Industrial Intelligence Report von Aveva und IMD Business School Digitale Ökosysteme für schnellere Innovationen

Von IMD Business School, Aveva 2 min Lesedauer

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Industrielle Intelligenz: Unternehmen bauen zunehmend digitale Ökosysteme auf, um übergeordnete Herausforderungen zu bewältigen wie schnellere Innovationen, der Umgang mit Lieferkettenvolatilität oder die Dekarbonisierung komplexer globaler Betriebe. Das sagt der erste Industrial Intelligence Report zu digitalen Ökosystemen und der Zukunft vernetzter Industrien von Aveva und IMD.

Laut Industrial Intelligence Report zu digitalen Ökosystemen und der Zukunft vernetzter Industrien bauen Unternehmen zunehmend digitale Ökosysteme auf, um übergeordnete Herausforderungen zu bewältigen(Bild:  Gerd Altmann/Pixabay)
Laut Industrial Intelligence Report zu digitalen Ökosystemen und der Zukunft vernetzter Industrien bauen Unternehmen zunehmend digitale Ökosysteme auf, um übergeordnete Herausforderungen zu bewältigen
(Bild: Gerd Altmann/Pixabay)

Aveva, ein weltweit führender Anbieter von Industriesoftware, und IMD, eine der führenden internationalen Business Schools, haben auf der Aveva World 2026 in Mailand gemeinsam den ersten Industrial Intelligence Report zu digitalen Ökosystemen und der Zukunft vernetzter Industrien veröffentlicht. In einem Gespräch auf der Hauptbühne diskutierte Aveva-CEO Caspar Herzberg mit IMD-Professor Mike Wade die Erkenntnisse aus mehr als 275 Interviews mit Führungskräften aus 12 verschiedenen Sektoren weltweit. Der Report verbindet quantitative Analysen mit ausführlichen Interviews – unter anderem mit Expertinnen und Experten vom Hafen Rotterdam und Kwinana in Australien – und zeigt auf, wie Unternehmen ihre industrielle Intelligenz nutzen können, um Ökosysteme aufzubauen, zu steuern und zu skalieren.

Digitale Ökosysteme haben strategische Priorität

Die Ergebnisse belegen: Obwohl 74 Prozent der Führungskräfte digitale Ökosysteme als strategische Priorität betrachten, teilen nur 27 Prozent Daten in substanziellem oder umfangreichem Mass mit ihren Ökosystempartnern. Mehrere Fallstudien verdeutlichen die Lücke zwischen Anspruch und Umsetzung: Integrationsaufwand, veraltete Systeme und schwache Governance bremsen den Fortschritt.

Was ist industrielle Intelligenz?

Der Report definiert sie als organisationale Fähigkeit, die Betriebstechnologie (OT), Informationstechnologie (IT) und künstliche Intelligenz (KI) integriert, um vernetzte, datengestützte Entscheidungsfindung über gesamte industrielle Ökosysteme hinweg zu ermöglichen.

Das Potenzial industrieller Intelligenz

Unternehmen bauen zunehmend digitale Ökosysteme auf, um übergeordnete unternehmerische Herausforderungen zu bewältigen – ob schnellere Innovation, der Umgang mit Lieferkettenvolatilität oder die Dekarbonisierung komplexer globaler Betriebe. Wie die Forschung zeigt, bleibt die Lücke zwischen Ambition und Umsetzung bei digitalen Ökosystemen jedoch gross. Zu verstehen, warum diese Lücke fortbesteht und wie Unternehmen beginnen, sie zu schliessen, ist zu einer strategischen Notwendigkeit geworden. Dort, wo Ökosysteme funktionieren, erzielen Unternehmen durch den Einsatz ihrer industriellen Intelligenz greifbare Ergebnisse. Die Hürden bleiben jedoch erheblich und betreffen Unternehmensstrategie, Governance und Technologie.

Caspar Herzberg, CEO von Aveva, erklärt: «Mit dieser Zusammenarbeit mit IMD wollen wir nicht nur die Beweggründe hinter dem Wechsel zu digitalen Ökosystemen verstehen, sondern die Rahmenbedingungen, Kompetenzen und Führungspraktiken definieren, die Unternehmen konkret dabei helfen, Silos zu überwinden und anpassungsfähigere, ökosystemorientierte Betriebsmodelle aufzubauen.»

Michael Wade, Direktor des IMD Global Center for Digital and AI Transformation und Professor für Strategie und Digitales an der IMD, sagt: «Governance, Integration und Lernfähigkeit sind derzeit wichtiger als Algorithmen. Ökosysteme schaffen bereits operativen Mehrwert. Die nächste Phase besteht darin, dieses Fundament durch besseres Teilen von Daten, Koordination, klarere Rollen und bewusstere Führung in strategische Vorteile umzuwandeln. Industriesektoren verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Zusammenarbeit – aus operativer Notwendigkeit heraus. Neu ist, dass Daten, KI und vernetzte Plattformen diese Kooperationen in Echtzeit-Systeme verwandeln, die von Intelligenz angetrieben werden.»

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