Kennwerthistorie versehen, die den Einblick auf den Verlauf der vergangenen neun Tage ermöglicht.

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Mit dem Condition Monitoring lassen sich entstehende Maschinenschäden an Pumpen, Lüftern, Getriebemotoren, Vakuumpumpen und vielen weiteren rotierenden Maschinen frühzeitig erkennen. Dadurch können Instandhaltungsarbeiten kosteneffizient und bedarfsgerecht geplant und die Maschinenverfügbarkeit maximiert werden. Wenn Vibrationen an Maschinen die Qualität beeinflussen, hilft das Condition Monitoring zusätzlich dabei, den Produktionsprozess zu verbessern.

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