Kistler und Test-Fuchs Aerospace Systems starten Technologiekooperation Für eine technologisch unabhängige europäische Luftfahrtindustrie

Von Kistler 2 min Lesedauer

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Die Kistler Gruppe und Test-Fuchs Aerospace Systems geben ihre Partnerschaft zur Entwicklung von Messsystemen für die Luft- und Raumfahrt bekannt. Die Kooperation verbindet die dynamische Messtechnik von Kistler mit der Systemintegrations- und Zertifizierungskompetenz von Test-Fuchs für sicherheitskritische Luftfahrtanwendungen. Sämtliche Prozessschritte sollen innerhalb Europas erfolgen.

Die Kistler Gruppe und Test-Fuchs Aerospace Systems geben ihre Partnerschaft zur Entwicklung von Messsystemen für die Luft- und Raumfahrt bekannt. v.l.n.r.: Markus Nagl (Managing Director Test-Fuchs GmbH), Michael Schilling (Managing Director Test-Fuchs Aerospace Systems GmbH), Volker Fuchs (CEO & Eigentümer Test-Fuchs Gruppe), Marc Schaad (CEO Kistler Instrumente AG) und Peter Hoeffgen (CMO Kistler Instrumente AG) anlässlich der besiegelten Technologiekooperation in Gross-Siegharts. (Bild:  Kistler)
Die Kistler Gruppe und Test-Fuchs Aerospace Systems geben ihre Partnerschaft zur Entwicklung von Messsystemen für die Luft- und Raumfahrt bekannt. v.l.n.r.: Markus Nagl (Managing Director Test-Fuchs GmbH), Michael Schilling (Managing Director Test-Fuchs Aerospace Systems GmbH), Volker Fuchs (CEO & Eigentümer Test-Fuchs Gruppe), Marc Schaad (CEO Kistler Instrumente AG) und Peter Hoeffgen (CMO Kistler Instrumente AG) anlässlich der besiegelten Technologiekooperation in Gross-Siegharts.
(Bild: Kistler)

Zur strategischen Bedeutung der Partnerschaft für den europäischen Luft- und Raumfahrtmarkt erklärt Marc Schaad, CEO der Kistler Gruppe: «Die Kooperation vereint zwei marktführende Unternehmen aus den Bereichen Messtechnik und Luft- und Raumfahrt. Darüber hinaus teilen wir zentrale Werte wie höchste Qualitätsansprüche, Zuverlässigkeit und Innovationskraft. Durch die Bündelung komplementärer Kompetenzen entsteht ein nachhaltiger Mehrwert für Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gleichzeitig stärkt die Partnerschaft die technologische Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Europas in einem global dynamischen Marktumfeld.»

Volker Fuchs, CEO der Test-Fuchs Group sagt weiter: «Der Markt entwickelt sich klar in Richtung resilienter, europäischer Lieferketten. Gemeinsam mit Kistler bündeln wir unsere Stärken, um OEMs technologisch führende und unabhängige Sensorlösungen zu bieten. So möchten wir uns gezielt in Programmen der nächsten Luftfahrzeuggeneration positionieren.»

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Europäische Wertschöpfungskette für resiliente Lieferketten

Im Fokus der Zusammenarbeit steht die Entwicklung von Druck-, Kraft- und Beschleunigungssensoren für den Einsatz unter extremen Betriebsbedingungen. Dazu gehören unter anderem Hochtemperaturumgebungen in der Triebwerksüberwachung, kryogene Anwendungen im Kontext von Wasserstoffantrieben sowie vernetzte Sensorkomponenten für die Strukturüberwachung moderner Flugzeugsysteme. Die Lösungen werden gezielt für sicherheitskritische, fliegende Anwendungen entwickelt und müssen die Zertifizierungsanforderungen der Luftfahrindustrie erfüllen.

Fokus auf nächste Luftfahrzeuggenerationen und strategische OEM-Programme

Die Kooperation adressiert die steigende Nachfrage von OEMs und Tier-1-Zulieferern nach technologisch souveränen und resilienten europäischen Lieferkettenlösungen im Luftfahrtsektor. Kistler bringt seine Expertise in piezoelektrischer sowie piezoresistiver Sensorentwicklung und -fertigung ein. Test-Fuchs ergänzt als Integrationspartner mit Erfahrung in der Qualifizierung und Serienfertigung sicherheitskritischer Luftfahrtkomponenten sowie einem etablierten Kundenstamm bei führenden Luftfahrt-OEMs.

Neben der gemeinsamen Produktentwicklung wird Test-Fuchs künftig auch als Integrationspartner für Messlösungen gegenüber OEMs auftreten und zusätzliche Anwendungsfelder erschließen. Bereits heute deckt Test-Fuchs mit eigenen Produkten die Bereiche Level-Sensorik und Temperaturmessung ab. Ein erstes gemeinsames Ziel ist die Positionierung in Schlüsselprogrammen der nächsten Luftfahrzeuggeneration sowie die Ablösung abgekündigter Sensorkomponenten in bestehenden Programmen. Mit der Initiative «Airborne Sensors Made in Europe» wollen Kistler und Test-Fuchs ein klares Signal für eine technologisch unabhängige europäische Luftfahrtindustrie setzen.

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