Piezoelektrischer Sensor misst noch kleinere Mikrovibrationen Beschleunigungssensor von Kistler mit 27 Prozent niedrigerem Schwellwert

Redakteur: Andreas Leu

Der erfolgreichste triaxiale Beschleunigungsaufnehmer 8763B050 von Kistler ist jetzt noch empfindlicher: Sein Messschwellwert hat sich von 0,0004 auf 0,00029 µg verringert – eine deutliche Verbesserung in der Vibrationsüberwachung, wo dieser Sensor vorwiegend zum Einsatz kommt.

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(Bild: Kistler)

Das Messen von Mikrovibrationen ist in vielen technischen Bereichen unerlässlich: Genaue GPS-Daten hängen von stabil laufenden Satelliten ab. Automobilentwickler benötigen NVH-Tests (Noise, Vibration and Harshness), um die Leistung, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit von Fahrzeugen zu optimieren. Da Mikrovibrationen im Mikro-g-­Bereich auftreten, ist für solche Anwendungen eine hochempfindliche Messkette mit sehr geringem Rauschen essenziell. Der IEPE(Integrated Electronics Piezoelectric)-triaxiale Beschleunigungssensor 8763B050 ist der bewährteste Sensor von Kistler für diese Messungen. Er überwacht die Vibration in drei zueinander senkrechten Achsen. Der Messschwellwert bestimmt dabei die kleinstmögliche Schwingung, die vom Sensor zuverlässig erfasst wird. Dank einer verbesserten Elektronik liegt der Schwellwert des 8763B050 bei nur 0,00029 µg im Vergleich zum vorherigen Wert von 0,0004 µg. Sensoren des Typs 8763B bieten einen breiten Frequenzbereich in allen drei Raumachsen, wodurch sie sich gut für dynamische Vibrationsmessungen eignen – insbesondere bei leichten Strukturen. Der Sensor zeichnet sich zudem durch sein leichtes, hermetisch abgedichtetes Titangehäuse aus und verfügt dank der Scherelementtechnologie über eine geringe Basisdehnungsempfindlichkeit. Darüber hinaus sorgt ein 4-poliger, keramikisolierter Miniaturstecker für Langzeitstabilität über einen grossen Temperaturbereich hinweg.

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