Oszilloskopen Tektronix setzt neue Standards im Oszilloskop-Markt

Redakteur: Susanne Reinshagen

Mit einem ausgezeichneten Design und dem grössten Display in dieser Klasse bietet Tektronix Ingenieuren einen einzigartigen Bedienkomfort und vielfältige Möglichkeiten.

Firmen zum Thema

Die neue Gene­ration: MSO und MDO der Serien 3, 4, 5 und 6
Die neue Gene­ration: MSO und MDO der Serien 3, 4, 5 und 6
(Bild: Tektronix)

Tektronix Inc. hat sein Produktportfolio an Oszilloskopen mit der Einführung des MDO der Serie 3 und des MSO der Serie 4 erweitert. Die neuen Midrange-Oszilloskope wurden von Tektronix für unterschiedlichste anspruchsvolle Anwendungen entwickelt und zeichnen sich neben einem attraktiven Preis durch einen ausgezeichneten Bedienkomfort und das gleiche fortschrittliche Design der MSO der Serien 5 und 6 aus. Das MDO der Serie 3 und das MSO der Serie 4 runden das Oszilloskop-Portfolio von Tektronix ab.

Um unterschiedlichste Entwicklungsherausforderungen bewältigen zu können, benötigen die Ingenieure nicht nur leistungsfähige, sondern auch flexible Messinstrumente, die vor allem einfach einzusetzen sind. Das neue MDO der Serie 3 und das MSO der Serie 4 zeichnen sich durch das jeweils grösste Display in ihrer Klasse, einen sehr intuitiven Touchscreen, eine erstklassige Leistung und vielfältige Analysemöglichkeiten aus.

«Bei Tektronix sind es Ingenieure, die Lösungen für Ingenieure entwickeln, und dieses Prinzip gilt auch für unsere neuen Oszilloskope», sagt Chris Witt, Vice President und General Manager der Time Domain Business Unit von Tektronix. «Unsere Teams haben weltweit mehrere Hundert Stunden mit Ingenieuren gesprochen und dann neue Funktionen und Designs entwickelt und ausprobiert. Wir freuen uns sehr, dass wir auf Basis der täglichen Erfahrungen dieser Ingenieure nun sehr gute Produkte auf den Markt bringen.»

Mit den Oszilloskopen MDO der Serie 3 und MSO der Serie 4 sowie den MSO der Serien 5 und 6 verfügt Tektronix über ein modernes Produktportfolio mit einheitlicher Erscheinung und Bedienung. Die Geräte zeichnen sich durch umfassende Funktionalität, gute Performance und attraktive Preise aus, wodurch sie marktführend in ihren jeweiligen Segmenten sind.

Die Geräte der Serien 3 und 4 nutzen das gleiche Bedienkonzept über Touchscreen und Frontpanel, wodurch wichtige Funktionen direkt zugänglich sind. Statt sich durch viele Menüs zu den jeweiligen Einstellungen zu klicken, reicht ein einfaches doppeltes Antippen auf den jeweiligen Messwert auf dem Display. Witt fügt hinzu: «Bei der Entwicklung hatten Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität höchste Priorität, sodass sich die Ingenieure auf ihre Innovationen und das Lösen schwieriger Probleme konzentrieren können und keine Zeit verschwenden müssen, um herauszufinden, wie das Oszilloskop funktioniert.»

MSO der Serie 4: Grosses Display und bis zu 6 Flex-Channel-Eingänge

Grosse Oszilloskop-Displays verbessern den Bedienkomfort und beschleunigen das Debugging und das Analysieren. Das neue MSO der Serie 4 verfügt durch das 13,3 Zoll grosse Display mit einer HD-Auflösung von 1920 × 1080 Pixel über das grösste Display und die höchste Auflösung seiner Klasse. Die Bandbreite geht bis zu 1,5 GHz, und durch 12-Bit-ADC bieten die Geräte die höchste Vertikalauflösung in ihrer Klasse. Ausserdem sind das die ersten Oszilloskope in dieser Klasse, die über sechs Eingangskanäle mit der innovativen Flex-Channel-Technologie verfügen, bei der jeder Eingangskanal einfach durch das Anschliessen eines Logiktastkopfs von einem Analogkanal in bis zu acht Digitalkanäle umgewandelt werden kann.

