Fehler frühzeitig und zuverlässig erkennen SWIR-Inspektion auf höchstem Niveau

Redakteur: Andreas Leu

Gerade bei Nebel, Staub, bei Nacht oder anderen Sichtbeeinträchtigungen versagen noch viele Techniken. Selbst in der Kombination von mehreren Geräten wie Radar, Lidar und optischen Kameras sind diese praktisch nicht in der Lage, beispielsweise Objekte wie Radfahrer oder Fussgänger bei Nacht oder unter widrigen Bedingungen genau zu erkennen und zu identifizieren.

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SWIR-Kameras von SVS-Vistek
SWIR-Kameras von SVS-Vistek
(Bild: Roland Maier)

Die SWIR-Technologie kann für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden, beispielsweise zur Prüfung von Leiterplatten, Solarzellen und Lebensmitteln, zur Identifizierung und Sortierung, zur Überwachung, zur Erkennung von Fälschungen, zur Prozess-​Qualitätskontrolle.

Breiter Wellenlängenbereich ermöglicht viele Applikationen

Die SWIR-Bildgebung hat zahlreiche Vorteile gegenüber der Bildgebung mit sichtbarem Licht für Prüfungs- und Sortieraufgaben, Überwachung, Qualitätskontrolle und viele andere Anwendungen.

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Durch den breiten Wellenlängenbereich von 400 bis 1700 nm lassen sich viele Substanzen anhand ihrer typischen Absorptionskennlinien identifizieren.

Typische Applikationsszenarien finden sich z. B. in der Solar- und Elektronikindustrie (Inspektion von Silizium), im Bereich Pharma oder in der Lebensmittelproduktion (Obst, Fäulnis, Druckstellen). SWIR ermöglicht eine einfache Detektion von sonst unsichtbaren Verunreinigungen oder die Erkennung von Wasser und/oder Wasserdampf.

«Es ist wichtig, dass entsprechend Komponenten ausgewählt werden, die speziell für das SWIR-Spektrum konzipiert sind», erklärt Thomas Graf, Head of Image Processing von Fabrimex Systems AG.

SVS-Vistek, Hersteller von Industriekameras, stattet gleich zwei seiner bewährten Kamera-Serien mit der SWIR-Technologie aus. Diese sind mit der neusten Technologie der Sony-Sensoren ausgerüstet. Es handelt sich dabei um eine der kleinsten und damit preiswertesten SWIR-Kameras, die es aktuell auf dem Markt gibt, so Thomas Graf.

Einfach wie eine Standard-Industriekamera

«Basis unserer SWIR-Kameras sind die Sen­SWIR-Sensoren von Sony. Die neue Technologie des Sensors ergibt ein extrem homogenes Bild bei einem breiten Wellenlängenbereich von 400 bis 1700 nm. Die kleinen Pixel ermöglichen kompakte C-Mount-Objektive, die eine hochauflösende Inspektion im SWIR-​Bereich preislich attraktiv machen. Von dem hervorragenden Temperaturmanagement der SVS-Vistek-Kameragehäuse profitieren unsere SWIR-Modelle ganz besonders, da dies die Grundlage der Bildqualität und der hervorragenden Homogenität ist. Auch der integrierte Multichannel Strobecontroller ist bei der Identifikation von Stoffen mit schmal­bandigen Absorptionslinien nützlich», führt Stefan Waizmann, Technical Marketing Engineer bei SVS-Vistek, dazu aus.

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