SPS IPC Drives 2018 SPS IPC Drives 2018 überzeugt durch Innovationscharakter

Redakteur: Andreas Leu

Insgesamt 65 700 Besucher strömten nach Nürnberg, um sich zum Jahresende über die neuesten Produkte und Lösungen der Automatisierungsbranche zu informieren.

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(Bild: Bilder: mesago / Matthias Kutt)

Fündig wurde das Publikum auf der 136 000 m² grossen Fachmesse bei 1630 Ausstellern aus aller Welt. In insgesamt 17 Messehallen, und damit wieder einer mehr als im Vorjahr, besuchten Anwender und Entscheider die Messestände und tauschten sich dort über aktuelle Trends und zukunftsweisende Technologien in der industriellen Automation aus. Neben dem breiten Wissens- und Informationsangebot auf den Messeständen überzeugte auch das umfassende Rahmenprogramm: Die Guided Tours zu den Themen Smart production, Smart connectivity und IT-Security in automation kamen bei den Teilnehmern ebenso gut an wie die zahlreichen Podiumsdiskussionen und Fachvorträge auf den insgesamt vier Messeforen. Ausserdem fand am ersten Messetag die Ergebnispräsentation des erstmalig durchgeführten «Hackathons» statt. Im Vorfeld der Messe hatten Start-ups 48 Stunden Zeit, innovative digitale Ideen für eine smarte ­Automation zu entwickeln. Den Wettkampf für sich entscheiden und das Preisgeld in Höhe von 8000 Euro mit nach Hause nehmen konnte das Start-up Othermo mit einer intelligenten Lösung für Heizzentralen in Zusammenarbeit mit der Firma Wago Kontakttechnik.

Wegbegleiter zu einer digitalisierten Industriewelt

Der Ausstellungsbereich «Software und IT in der Fertigung» wuchs erneut und belegte bei der SPS IPC Drives 2018 neben der Halle 6 nun auch die Halle 5. Fachbesucher konnten sich hier, aber auch auf der gesamten Messe, unter anderem über digitale Lösungen für die Industrie, Cyber-Security, Cloud-Dienste und 5G informieren. Beliebte Anlaufstellen waren auch die Gemeinschaftsstände «Automation meets IT» und «wireless in automation», deren Kernthemen ­Industrie 4.0 und innovative Funktechnologien ebenso einen Einfluss auf die Automatiserungswelt von morgen haben.

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Statements zur SPS IPC Drives 2018

«Es ist eine Stärke der SPS IPC Drives, nicht nur die Buzzwords wie Industrie 4.0. und digitale Transformation in die Messehallen zu bringen, sondern in intensiven Gesprächen die Themen zu konkreten Ergebnissen zu führen.» Udo Aull, Geschäftsführer Vertrieb CSO SEW Eurodrive.

«Die SPS IPC Drives ist die weltweit wichtigste Leitmesse der Automatisierungstechnik. Hier trifft sich das «Who is who» der Branche in einer einzigartigen Konzentration. Die Messe ist nach wie vor eine Arbeitsmesse. Das heisst, es kommt ein hoher Anteil Fachpublikum mit konkreten Fragen oder gar Projekten auf die Messe. Mit einem sehr hohen Anteil an Senior-Experten am Stand können wir bereits im Messegespräch sehr viele Fragen direkt beantworten bzw. Projektanfragen vertiefen. Gleichzeitig ist dies natürlich für unsere Mitarbeiter hoch konzentriertes Feedback aus der Welt der Automatisierung.» Steffen Winkler, Bosch Rexroth CSO, Mitglied der Geschäftsleitung Business Unit Automation and Electrification Solutions bei Bosch Rexroth AG.

Die SPS mit smarter Zukunft

Zum 30. Jubiläum im Jahr 2019 erfährt die SPS IPC Drives eine Namensänderung: Die im In- und Ausland häufig schon heute lediglich mit «SPS» benannte Messe der elektrischen Automation erhält jetzt auch offiziell die Bezeichnung «SPS». Dabei steht das Kürzel nicht mehr wie in der Vergangenheit für einen wesentlichen Baustein der Automatisierungstechnik – die Speicher-programmierbare Steuerung –, sondern für Smart Production Solutions.

Was ist der Grund für diese Namensänderung? In Zeiten, in denen Funktionen der Automatisierungstechnik – wie Steuern, Antreiben, Visualisieren – zusehends als Software-basierte Funktionsblöcke auf den unterschiedlichsten Hardware-Komponenten verteilt sind, trifft die doch sehr Hardware-basierte Bezeichnung – SPS IPC Drives – den Kern der heutigen und zukünftigen Technologien der Automatisierungstechnik nicht mehr. Hinzu kommt, dass zusehends Funktionen aus der IT-Welt – Cloud- und Big-Data-Technologien, künstliche Intelligenz, Machine Learning, Digitaler Zwilling – die Automatisierungstechnik anreichern.

«Mit dem Namen SPS als Abkürzung für Smart Production Solutions können wir einerseits die sehr starke Marke SPS erhalten und diese international nutzbar machen, andererseits aber auch die zunehmende Darstellung ganzheitlicher Industrie-4.0-Ansätze – auch durch neue Aussteller aus der IT – widerspiegeln», bringt es Christian Wolf, Turck-Geschäftsführer und Vorsitzender des Ausstellerbeirats, auf den Punkt. Sylke Schulz-Metzner, Bereichsleiterin bei der Mesago Messe Frankfurt und dort verantwortlich für die SPS, ergänzt: «Damit richten wir die SPS konsequent am digitalen Wandel aus. Sie erhebt dadurch zusätzlich zum starken Automatisierungsprofil den klaren Anspruch, die Digitalisierungschancen für die industrielle Produktion abzubilden. Wir erweitern so den starken Markenkern für die weitere Entwicklung.»

sps.mesago.com

Zahlen und Fakten:

  • Aussteller: 1630
  • Ausstellungsfläche: 136 000 m²
  • Besucher: 65 700

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