Um unterschiedlichste Anforderungen abdecken zu können, ist das MSO der Serie 4 mit einer Bandbreite ab 200 MHz und verschiedenen Optionen erhältlich, wie Dekodier- und Analysefunktionen für serielle Signale, Arbiträr-/Funktionsgenerator oder DVM/Frequenzzähler. Die neue Spectrum-View-Funktion ermöglicht eine Frequenzbereichsanalyse mit Zeitkorrelation und unabhängiger Spektrumeinstellung. Auch ist ein Leistungsanalysepaket verfügbar, um automatische AC-Line, Switching-Device-, Ripple- und Sequency-Measurements durchzuführen.

Die Bandbreite und die Optionen sind nachrüstbar. Alle Modelle bieten eine Abtastrate von 6,25 GS / s auf allen Analog- und Digitalkanälen. Die standardmässige Aufzeichnungslänge liegt bei 31,25 Mpoints und lässt sich auf 62,5 Mpoints erweitern.

Neue Dimension der Flexibilität

Mit einem Einstiegspreis von 3570 Euro ist das MDO der Serie 3 ideal als kompaktes, vielseitiges Messinstrument auf dem Arbeitstisch des Ingenieurs geeignet. Es zeichnet sich durch ein modernes Design und das grösste Display in seiner Klasse mit 11,6-Zoll-Bildschirmdiagonale sowie eine volle HD-Auflösung aus. Die Geräte haben dieselbe intuitive Bedienoberfläche wie der Rest des Portfolios und ähnliche Tasten und Schaltflächen, benötigen aber weniger als 16 cm (6 Zoll) Tiefe auf dem Tisch.

Das MDO der Serie 3 ist mehr als ein Oszilloskop und deckt unterschiedlichste Debugging- und Validierungsaufgaben ab. Es enthält einen integrierten Spektrumanalysator bis 3 GHz mit getrenntem HF-Eingang und ähnliche Spezifikationen wie ein eigenständiger Spektrumanalysator. Das ermöglicht den Ingenieuren ein schnelles Debugging von Funkmodulen in deren Designs oder eine rasche Lokalisierung von Störquellen mit unerwünschten Störaussendungen, ohne dass ein weiteres Instrument benötigt wird. Sechzehn digitale Eingangskanäle sind für Mixed-Signal-Analysen verfügbar. Umfassende Debugging- und Trigger-Optionen für serielle Protokolle, optionale Leistungsmessungen und ein optionaler AFG setzten einen neuen Standard hinsichtlich der Flexibilität. Ein DVM / Frequenzzähler ist bei der Produktregistrierung kostenlos erhältlich.

Das neue MDO der Serie 3 ist mit Bandbreiten von 100 MHz bis 1 GHz erhältlich. Die Modelle verfügen über eine Abtastrate von 2,5 GS / s oder 5 GS / s auf allen Analog- und Digitalkanälen. Die standardmässige Aufzeichnungslänge liegt bei 10 Abtastpunkten. Zum Schutz von Investitionen sind die Bandbreite und die Optionen alle problemlos nachrüstbar.

Die kritischen letzten Zentimeter

Die Entfernung zwischen der Frontseite des Oszilloskops und dem Messobjekt ist entscheidend, um einen vollen Einblick in schwierige Schaltungen zu erhalten. Sowohl das MDO der Serie 3 als auch das MSO der Serie 4 nutzen die TekVPI-Schnittstelle und unterstützen dadurch die gesamte Palette der differenziellen Spannungstastköpfe, der aktiven Spannungstastköpfe und der Stromtastköpfe von Tektronix, plus der kürzlich vorgestellten Power-Rail-Tastköpfe und der optisch isolierten differenziellen Tastköpfe.

linktronix.ch

(ID:47636953)