KI für Gemeinden CMI und swiss smart media führen Gemeinde-KI und KI+ zusammen

Von CM Informatik 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die CM Informatik AG (CMI) übernimmt die KI-Assistenzlösung Gemeinde-KI (ehemals GemeindeGPT) von der swiss smart media gmbh und führt sie mit ihrer eigenen KI-Plattform KI+ zusammen. Gemeinde-KI ist heute schon in verschiedenen Schweizer Gemeinden produktiv im Einsatz. Der Betrieb läuft bis Ende 2026 unverändert weiter, ein Wechsel auf die erweiterte KI+-Lösung ist ab dem vierten Quartal 2026 möglich.

(Bild:  CMI)
(Bild: CMI)

Mit der Übernahme bündeln zwei Schweizer Unternehmen ihre Arbeit an einer Frage, die viele Verwaltungen derzeit beschäftigt: Wie lässt sich künstliche Intelligenz im Tagesgeschäft einsetzen, ohne die Kontrolle über die eigenen Daten abzugeben? CMI bringt die Plattform, die Integration in die bestehende Arbeitsumgebung und den Betrieb ein, swiss smart media bringt eine bereits produktiv eingesetzte KI-Lösung sowie die daraus gewonnenen Praxiserfahrungen ein.

Aus der Praxis entstanden, auf eine Plattform gestellt

Gemeinde-KI wurde von swiss smart media unter der Leitung von Alex Sollberger gemeinsam mit der Gemeinde Orpund und sechs weiteren Pilotgemeinden entwickelt. In wenigen Monaten entstand eine produktiv eingesetzte Lösung mit Prompt-Bibliothek, KI-Agenten, Wissenskatalogen und konkreten Anwendungsfällen für den Gemeindealltag. Die Digitale Verwaltung Schweiz (DVS) unterstützte das Vorhaben 2025 als ausgewähltes Innovationsprojekt.

Bildergalerie

KI+ von CMI stellt Verwaltungen Assistenten für wiederkehrende Aufgaben, eine semantische Suche über die eigenen Dokumente sowie Transkription und Übersetzung zur Verfügung. Die Lösung lässt sich eigenständig nutzen oder in die CMI Lösungsplattform integrieren. Für die Sachbearbeitenden entfällt damit der Wechsel zwischen Anwendungen. Die Bausteine aus Gemeinde-KI erweitern den bisherigen Funktionsumfang.

«Viele Gemeinde-KI-Kunden erhalten mit der Zusammenführung die Anbindung an die CMI Lösungsplattform, nach der sie gefragt haben», sagt Stefan Bosshard, CEO der CM Informatik AG.

Was sich für die Gemeinden ändert

CMI übernimmt die Weiterentwicklung, Skalierung und den Betrieb der zusammengeführten Lösung. Gemeinde-KI wird bis Ende 2026 unverändert weiterbetrieben. CMI und swiss smart media informieren die bestehenden Kundinnen und Kunden persönlich über den Übergang; der Wechsel erfolgt ab dem vierten Quartal 2026 in Absprache mit der jeweiligen Verwaltung. Viele von ihnen arbeiten bereits mit Lösungen von CMI und haben nach Schnittstellen gefragt. Bis dahin ist kein Handeln nötig.

«Eine starke und bezahlbare Lösung nützt den Gemeinden mehr als zwei konkurrierende Systeme», sagt Alex Sollberger, Geschäftsführer der swiss smart media gmbh. «Die Zusammenführung ist deshalb der konsequente nächste Schritt.»

In der Schweiz entwickelt und betrieben

KI+ setzt auf Open-Source-Sprachmodelle, die in der Schweiz gehostet werden. Sämtliche Daten werden ausschliesslich in Schweizer Rechenzentren verarbeitet und gespeichert und nicht für das Training von KI-Modellen verwendet. Die Verwaltungen behalten damit die Kontrolle über ihre Daten. Die Verantwortung für jede Entscheidung bleibt bei den Mitarbeitenden: Die Assistenten bereiten vor, entschieden wird in der Verwaltung.

(ID:50944558)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung