Kistler ist nominiert für Nachhaltigkeitspreis Nachhaltigkeitsprofil überzeugt Fachjury

Von Kistler Group Lesedauer: 3 min

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Vorreiter durch Messgenauigkeit und Nachhaltigkeitskonzept! Die Kistler Gruppe überzeugt 140 unabhängige JurorInnen von ihren innovativen Produkten und der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie und ist damit für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2023 im Bereich Mess- und Regeltechnik in der Branche Elektrotechnik und Elektronik nominiert.

Auf dem Dach des Kistler Firmengebäudes in Straubenhardt wurde Anfang 2023 eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Seitdem wurden über 35.000 kWh Strom produziert. Prognostiziert ist ein durchschnittlicher Jahresertrag von 60.000 kWh.
Auf dem Dach des Kistler Firmengebäudes in Straubenhardt wurde Anfang 2023 eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Seitdem wurden über 35.000 kWh Strom produziert. Prognostiziert ist ein durchschnittlicher Jahresertrag von 60.000 kWh.
(Bild: Kistler)

«Wir freuen uns sehr über die Berücksichtigung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis – man kann sich dort nicht selbst bewerben, sondern muss vorgeschlagen werden. Unser Hauptziel lautet nach wie vor, an den sechs Produktionsstandorten in Deutschland bis 2025 CO2-neutral zu sein, sowie darüber hinaus bis 2030 die Klimaneutralität der gesamten Kistler Gruppe zu erreichen. Wenn wir uns die Bilanz für 2022 anschauen, so ist der CO2-Fussabdruck, gemessen am Umsatz und pro Mitarbeitenden, bereits deutlich kleiner geworden», so Franziska Kunz, Managerin Sustainability & CSR bei Kistler.

Energieversorgung im Wandel

Um diese Ziele zu erreichen, setzt das Unternehmen unter anderem auf Grünstrom. «Am Standort Straubenhardt wurde kürzlich eine neue Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen», berichtet Franziska Kunz. Dort wurden seither 35.000 kWh Strom produziert. Prognostiziert ist ein durchschnittlicher Jahresertrag von 60.000 kWh.

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«Nach den sechs grossen Produktionsstandorten werden ab 2024 auch die restlichen Standorte in Deutschland sowie die Länderorganisationen in China, Japan, der Schweiz, der Slowakei und den USA auf Grünstrom umgestellt. Weitere Standorte für Investitionen in PV sind zudem in Prüfung», erklärt Franziska Kunz.

Ausbau der Infrastruktur

Neben der Energieversorgung ist für Kistler die Umstrukturierung der eigenen Mobilität ein wichtiger Faktor. So können in Sindelfingen und Winterthur bereits Elektro-Poolfahrzeuge geladen werden. Künftig soll der Ausbau von E-Ladesäulen und die Umstellung der Dienstwagenflotte auf

E-Fahrzeuge an diversen Kistler Standorten in Deutschland und der Schweiz weiter vorangetrieben werden. «Ausserdem haben wir eine neue App für die Buchung der Poolfahrzeuge eingeführt, die das Nutzungsverhalten optimiert», so Franziska Kunz.

Innovative Produkte

Darüber hinaus tragen die Produkte des Unternehmens dazu bei, bei den Kunden Ressourcen einzusparen und dadurch den CO2-Ausstoss im Allgemeinen zu senken. «Das gilt zum Beispiel für die elektromechanischen Fügesysteme, die gegenüber anderen Technologien höchst energieeffizient sind, wie eine neue Studie gerade eindrucksvoll gezeigt hat», erklärt Franziska Kunz stolz. Gleiches gilt für die Zylinderdrucksensoren in grossen Schiffen, die den Betrieb der Motoren optimieren und so den Kraftstoffverbrauch senken.

«Viele unserer Lösungen tragen in unterschiedlichen Industriezweigen, besonders in der Serienfertigung, zu mehr Digitalisierung und Ressourceneffizienz bei. Das sind viele kleine Schritte, die wichtig sind und die sich addieren», findet Franziska Kunz.

Einbindung der Mitarbeitenden

Zusätzlich verhilft die Cut-the-Carbon-Challenge innerbetrieblich neue Ideen zu generieren und insbesondere standortbezogen erfolgreich umzusetzen: «Hier wurden viele gute und konkrete Vorschläge eingereicht, wie man Energie sparen, Abfall vermeiden oder die Ressourceneffizienz allgemein verbessern kann. Gewonnen hat unter anderem ein Projekt zur Digitalisierung im Rechnungswesen: Anstelle des jetzigen noch recht analogen Vorgehens sieht es einen komplett papierlosen Prozess vor – der Roll-out wird voraussichtlich noch 2023 stattfinden», so Franziska Kunz.

Zukünftige Schritte

Künftig richtet sich der Blick Kistlers auf die Emissionen in Scope 3 – also allem, was indirekt entlang der Wertschöpfungskette entsteht. „Das überschneidet sich teilweise mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), an dessen Umsetzung wir ebenfalls intensiv arbeiten“, erklärt Franziska Kunz.

Zudem soll der Ausbau von ISO-Zertifizierungen, allen voran Umwelt- und Energiemanagement, für die Standorte angetrieben werden. «Und nicht zuletzt analysieren wir auch die Produktionsprozesse speziell im Bereich der Produktentwicklung bei Kistler – Stichwort cradle to cradle –, um sie perspektivisch in Richtung Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft weiterzuentwickeln», berichtet Franziska Kunz.

Die Sieger des 16. Deutschen Nachhaltigkeitspreises werden am 23. und 24. November in Düsseldorf ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.nachhaltigkeitspreis.de

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