Intelligentes Engineering Liebherr-Components automatisiert Sägezentrum

Von ABB 5 min Lesedauer

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In einem vollautomatisierten Metall-Sägezentrum verarbeitet das Komponentenwerk von Liebherr Langgut aus Stahl für Hydraulikzylinder – und das besonders effizient und präzise. Dabei greifen Robotik von ABB Robotics, intelligentes Engineering, eine in der Lagerverwaltung integrierte Software von Involon sowie präzise Materialhandhabung perfekt ineinander.

Die Liebherr-Components Kirchdorf GmbH verarbeitet im automatisierten Metall-Sägezentrum Langgut aus Stahl für Hydraulikzylinder – und das besonders effizient und präzise. Dabei greifen Robotik von ABB Robotics, intelligentes Engineering sowie eine in der Lagerverwaltung integrierte Software von Involon ineinander. (Bild:  ABB Robotics)
Die Liebherr-Components Kirchdorf GmbH verarbeitet im automatisierten Metall-Sägezentrum Langgut aus Stahl für Hydraulikzylinder – und das besonders effizient und präzise. Dabei greifen Robotik von ABB Robotics, intelligentes Engineering sowie eine in der Lagerverwaltung integrierte Software von Involon ineinander.
(Bild: ABB Robotics)

Hydraulikzylinder von Liebherr sind weltweit in der Erdbewegung, im Mining sowie in Kran- und maritimen Anwendungen im Einsatz. Solche Umgebungen erfordern absolute Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und eine konstante Leistung der eingesetzten Komponenten. Diese Anforderung schlagen sich bereits in der Produktion nieder.

Die Firmengruppe Liebherr stellt am Gründungsstandort in Kirchdorf/Iller bereits seit Ende der 50er Jahre unter dem Dach der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH Hydraulikzylinder her. Im Jahr 2014 nahm die Liebherr-Components Kirchdorf GmbH als eigenständiges Unternehmen den Betrieb auf und errichtete hierfür Hallen zur Produktion von Hydraulikzylinder im Kirchdorfer Ortsteil Oberopfingen. Mit dem Umzug im Jahr 2017 verblieben weiterhin einige Unternehmensbereiche am alten Standort. Im Zuge einer aktuellen Werkserweiterung sollten nun alle Kompetenzen unter einem Dach vereint werden, darunter auch das Sägezentrum. In diesem wird Langgut aus Stahl in Form von Rundrohren und -stangen von bis zu neun Metern Länge gekürzt und anschliessend zu Zylinderrohren und Kolbenstangen weiterverarbeitet. Das bestehende Sägezentrum am alten Standort entsprach allerdings nicht mehr den Anforderungen und konnte auch nicht in den Neubau umgezogen werden – so entschied sich Liebherr für ein neues Sägezentrum.

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Offen für neue Lösungen: Robotergestützte Anlage

Bereits vor Projektbeginn mussten einige Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden. Zu diesem Zeitpunkt war die Planung der neuen Hallen bereits fortgeschritten. So standen die Hallengrösse sowie die Lage der Umbrüche und des Hochregallagers bereits fest. Das Sägezentrum musste somit möglichst optimal integriert werden.

Hinzu kam die Zeit als limitierender Faktor, da auch das Auszugsdatum aus der alten Produktionsstätte sowie die Inbetriebnahme des neuen Werks terminiert waren. Neben der Integration des Lagers und der Sägezelle in die bereits vorhandenen Gegebenheiten war das automatisierte Handling der unhandlichen und schweren Werkstücke eine zentrale Herausforderung. Dafür benötigte Liebherr Partner mit Kernkompetenzen in diesem Bereich. Involon konstruierte dabei die spezielle Greifertechnologie und entwickelte eine in der Lagerverwaltung integrierte Software. ABB Robotics lieferte die entsprechenden Robotik-Komponenten.

Bisher kam Robotik beim Hydraulikzylinder-Hersteller aus Kirchdorf an der Iller nur vereinzelt für Schweiss- oder Lackierarbeiten zum Einsatz. Eine robotergestützte Anlage in dieser Grösse war also ein grosser Schritt, dessen Realisierungsmöglichkeit erstmal genau unter die Lupe genommen werden musste. Die Anlage sollte komplett automatisiert arbeiten und erforderte dadurch robuste und ausfallsichere Roboter, um Stillstände zu vermeiden.

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