Abbildung, die das Potenzial des Ansatzes von CSEM veranschaulicht. Die Rekonstruktion unter Verwendung eines adversarialen Netzwerks zeigt im Vergleich zum Basisnetzwerk beeindruckende Ergebnisse hinsichtlich der Wahrung der Privatsphäre. (Bild: CSEM)
KI-Modelle, die das Gesicht vergessen

Schutz der Privatsphäre im Zeitalter der Überwachung

Gesichtserkennung und KI-Überwachung breiten sich rasant aus, von Flughäfen über Spitäler bis hin zu Smart Citys und persönlichen Geräten. Während diese Hilfsmittel mehr Sicherheit und Effizienz versprechen, führen sie auch zu grossen Bedenken in Bezug auf Datenschutz, Zustimmung und algorithmischen Bias. CSEM-Forschende haben nun eine bahnbrechende Lösung entwickelt: eine KI-Trainingsmethode, die komplexe Überwachungsaufgaben ausführt und dabei persönliche Merkmale wie Gesichter, Geschlecht oder Alter unwiderruflich aus ihrem Speicher löscht.

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Bildergalerien

Der kaufmännische Direktor von Apliter präsentiert Carmen López vom IGN die Flir G343. (Bild: Teledyne Flir)
Gaswarntechnik

Vulkan-Überwachung auf La Palma mit modernster Gaswarntechnologie

Als auf der Kanareninsel La Palma 2021 der Vulkan Cumbre Vieja ausbrach, hinterliess er mehr als nur eine vernarbte Landschaft – er stellte die öffentliche Sicherheit und Umweltüberwachung vor ständige Herausforderungen. Denn auch nach dem Ende des Ausbruchs kämpft die Insel weiter mit unsichtbaren Bedrohungen wie Kohlendioxid (CO2), das sich in niedrig liegenden Gebieten ansammeln und zur Gefahr werden kann.

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Der Unternehmer Urs Bühler ist am 1. August 2025 im Alter von 82 Jahren verstorben. (Bild: Bühler)
Konzernnachfolge vorausschauend geregelt

Bühler trauert um Urs Bühler

Der Unternehmer Urs Bühler ist im Alter von 82 Jahren am 1. August 2025 verstorben. Mit ihm verliert Bühler eine Persönlichkeit, die das Unternehmen ab 1970 über mehr als fünf Jahrzehnte als Eigentümer, Vorsitzender der Konzernleitung und Verwaltungsratspräsident entscheidend prägte und seine erfolgreiche Weiterentwicklung gewährleistete. Bereits 2014 übertrug Urs Bühler die Firmenanteile an seine Töchter Karin, Maya und Jeannine Bühler und sicherte damit vorausschauend die Nachfolge und Weiterführung von Bühler als Familienunternehmen.

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Die Module eines Batteriespeichersystems, am Beispiel eines BMW i4 M50. Die Demontage und die Analyse von Parametern wie Leistung, Ladezustand und Funktionstüchtigkeit der Batterie durch das Bewertungssystem gehören zu den Kernaufgaben des Projekts Ekoda.  (Bild: BMW Group)
Kreislaufwirtschaft statt Recycling

Ein zweites Leben für Batterie, Getriebe und Zahnräder

Gebrauchtwagen oder Unfallautos werden oftmals mit hohem Energieaufwand verschrottet, selbst wenn viele Teile noch funktionsfähig sind. Fraunhofer-Forschende entwickeln im Projekt Ekoda eine bessere Alternative: In einem komplexen Testverfahren werden zunächst alle Komponenten untersucht. Ein Bewertungssystem gibt dann Empfehlungen, wie die Komponenten weiterverwendet werden könnten. Das Konzept optimiert die Lebensdauer der einzelnen Teile und ermöglicht den Aufbau einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft im Bereich der Mobilität. Batterien, Getriebewellen oder Zahnräder könnten so auch in Anwendungen ausserhalb des Automobils landen.

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