Machine Learning BFH verstärkt Kompetenzen im Bereich Applied Machine Intelligence

Redakteur: Andreas Leu

Maschinelle Intelligenz stellt uns vor grosse wissenschaftliche, technische und gesellschaftliche Herausforderungen. Eine neu gegründete Forschungsgruppe Applied Machine Intelligence des Institute for Data Application and Security IDAS konzentriert sich darauf, Lösungen für diese Herausforderungen zu identifizieren und definieren.

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(Bild: Anna-Lena Holm)

Die neue Forschungsgruppe bringt Kompetenzen in den Bereichen maschinelle Produktion, erweiterte Intelligenz, Künstliche Intelligenz für soziale Auswirkungen sowie Fairness und digitale Ethik mit. Basierend darauf umfasst die Arbeit der Forschungsgruppe alle wichtigen Aspekte des Machine Learning Engineerings, von der Skalierung über die Datenmodellierung und die Tests bis hin zum Betrieb und Unterhalt.

Intelligente Anwendungen einführen

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, akademischen Forschungsgruppen und Non-Profit-Organisationen entwickelt das Team Anwendungen, die neuartige Funktionalitäten bieten oder über die bestehenden Möglichkeiten des maschinellen Lernens hinausgehen. Im Fokus der Arbeit stehen dabei folgende Anwendungsbereiche, die durch weitere von der BFH entwickelte Anwendungen aus anderen Machine Learning-Bereichen wie Computer Vision und Inferenz ergänzt werden:

  • Intelligente Textanwendungen
  • Such- und Empfehlungssysteme
  • Forschung für das Gemeinwohl beschleunigen

Laufende Projekte

Mit der Gründung der Forschungsgruppe verstärkt das Institute for Data Applications and Security die Tätigkeiten im Bereich Maschinelle Intelligenz. Bereits seit längerer Zeit laufen verschiedene Projekte in diesem Bereich:

  • BurnoutWords: Burnouterkennung durch Computerlinguistik – in diesem innovativen Projekt werden die Grundlagen für zukünftige digitale Methoden der Psychologie geschaffen.
  • Diversifier-NLP: Formulierungen in Stellenanzeigen entscheiden, wer sich bewirbt. Die Verwendung von inklusiver Sprache ist wichtig, um möglichst vielfältige Talente anzusprechen.
  • Virtueller Rechercheanwalt: Mithilfe eines virtuellen Recherche-Assistenten, der auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert und auf das medizinische Versicherungsrecht fokussiert ist, finden Juristinnen und Juristen relevante Informationen bis zu zehnmal schneller und präziser als vorher.

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