80 Vorträge, 1200 Teilnehmer Erfolgreiche virtuelle PI-Konferenz

Redakteur: Silvano Böni

Digitale Premiere: Die virtuelle PI-Konferenz der Profibus-Nutzerorganisation e. V. verzeichnete über 1200 Teilnehmer, die sich an vier Tagen in zwei parallelen Streams und Workshops über die vielfältigen, zukunftsweisenden PI-Technologien informieren konnten.

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Die 1200 Teilnehmer der rein virtuellen PI-Konferenz hatten die Wahl zwischen über 80 informativen und zukunftsweisenden Vorträgen.
Die 1200 Teilnehmer der rein virtuellen PI-Konferenz hatten die Wahl zwischen über 80 informativen und zukunftsweisenden Vorträgen.
(Bild: Profibus)

Vier Tage, 1200 Teilnehmer, 80 Referenten; das sind die nackten Zahlen der virtuellen PI-Konferenz, welche somit als voller Erfolg verbucht werden kann. Wie das Motto «Process Goes Digital» ausdrückte, lag ein Schwerpunkt der Veranstaltung dieses Jahr auf der Prozessautomatisierung. So verwundert es nicht, dass die Agenda gespickt war mit Vorträgen zu Profinet in der Prozess­automatisierung, Ethernet-APL, Informationsmodellen, Cloud-Connectivity, FDI und 5G, um nur einige der vielen Themen aus diesem Gebiet zu nennen. Natürlich kamen auch Anwender aus der Fertigungsautomatisierung auf ihre Kosten.

Corona beflügelt Digitalisierung

Der erste Tag war insbesondere den aktuellen Trends und der sich daraus für PI ergebenden Strategie gewidmet. In einer lebhaften und anschaulichen Key Note zeigte Dr. Jens-Uwe Meyer auf, wie die Corona-­Krise die Digitalisierung beflügelt und wie Unternehmen damit umgehen sollten. Hier zeigte sich auch, dass PI vor Jahren mit der Strategie «Funktionierendes bewahren und gleichzeitig in Neues investieren» den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Zahlreiche Beispiele aus der Praxis

In weiteren Sessions zu Profinet, Profibus, IO-Link und Omlox zeigten die Experten nicht nur den Fortschritt der technischen Arbeiten, sondern auch zahlreiche Anwendungsbeispiele und wohin die Reise geht. Dabei geht PI diesen Weg nicht alleine, sondern in enger Abstimmung mit weiteren Organisationen und Anwendern. So unterstützten beispielsweise die OPC Foundation und die Industrial Digital Twin Association die Konferenz und beteiligten sich an der Podiumsdiskussion. Anwender, beispielsweise aus der NAMUR, der Automobilindustrie und weiteren Branchen, kamen in zahlreichen Vorträgen zu Wort und konnten ihre Anforderungen an die Technologien aufzeigen, aber auch Erfolge beim Einsatz der Technologie bestätigen. So bekam Ethernet-APL mit Profinet ein hervorragendes Zeugnis in einem ersten Testbed ausgestellt, was für eine vielversprechende Zukunft der jungen Technologie spricht. In Summe bestätigen die grosse Anzahl der Teilnehmer und die konkreten Fragen bei den einzelnen Themen das zukunftssichere Technologie-Gesamtpaket und das Engagement der Community.

Die PI-Konferenz lebt auch nach den Live-Vorträgen digital weiter. Alle Präsentationen wurden aufgezeichnet und stehen in den nächsten Wochen über die Konferenzplattform (pi-konferenz.de) weiterhin zur Verfü­gung.

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