Wireless-Unterstützung für flexible Anwendungen IO-Link veröffentlicht neue, maschinenlesbare Spezifikation für die JSON-Abbildung

Von Barbara Weber 1 min Lesedauer

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Die IO-Link Community gibt die Veröffentlichung einer neuen Spezifikation ‘JSON Integration for IO-Link’ für die JSON-Abbildung (JSON Mapping) bekannt. Die neue Version 2 umfasst wichtige funktionale Erweiterungen, darunter die Unterstützung der IO-Link Wireless-Kommunikation sowie erweiterte MQTT-Funktionen. Erstmals wurde die Spezifikation vollständig mit OpenAPI und AsyncAPI beschrieben und ist damit durchgängig maschinenlesbar.

Mit standardisierten Schnittstellen wie JSON, OpenAPI, AsyncAPI und MQTT schafft IO-Link die Basis für durchgängige Datenflüsse – von der Feldebene bis in IIoT- und Cloud-Anwendungen. (Bild:  Profibus Nutzerorganisation)
Mit standardisierten Schnittstellen wie JSON, OpenAPI, AsyncAPI und MQTT schafft IO-Link die Basis für durchgängige Datenflüsse – von der Feldebene bis in IIoT- und Cloud-Anwendungen.
(Bild: Profibus Nutzerorganisation)

Die neue Spezifikation berücksichtigt explizit IO-Link Wireless. IO-Link-Daten können damit standardkonform auch über Wireless-Verbindungen abgebildet werden – etwa bei mobilen Anwendungen, rotierenden Maschinenteilen oder schwer zugänglichen Installationen –, ohne die einheitliche Datenstruktur zu verlieren.

Erweiterte MQTT-Funktionalität für IIoT

Ein weiterer Fokus liegt auf der Erweiterung der MQTT-Unterstützung. Die Spezifikation definiert nun detailliertere Topic-Strukturen für Prozessdaten, Parameter und Ereignisse. Dies ermöglicht eine effizientere, ereignisbasierte Kommunikation und eine nahtlose Anbindung an Cloud-Plattformen oder Edge-Systeme.

Maschinenlesbare Spezifikation durch OpenAPI und AsyncAPI

Die konsequente Nutzung von OpenAPI (für REST-basierte Schnittstellen) und AsyncAPI (für MQTT) ermöglicht erstmals eine formale, automatisch auswertbare Beschreibung der IO-Link-JSON-Abbildung. Die Spezifikation ist damit nicht nur für Menschen dokumentiert, sondern ermöglicht auch automatisierten Software-Generierung für Entwicklungs- und Testsysteme.

Brücke zwischen Automatisierung und IT-Welt

Mit diesem Schritt setzt IO-Link einen neuen Meilenstein für die standardisierte, IT-nahe Nutzung von IO-Link Daten und schafft optimale Voraussetzungen für Automatisierung, IIoT und Cloud-basierte Anwendungen.

Mit der Kombination aus JSON-Abbildung, OpenAPI, AsyncAPI, Wireless-Optionen und erweitertem MQTT stärkt IO-Link gezielt die IT/OT-Konvergenz. Anwender erhalten einen durchgängigen, standardisierten Zugang zu Felddaten – von der Sensor-/Aktor-Ebene bis hin zu datengetriebenen IT-Anwendungen.

Die neue Spezifikation steht ab sofort auf der IO-Link-Webseite zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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