Redundante Positionsmesssysteme Ausfallsichere Positionsmessung mit digitalen Schnittstellen

Redakteur: Andreas Leu

Mit vier verschiedenen mechanischen Bauformen und Messbereichen zwischen 25 und 7620 mm lassen sich individuelle Anforderungen der Positionsmesssysteme BTL7 von Balluff optimal lösen. Die Messsysteme bieten dabei eine hohe Auflösung und Wiederholgenauigkeit von ≤ 0,5 µm bei einer Messwertfrequenz von max. 1000 Hz.

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(Bild: Balluff)

Überall dort, wo zusätzliche Sicherheit in der Applikation gefordert ist oder die Maschinenverfügbarkeit und technische Funktionssicherheit deutlich zu erhöhen sind, bieten redundant ausgeführte Systeme erhebliche Vorteile. Dies gilt auch für die mehrfach redundanten magnetostriktiven Positionsmesssysteme BTL7 von Balluff. Diese sind jetzt mit den zwei digitalen Schnittstellen SSI und Start/Stopp verfügbar. Die Sensoren im robusten Aluminium-Gehäuse mit der Schutzart IP67 sind frei konfigurierbar und arbeiten vollkommen berührungslos. Mit ihren bis zu drei unabhängigen Messsystemen erfüllen sie höchste Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit. Im Vergleich zu Ausführungen mit analoger Schnittstelle sind sie auch noch weniger störanfällig. Ideale Einsatzgebiete sind überall dort, wo Positionsinformationen direkt im Druckbereich von Hydraulikzylindern bei Drücken von bis zu 600 bar erfasst und ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis befriedigt werden muss. Dies sind z. B. die hydraulische Antriebstechnik, etwa bei Stellantrieben in der Kraftwerkstechnik, die Neigetechnik bei Schienenfahrzeugen oder beispielsweise auch die Steuerung der Giesspfannenbewegungen in einer Stranggiessanlage. Dank Standardgewindeflansch (3/4 16 UNF, M18 x 1,5, M30 x 1,5) oder 6-Schrauben-Steckgewinde gibt es beim Einbau keine Überraschungen. So lässt sich der Sensor genauso einfach wie die Standardausführungen in den Hydraulikbereich eines Zylinders einbauen.

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